International

Obama: Das war der grösste Fehler meiner Amtszeit

US-Präsident Barack Obama blickt auf seine Amtszeit zurück: Er habe Amerika vor der Rezession bewahrt. In der Aussenpolitik hingegen gibt er einen grossen Fehler zu.

11.04.16, 15:15 11.04.16, 18:09

Ein Artikel von

Während bei Demokraten und Republikanern bereits der Kampf um den nächsten US-Präsidenten tobt, beschäftigt sich Barack Obama mit der Frage, was er in seiner Amtszeit richtig und falsch gemacht hat.

Er habe vieles erreicht, aber auch Fehler gemacht, sagte der US-Präsident in einem Interview mit «Fox News Sunday». Als seinen grössten Fehler bezeichnete er sein Vorgehen in Libyen nach dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi.

In einem Blitz-Interview des TV-Senders Fox News antwortete Obama in der Nacht zum Montag auf die Frage «Ihr schlimmster Fehler?» wie folgt: «Wahrscheinlich das Scheitern beim Konzipieren eines Plans am Tag nach der Intervention in Libyen, welche mir damals als richtige Entscheidung erschien.» In Libyen herrscht seit dem Sturz Gaddafis im Jahr 2011 Chaos. Das Land wird von zahlreichen bewaffneten Milizen beherrscht, vor allem der «Islamische Staat» wird dort immer mächtiger.

Es ist nicht das erste Mal, dass Obama sich kritisch über die Lage in Libyen äussert. Dem Magazin «Atlantic» sagte er im vergangenen Monat, die militärische Operation selbst sei zwar so gut wie erhofft verlaufen, aber jetzt herrsche in Libyen «Chaos».

Als seine «grösste Leistung» während der Präsidentschaft nannte Obama «die Rettung der Wirtschaft vor einer grossen Depression».

als

Da gucken wir blöd: So sehen Putin, Obama und Co. mit einem Hipster-Bömbel aus

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
27
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • scheppersepp 12.04.2016 01:05
    Highlight Rasta-Bill mit Hippie-Bush in der Bildstrecke.... ich brechen ab....xD
    4 0 Melden
  • Ignorans 11.04.2016 22:56
    Highlight In Ägypten und in den anderen Kriegen, wo die USA direkt oder indirekt involviert ist, hat er auch nicht gerade gut gearbeitet...
    4 12 Melden
    • winglet55 12.04.2016 11:16
      Highlight Nirgends, wo die USA in den letzten 60 Jahren interveniert hat, ist der Schuss nicht nach hinten losgegangen. Nicaragua,Vietnam,Afghanistan,Iraq,Libyen,Syrien,Ukraine usw. usf. die Liste liesse sich endlos ausdehnen.
      2 1 Melden
  • cassio77 11.04.2016 20:33
    Highlight erkläre mir mal einer etwas: ich bin alles andere als ein sicherheitsexperte, ich hab keine ahnung von konfliktforschung und militärdienst durfte ich auch nich leisten: weshalb aber war MIR klar, dass der arabische frühling in einer katastrophe enden würde, obwohl viele westliche staatsoberhäupter diesen wechsel (plötzlich) bejubelten?
    16 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.04.2016 13:52
      Highlight Im Casino heisst es: "Neues Spiel, neues Glück!
      3 0 Melden
    • Randy Orton 12.04.2016 16:03
      Highlight Wieso Katastrophe? Kann man das nach 5 Jahren schon beurteilen? Und an welchen Parametern messen Sie das?
      Die französische Revolution hat auch länger gedauert und nicht sofort zu einem demokratisch organisierten Sozialstaat geführt. Auch in der Schweiz ging der Weg in die Demokratie Mitte 19. Jahrhundert nur via Krieg (Sonderbundskrieg).
      5 0 Melden
    • cassio77 12.04.2016 18:19
      Highlight Klar, Randy Orten. Scheiss auf all die Toten, Scheiss auf Demokratie, Scheiss auf Frieden. Hauptsache Revolution. Ich wage zu behaupten, dass keines dieser Länder fähig ist, eine Demokratie zu sein. Wer meint, wir lebten in einer Demokratie, der glaubt an den Storch und wie die Deutschen an den Weihnachtsmann. Wacht auf!
      1 5 Melden
    • Randy Orton 12.04.2016 23:20
      Highlight Eigentlich ist es ihr Kommentar nicht Wert, darauf zu antworten, ich wage es jetzt einfach dennoch. Wo schreibe ich scheiss auf die Toten, die Demokratie oder Ähnliches? Natürlich ist jeder Tote einer zu viel, aber auch in den vorherigen Diktaturen starben Menschen. Wieso sollen wir in der Schweiz keine Demokratie haben, wie kommen Sie darauf? Die Menschen in den betroffenen Ländern haben sich gegen geltendes Unrecht gewehrt und die Regimes gestürzt, jetzt beginnt die Arbeit aber erst. Wie gesagt, lesen sie ein bisschen über die Entstehung Europas Demokratien nach.
      2 0 Melden
  • Beobachter24 11.04.2016 17:58
    Highlight Obama Drills



