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Wie steht es um das Verhältnis der beiden Polit-Schwergewichte? Bild: Stevo Vasiljevic/REUTERS

«Es gibt viele Mörder» – Trumps respektvoller Seitenhieb Richtung Putin

US-Präsident Donald Trump hat seinen russischen Kollegen Wladimir Putin als einen Mörder unter vielen bezeichnet und ihn mit den USA verglichen. Für seine Äusserungen erntete er aus den Reihen der Republikaner Kritik.

05.02.17, 20:57 06.02.17, 12:38

In einem Interview mit dem Sender Fox News, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte, wurde Trump auf Vorwürfe gegen Putin angesprochen, dieser sei für die Ermordung von Journalisten und Dissidenten mitverantwortlich. «Es gibt viele Mörder», sagte Trump. «Wir haben viele Mörder. Denken Sie, unser Land ist so unschuldig?»

Laut den vorab veröffentlichten Interview-Auszügen bekundete Trump zudem erneut Respekt für Putin. «Ich respektiere ihn, so wie ich viele Leute respektiere», sagte er. «Aber das heisst nicht, dass ich mich mit ihnen verstehe.»

«Wir haben viele Mörder. Denken Sie, unser Land ist so unschuldig?»

Donald Trump

Für seine Äusserungen erntete der US-Präsident umgehend Kritik aus der eigenen republikanischen Partei, die Putin mehrheitlich kritisch sieht. Der Senator Mitch McConnell sagte, er denke nicht, dass sich das Verhalten der Führung in Moskau und Washington vergleichen lasse. Putin sei «ein früherer KGB-Agent, ein Gangster», der nicht durch eine «glaubwürdige Wahl» an die Macht gekommen sei.

Senator Mitch McConnell ist über Trumps Äusserungen alles andere als glücklich. Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

Auch der frühere US-Botschafter in Russland und Berater von Ex-Präsident Barack Obama, Michael McFaul, rügte Trump scharf: «Diese moralische Gleichwertigkeit von den USA und Russland, wie sie von Trump noch immer behauptet wird, ist ekelhaft (und ungenau)», schrieb er im Kurzmitteilungsdienst Twitter.

Parteikollegen sind irritiert

Trump hatte bereits im Wahlkampf seine Sympathie für Putin bekundet und damit viele Parteikollegen irritiert. Er kündigte an, sich für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Washington und Moskau einzusetzen. Unter anderem will er im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») mit Russland zusammenarbeiten.

Seinen Standpunkt wiederholte der US-Präsident auch im Interview mit Fox News: Es sei «besser, sich mit Russland zu verstehen als das Gegenteil», sagte er. Es sei eine «gute Sache», wenn Russland die USA im Kampf gegen den «IS» unterstütze. (sda/afp/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • trxr 06.02.2017 02:11
    Highlight Neuer Tag, neuer Trump Post🙈
    10 0 Melden
  • dyncorp 06.02.2017 01:08
    Highlight Trump weiss um die dunkle Seite der Clinton Foundation und des Clinton-Netzwerkes (das übrigens nicht nur Demokraten umfasst).

