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Iowa-Vorwahl: Hillary Clinton holt hauchdünnen Sieg gegen Bernie Sanders – Ted Cruz überflügelt Donald Trump

02.02.16, 08:05 02.02.16, 09:04


Nach 99 Prozent der gemeldeten Stimmen aus den 1681 Caucus-Wahllokalen in Iowa lag Clinton bei 49,9 Prozent. Ihr Kontrahent Sanders, Senator in Vermont, kam dicht dahinter auf 49,6 Prozent. Martin O'Malley kam nach Angaben der dortigen Parteizentrale abgeschlagen auf 0,6 Prozent und verkündete umgehend seinen Rückzug.

Kommentatoren werteten den knappen Wahlausgang als ungünstig für Clinton. Sanders, der in Iowa vor allem junge Leute mobilisieren konnte, kam ihr gefährlich nahe.

Kopf-an-Kopf-Rennen bei den Demokraten

Bei den Republikanern verwies der texanische Senator Ted Cruz Mitbewerber Donald Trump auf den zweiten Platz. Der umstrittene New Yorker Milliardär blieb damit hinter den Erwartungen zurück.

Cruz kam nach Auszählung fast aller Bezirke auf rund 28 Prozent der Stimmen. Trump, der in Umfragen leicht vor Cruz lag, erreichte rund 24 Prozent und damit nur rund 1 Prozent mehr als Marco Rubio, der auf dem dritten Platz landete. Der Senator aus Florida schnitt damit deutlich besser ab als erwartet.

Die anderen republikanischen Bewerber waren abgeschlagen. Der frühere Neurochirurg Ben Carson holte etwas mehr als 9 Prozent. Senator Rand Paul lag bei 4,5 Prozent vor Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush, der auf weniger als 3 Prozent kam. Alle anderen Kandidaten blieben unter zwei Prozent.

Erfolg für den Kompromisskandidaten

«Wir sind Zweiter geworden, und ich möchte euch etwas sagen: Ich fühle mich einfach geehrt, sehr geehrt», erklärte Trump vor Anhängern. Der wegen seiner populistischen und teils fremdenfeindlichen Äusserungen umstrittene Geschäftsmann gratulierte Cruz «und allen unglaublichen Kandidaten».

Rubio feierte sein Abschneiden vor Anhängern wie einen Sieg. «Ich bin euch so dankbar, Iowa», sagte. «Ihr habt an mich geglaubt, als andere nicht geglaubt haben, dass diese Nacht möglich sein würde.» Der im Vergleich zu Trump und Cruz weniger extreme Rubio gilt als Kompromisskandidat der Republikaner.

(sda/afp/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • blueberry muffin 02.02.2016 10:07
    Highlight TYT still happy. :)
    2 0 Melden
  • blueberry muffin 02.02.2016 09:58
    Highlight Also eigentlich kann Sanders sogar noch gewinnen. Fehlt noch 1 District (Mit einem College, also Bernies) und die O'Malley Votes werden auf die anderen Kandidaten verteilt. Wenn mehr von O'Malleys Votes zu Sanders gehen... hat Watson falsch reported. Good job, calling it early :D
    2 0 Melden
  • blueberry muffin 02.02.2016 09:37
    Highlight Oh was, Sanders knapp hinter Hillary? Aber watson, wo sind all eure Profi Analysten die meinten Sanders hat keine Chance und muss nicht erwaehnt werden?

    Knapp verloren in Iowa und laut Polls New Hampshire bereits gewonnen. Das wird ein demokratisches Rennen. :D
    7 1 Melden
    • Dracarys 02.02.2016 10:33
      Highlight Gibt wohl doch Leute auf Watson die so auf Sanders abfahren wie ich ;-)
      Wir brauchen einen schönen Sieg in new Hampshire, so könnte das Momentum und die Medienaufmerksamkeit reichen um Nevada und South Carolina zu gewinnen, dann ist Clintons "Unschlagbarkeits-Aura" gebrochen und Sanders hat sehr gute chancen :D
      3 0 Melden
  • Tommy Holiday 02.02.2016 09:29
    Highlight Donald's Reaktion
    4 0 Melden

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