    Commander-in-Drone



    Obama's Long War of Foreverness
    5 18 Melden
  • Luca Brasi 11.04.2016 17:10
    Highlight Wer war denn damals bei der Libyen-Aktion Aussenminister? *duckundweg*
    36 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.04.2016 15:48
    Highlight Kriegsverbrecher sollten keinen Friednsnobelpreis besitzen..
    32 55 Melden
    • Olmabrotwurst 11.04.2016 16:07
      Highlight hast du wirklich das gefühl der entscheidet da selbst?
      57 4 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 11.04.2016 16:19
      Highlight Naja, Kriegsverbrechen ist ein bisschen hart. Aber passt doch, der Friedenspreis ist immerhin nach einer Person benannt die Waffen hergestellt hat. Kann man somit sowieso nicht so ganz ernst nehmen.
      46 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.04.2016 16:29
      Highlight @Paillade: Insofern hast du natürlich auch wieder recht.
      Ist eher ein Branchenpreis für den besten Abehmer von Waffen vielleicht :)
      15 16 Melden
    • Toerpe Zwerg 11.04.2016 20:40
      Highlight Arafat hatte ihn auch erhalten ...
      10 5 Melden
    • Radiochopf 11.04.2016 21:18
      Highlight Er hat den Friedensnobelpreis ja für seine Leistungen vor der Wahl bekommen.. Obama war auf der Kandidatenliste bevor er überhaupt Präsidenten war, das ist das traurige und wahre an diesem Preis.. von daher hat er ihn ja wohl zurecht erhalten, als Präsident hat er ihn definitiv nicht verdient...
      5 4 Melden
    • Knut Atteslander 12.04.2016 08:49
      Highlight LaPaillade; hast mal was im Internet gelesen und jetzt das Gefühl du kennst dich aus, was?
      0 8 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.04.2016 09:25
      Highlight @Knut: Ähm wie bitte was? Ich verstehe deinen Kommentar nicht so ganz. Könntest du bitte erläutern, was an meinem Kommentar so anstössig war, dass du hier so feindlich reagieren musst?
      7 0 Melden
    • Knut Atteslander 12.04.2016 10:13
      Highlight "Aber passt doch, der Friedenspreis ist immerhin nach einer Person benannt die Waffen hergestellt hat."
      Ist eine sehr oberflächliche Aussage.

      Und ich hätte es anders formulieren können, da hast Du recht.
      1 6 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.04.2016 11:12
      Highlight Aber es stimmt doch, auf die schnelle fällt mir gerade die Firma Bofors ein, ein Waffenproduzent der zeitweise im Besitz von Nobel war. Auch war er sich die Zerstörungskraft und das militärische Potential von Dynamit bewusst...
      6 0 Melden
    • Knut Atteslander 12.04.2016 12:49
      Highlight Schonmal recheriert wieso Mr. Nobel den Preis gestiftet hat? Und wie er gestorben ist?
      0 4 Melden
    • Olmabrotwurst 12.04.2016 14:12
      Highlight dann kläre uns mal auf knut!! ich werde auf die antwort einfach meine freunde fragen helmfried brunhilde und claudverich...
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.04.2016 15:47
    Highlight Da steht "Brack Obama" im Titel 😛
    18 1 Melden
    • Olmabrotwurst 11.04.2016 16:07
      Highlight denn hol ich mir ;)
      32 0 Melden
  • Tom Garret 11.04.2016 15:39
    Highlight Ich mag es wenn Politiker auch Fehler eingestehen. Passiert selten genug... Hat meiner Meinung nach mit echter grösse zu tun auch zu Fehler stehen zu können als diese versuchen zu vertuschen. Und Fehler machen ALLE.
    88 2 Melden
    • Beobachter24 11.04.2016 17:58
      Highlight Prinzipiell gebe ich Dir recht.

      ... es bleibt die Frage, ob der im Text erwähnte Fehler wirklich der einzige war ...
      4 15 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 11.04.2016 22:35
      Highlight Nein war es wohl kaum er wurde auch nicht nach allen seinen fehlern gefragt sondern nach seinem (nach eigenen ermessen) grössten.
      20 0 Melden

Die Unheimlichen Staaten von Amerika: Alle 60 Stunden ein Waffen-Vorfall an einer Schule

Parkland liegt rund 55 Kilometer nördlich von Miami. Rund 25'000 Einwohner zählt die Stadt. Und sie wurde im letzten Jahr zu Floridas sicherster Stadt gewählt. Jetzt wurde auch die sicherste Stadt Floridas brutal getroffen. Und in den USA zählt man mit Sorge die Zahl der Schul-Massaker.

Gemäss der Nonprofit-Organisation «Everytown for Gun Safety» war der Vorfall in Parkland bereits die 18. Schussabgabe an einer Schule im 2018. Das bedeutet, dass im laufenden Jahr in den USA alle 60 …

Artikel lesen