    Es ist nicht falsch mal vor der eigenen Haustüre zu wischen ...
    11 7 Melden
  • 3fuss 05.02.2017 23:10
    Highlight Der Traum eines jeden Linken wurde war: Ein amerikanischer Präsident gibt unumwunden zu, das Amerika Blit an den Händen hat.
    Wo bleibt die Solidaritätswelle der Sozis?
    16 22 Melden
    • TheCloud 05.02.2017 23:53
      Highlight Moment mal. Trump spricht nicht vom alten Amerika USA, sondern vom neuen, welches seit Trumps Wahl ein Vasallenstaat Russlands ist. Somit hat er Recht.
      4 10 Melden
    • FrancoL 06.02.2017 00:45
      Highlight Jetzt verstehe ich wieso Du 3 Füsse brauchst um zu stehen, Gleichgewicht ist nicht Deine Sache.
      10 2 Melden
  • Ruffy 05.02.2017 22:55
    Highlight Die Reps und die Geister die sie riefen..
    16 2 Melden
  • Herbert Anneler 05.02.2017 22:42
    Highlight Typisches rechtes Argumentationsmuster: "Die andern haben auch Dreck am Stecken..." Ergo: Warum dürfen wir nicht auch? "Putin ist ein Killer. Warum dürfen wir nicht auch...?"
    35 17 Melden
    • dyncorp 06.02.2017 01:13
      Highlight Oder er meint damit, dass die USA auch "vor der eigenen Haustüre wischen" sollte ...
      9 2 Melden
    • Datsyuk * 06.02.2017 01:16
      Highlight Sie killen ja auch..
      7 1 Melden
  • Fischra 05.02.2017 22:29
    Highlight Das ist meiner Meinung nach nicht ein respektvoller Seitenhieb. Das ist Arschkriecherei für Putin. Sein Slogan: "Amerika First" steht über allem und bedeutet hier vermutlich dass irgend ein Monetärer Vorteil für ihn oder seine Freunde rausschaut. Die Aussage sieht klingt sehr ungeschickt und launengesteuert.
    21 13 Melden
    • dyncorp 06.02.2017 01:27
      Highlight Nein, Trump spricht von einem ganz bestimmten Mörder (bzw. einem mörderischen Netzwerk) in Washington. Er darf halt die Namen nicht nennen.
      5 7 Melden
    • A7-903 06.02.2017 03:18
      Highlight @dyncorp Zuviel #pizzagate gelesen?
      4 4 Melden
    • Fischra 06.02.2017 06:44
      Highlight Dyncorp: trump ist es egal welche Person oder Institution er gerade schlecht macht. Er macht es einfach. Ausser er erzählt einfach etwas wie in vielen Fällen und so auch hier
      4 0 Melden
  • Frank8610 05.02.2017 21:59
    Highlight So selbstkritisch hat sich in meiner Lebenszeit noch kein u.s. präsident über sein land geäussert.
    Aber selbst hier wird man Gründe finden, diese Aussage als Schandtat zu beschreiben.
    Trump könnte wahrscheinlich einer alten Frau über die Strasse helfen und man würde was negatives finden, um ihn anzugreifen.
    44 50 Melden
    • luchs 05.02.2017 22:29
      Highlight Mal einer der unabhängig von der Waffenlobby ist.
      Noch ist der Trump es, wenn er seine Hunde zurückpfeift wird er langsam annehmlich, wir haben ja auch einen Maurer der gerne mauert in unserer Regierung.
      9 17 Melden
    • Fischra 05.02.2017 22:30
      Highlight Trump wird nie einer alten Dame über die Strasse helfen. Nur seine Rücksichtslosigkeit hat ihn so reich werden lassen
      28 19 Melden
    • Henzo 05.02.2017 22:40
      Highlight Rücksichtslos? Erinnert mich an dieses video:
      http://m.hugelol.com/lol/428684?page=front&count=3&q=
      2 2 Melden
    • FrancoL 05.02.2017 22:56
      Highlight @luchs; Trump unabhängig von der Waffenlobby? Leben wir beide in der gleichen Welt? ich glaube kaum!
      19 3 Melden
    • Juliet Bravo 05.02.2017 23:14
      Highlight Er hilft höchstens einer jungen über die Strasse.
      11 2 Melden
    • Tomlate 05.02.2017 23:40
      Highlight Er ist von sich selber sehr überzeugt, was das Selbstvertrauen fördert. Solche Menschen sind eher weniger selbstkritisch. Er sagt, was er denkt. Das zeichnet ihn gegenüber anderen Politikern aus. Leider ist ein Grossteil davon Bullshit.
      13 1 Melden
  • Ollowain 05.02.2017 21:42
    Highlight «Diese moralische Gleichwertigkeit von den USA und Russland, wie sie von Trump noch immer behauptet wird, ist ekelhaft (und ungenau)», schrieb er im Kurzmitteilungsdienst Twitter.

    Stimmt, die USA und die NATO sind um einiges schlimmer als Russland. Millionen von Toten gehen seit Ende des 2. WK's auf ihr Konto. Das lustige ist: niemand scheints zu realisieren und zu stören...
    59 50 Melden
    • AJACIED 05.02.2017 22:12
      Highlight Amen ✌️
      16 10 Melden
    • Hoppla! 05.02.2017 22:22
      Highlight Aha... Nur ein Beispiel:

      "Die Gesamtzahl der Opfer aus dieser Zeit ist nicht bekannt und schwer zu verifizieren, Schätzungen von Historikern reichen von mindestens etwa 3 Millionen Toten bis hin zu weit über 20 Millionen."
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen

      Oder Afghanistan, Korea, Vietnam, Tschetschenien, Abchassien, Südosstetien, Ostukraine, Syrien, Angola,...

