International

Fünf Tote in den USA: Mann bringt Familie um, 12-Jährige kann fliehen

27.02.16, 07:13 27.02.16, 08:10

Bild: HANDOUT/REUTERS

Bei einem mutmasslichen Familiendrama in den USA sind fünf Menschen getötet worden. Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Washington habe bei der Polizei angerufen und erklärt, dass er vier Menschen getötet habe.

Die daraufhin entsandten Beamten hätten mit dem Mann verhandelt, der sich auf seinem Anwesen verschanzt habe, teilte ein Sprecher der Polizei von Mason, rund hundert Kilometer von Seattle entfernt, am Freitag mit. Der Täter habe sich aber nicht ergeben wollen. Als er schliesslich nach mehr als drei Stunden vor die Tür getreten sei, habe er sich selbst erschossen.

Die Polizei fand dann in einem von elf Gebäuden auf dem Anwesen die vier Leichen. Unter den Toten seien auch Kinder.

Örtlichen Medienberichten zufolge handelte es sich bei den Opfern um die Familie des Mannes. Eine Zwölfjährige habe fliehen können. (sda/afp)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • P. Swiss 27.02.2016 10:31
    Highlight Denke gerade an die 12-jährige Überlebende und mit welcher Last sie weiter durchs Leben gehen muss. An ihrer Stelle wäre ich vielleicht lieber unter den Opfern. Solche Meldungen machen mir immer wieder einen Klos im Hals.
    3 4 Melden
    • Stefan von Siegenthal 27.02.2016 10:39
      Highlight Es ist bewiesen, dass das lesen von solch schrecklichen Nachrichten oftmals massiv schlimmere Bilder und Emotionen ausgelöst werden als für die tatsächlich betroffenen. Denn wenn man nicht alles weiss, geht die Phantasie schnell mal durch... Daher bitte nicht dem Mädchen Gedanken, wie dass es wohl lieber tot sein wolle unterstellen. Es wird damit klar kommen. Viele Menschen haben in WK2 die Familie ermordet gesehen und konnten sich danach trotzdem gut entfalten und ein schönes Leben führen. Die Erinnerungen bleiben, aber das muss überhaupt nicht eine lebenslange Last sein.
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.02.2016 10:16
    Highlight Das war vermutlich einer der Guten, die man laut NRA, Republikanischer Partei und Fox News mit Waffen ausrüsten MUSS.

    Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn das ein Böser gewesen wäre!
    4 3 Melden
  • sentir 27.02.2016 08:40
    Highlight Solche Meldungen aus den USA schockieren mich nicht mehr, sie machen mich nur noch traurig.
    So viele Egomanen, die meinen die Welt dreht sich nur um sie. Wenn sie sich selbst erschiessen habe ich kein Problem damit, aber wenn sie denken sie seien Gott und müssten über das Leben Anderer (Kinder!) bestimmen, da muss ich kotzen.
    Ein Sozialhilfeempfänger scheint er nicht gewesen zu sein, oder ist "elf Gebäuden auf dem Anwesen" ein Schreibfehler?
    7 5 Melden
    • koks 27.02.2016 11:05
      Highlight und was genau soll das nun mit sozialhilfeempfängern zu tun haben? den link zum ausländer-sein hast noch vergessen.
      5 0 Melden
    • sentir 27.02.2016 13:03
      Highlight koks; neuer Abschnitt. Das soll heissen, das der Mörder mit einem Anwesen mit elf Gebäuden kein Sozialhilfeempfänger ist. Schwer zu verstehen?
      Ist er denn ein Ausländer?, oder was willst du mir unterstellen?
      0 0 Melden

Teenager gegen Trump – und die Teenager sind am Gewinnen

Nach den Frauen und den Minderheiten wendet sich eine neue Gruppe gegen den Präsidenten: die Teenager. Die Proteste nach dem Schulmassaker in Florida treffen den Nerv der Nation.

Warum sollen diesmal tatsächlich griffige Massnahmen gegen die grassierende Waffen-Epidemie in den USA ergriffen werden? Die Frage ist mehr als berechtigt. Vor fünf Jahren wurden in Newtown im Bundesstaat Connecticut 27 Schüler und Lehrer erschossen, vor fast zwei Jahren starben 49 Menschen in einem Nachtclub in Orlando, und vor fünf Monaten wurden in Las Vegas 58 Menschen Opfer eines Todesschützen.

Mehr als «unsere Gedanken und Gebete sind bei Euch» ist den Politikern als Reaktion darauf nicht …

Artikel lesen