      Bitte, macht euch doch die Mühe und kreiert alternative Fakten die nicht innert 2 Minuten von einem Viertklässler widerlegt werden können. Hopp, ihr schafft das! ;-)
      32 10 Melden
    • luchs 05.02.2017 22:33
      Highlight hopp, hopp, was geschen ist muss aufgearbeitet werden, mit Zahlen in der Vergangenheit "grübeln" bringt genau soviel wie faule Kartoffeln zu reanimieren. Gezeichnet ein vier- Klässer
      11 9 Melden
    • luchs 05.02.2017 22:36
      Highlight Ollowain, nur eine kleine Frage? Wann und Wo war Russland der Aggressor außerhalb seines Territorium? Verglichen mit den U.S
      16 12 Melden
    • Luegi 05.02.2017 22:55
      Highlight Jaja es Kommt darauf an mit welchen Kriterien man Rechnet! Zählt man die Schätzungen der Toten durch Wirtschaftskriege mit und legt die Definition von Wirtschaftskrieg gutmenschlich an kann den USA oder Europa je nach Zeitparameter wohl keiner das Wasser Reichen!
      Dadurch ist Russland noch lange kein Lämmchen in der Sicht! Sind wir ehrlich, wer noch an Menschenrechte, Völkerrecht oder die UNO glaubt ist ein Träumer! Wir alle machen uns doch an dem Konsum Wahn und Schnäppchen jagt Fieber Mitschuldigen an der Versklavun/Tod Tausender Schwächeren die im Falschen teil der Welt auf die Welt kamen!
      15 2 Melden
    • Unserious_CH 05.02.2017 23:03
      Highlight Ukraine, Afghanistan, Georgien, Syrien,Tschetschenien.
      7 5 Melden
    • Lukas Küng 05.02.2017 23:04
      Highlight All diese Stellvertreterkriege waren von der Sovjet-Union genauso wie von den USA unterstützt. Afghanistan waren die Russen der Agressor. In vielen Bürgerkriegsländern bauten sie den Widerstand auf, genauso wie die USA auch.
      Das ist Geopolitik, die grossen gehen leider über Leichen. Aber immerhin ist die USA eine Demokratie, zwar sehr kapitalistisch gesteuert. Russland hingegen ist eine Diktatur unter Putin, vielleicht nicht offensichtlich aber wer seine Kritiker so ausschaltet und keine Oppositiok duldet und die Grundrechte einschränkt ist ein Diktator.
      12 3 Melden
  • ElendesPack 05.02.2017 21:42
    Highlight Der bisher ehrlichste Präsident.
    Und als wären die Wahlen in den USA glaubwürdig mit dem schwachsinnigen Wahlmännersystem.
    Und ja: Trump hat Recht damit, dass es besser ist, wenn sich RU und die USA verstehen. Oder hat gerade jemand Lust auf einen WW3?
    44 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 22:20
      Highlight Hm, ich kann mir nicht vorstellen, dass - von irren Militärköpfen abgesehen - jemand Bock auf einen 3. WK hat.
      Darum verstehe ich auch die Blitzbewertungen unter ihrem Kommentar nicht.
      13 13 Melden
    • luchs 05.02.2017 22:23
      Highlight Eine direkten Konflikt wird es nie geben, aber leider wieder ein stellvertretter Krieg, Afghanistan, Korea, Vietnam, traurig aber wahr
      7 6 Melden
    • Butzdi 05.02.2017 22:36
      Highlight Auf den ersten Blick ist das schlüssig, aber Trump geht es immer nur um Trump und wo er Geld machen kann. Seine sogennannten Berater wollen die Sanktionen weghaben um gross zu kassieren, andere sogenannte Berater wollen freie Hand um ihre feuchten rechtsnationalen Träume zu verwirklichen. Trump ist der naive selbstzentrierte Spielball in einem viel grösseren Spiel, das weder er noch die Republikaner verstehen oder beeinflussen können.
      15 7 Melden
    • Juliet Bravo 05.02.2017 23:16
      Highlight Dass hier so viele diesem Geldsack hinterherrennen, erstaunt mich schon.
      8 3 Melden
    • A7-903 06.02.2017 03:31
      Highlight Scheinen alle zu vergessen dass der 3. wk eigentlich schon seit einigen Jahren tobt. Digital.

      Aber eigentlich egal. Um kurz auf den ersten Eintrag zu kommen: wenn Russland und die USA zusammenspannen, dann nur um gemeinsam China auszuknocken. Trump hat da ja den Chinesen schon mal einen Vorgeschmack gegeben wegen den Inseln im südchinesischen Meer.

      Das beste hoffen dass die trumpisten da nicht Zuviel rumstänkern, sonst kriegen wir vielleicht doch noch nen Nuklearkrieg.
      2 0 Melden
    • ElendesPack 06.02.2017 12:19
      Highlight Juliet Bravo: Mich erstaunt vielmehr, dass heute alles zur Glaubens- und Bekenntnisfrage hochstilisiert wird. Wenn man mal was Positives über Jemanden sagt oder nicht ins selbe Horn bläst wie die Mehrheit hier, dann "rennt man diesem Geldsack hinterher" oder in anderen Fällen ist man ein "Putin-Troll" oder ein "Klimaleugner" oder oder oder....der Beispiele sind viele. So von wegen "wir sind so vorurteilsfrei und tolerant". Aha, ja...schon...
      0 0 Melden
    • Juliet Bravo 06.02.2017 15:48
      Highlight Elendes: ich hab mich eigentlich direkt auf den Kommentar von Butzdi über meinem Kommentar bezogen.
      Ich toleriere natürlich deine Meinung, es steht dir frei, Trump ehrlich zu finden.
      Ich finde es jedoch erstaunlich. Ehrlichkeit bedeutet für mich eben nicht, solche offensichtlichen Lügen zu verbreiten - oder ich fände es ehrlich, seine Steuererklärung zu veröffentlichen.
      2 0 Melden
    • ElendesPack 06.02.2017 19:12
      Highlight Juliet, das konnte ich schlecht spüren, wenn Dein Eintrag über meinem Eröffnungskommentar steht.
      Ehrlich bezog sich darauf, dass er dazu steht, dass sein Land auch nicht gerade die reine Unschuld ist, was so noch kein Präsident vor ihm gesagt hat.
      Ansonsten: Du wirst es nicht mehr erleben, dass jemals ein ehrlicher Mensch Präsident der USA wird. Gab es nie, wird es nie geben.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 21:32
    Highlight "Wir haben viele Mörder. Denken Sie, unser Land ist so unschuldig?"

    Nett formuIiert: mmerhin ist er ehrlich.

    Ob er sich dessen bewusst ist? Er gibt zu dass die USA Mörder hat. Und damit meint er ja nicht Gangster, sondern solche die für seinen Staat arbeiten.

    54 7 Melden
  • rodolofo 05.02.2017 21:18
    Highlight Da wäre Trump ja zum ersten Mal selbstkritisch!
    Trump und Selbstkritik?
    Irgendwie will das nicht zusammen passen...
    Da stinkt etwas 7 Meilen gegen den Wind!
    27 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 21:36
      Highlight @rodolofo: gerade du schreibst menschen allzu schnell ab ... komisch. tja, ideologie.
      16 40 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 21:45
      Highlight @ Stipps
      Nenn es meinetwegen Ideologie!
      Ich nenne es Erfahrung.
      23 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 21:50
      Highlight @rodo: Urteilen über einen dir nicht bekannten Menschen? Überhaupt das Spiel auf die Person ausserhalb des demokratischen Diskurses scheint euch nahe zu sein. Hast wohl schlechte Erfahrungen gemacht haha! Schätze mich glücklich, sind meine anders.

      ps: wann wurde hier je ein sozialistischer Politiker vorgeführt? ah ja, die stehen ja auf der moralisch richtigen Seite, wieso auch immer (Opferzahlen aufrechnen?)
      7 26 Melden
    • AJACIED 05.02.2017 22:09
      Highlight Die Präsidenten vor Trump also gefühlte 20 Jahren vorher waren nie selbstkritisch. Das ist Fakt
      9 8 Melden
    • luchs 05.02.2017 22:21
      Highlight @ Tipps, lassen wir den tr(oll)ump laufen so schnell er kann, bis er über die eigenen Füße stolpert!
      5 10 Melden
  • AJACIED 05.02.2017 21:10
    Highlight 😂😂😂😂 Putin ist ein Gangster 🙈🙈
    Mein Gott schaut auf euch. Seit ihr Mutter Theresa oder was. Ignoranten wie immer diese Amis.
    12 44 Melden
  • DocM 05.02.2017 21:09
    Highlight ....und die meisten Morde werden im Namen des Diktators, äh sorry, Präsidenten, durchgeführt. Welcome to the club DT
    17 7 Melden
  • luchs 05.02.2017 21:09
    Highlight Hat ein Amerikaner bei mir angerufen: Er hat sich verwählt!
    Das tönt jetzt aber ausnahmsweise mal nicht so schlimm, er mag sein Bro.
    8 4 Melden

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