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Hier versorgt the Donald seine Notizen: Zuvor gewährte er uns einen kurzen Einblick. Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Das schrieb sich Donald Trump auf seinen Notizblock

Auch am Tag danach bleibt die TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump das bestimmende Thema in den US-Medien und auf Social Media. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei Donald Trumps Notizblock.

21.10.16, 03:38 21.10.16, 08:30

Immer wieder blickte der Republikaner während des 90-minütigen Gesprächs auf sein Rednerpult und die Zuschauer wunderten sich, was er sich wohl für Notizen gemacht hatte. Ein Twitter-User scherzte bereits, er habe sich das Wort «wrong» aufgeschrieben, mit dem er seine Kontrahentin regelmässig zu unterbrechen wusste.

Doch dann bekam der Fernsehzuschauer einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten: Offensichtlich verbittert, riss Trump am Ende der 90 Minuten den obersten Zettel von seinem Notizblock. Oder wollte er ihn gar verreissen? Sei's drum: In diesem kurzen Moment konnte der Zuschauer einen Blick auf seinen Spickzettel werfen. 

Und so sieht der aus:

Die «Washington Post» will dabei neben einigen Kritzeleien drei Notizen ausgemacht haben. 

«Vorhersagbar»: Donald Trump griff Hillary Clinton damit an, dass bei der Mossul-Offensive viel zu lang gewartet worden sei. «Seit drei Monaten ist der Angriff nun schon angekündigt worden.» Die klugen «IS»-Kämpfer seien schon lange an einen sicheren Ort geflohen, so Trump. Er vermisste den Überraschungseffekt.

«Keine Stiefel»: Heisst so viel wie «keine Bodenoffensive». Wahrscheinlich wollte Trump sein Gegenüber mit einer Bodenoffensive im Irak konfrontieren. Doch Clinton schloss eine solche von Beginn an aus. Deswegen konnte Trump diese Karte nicht ausspielen. 

«Iran-Politik»: Für dieses Thema liess sich Donald Trump viel Zeit. Er warf der Clinton- und Obama-Administration vor, den Iran wieder stark gemacht zu haben. Dieser sei jetzt eine Allianz mit Russland und Assad eingegangen, was letzten Endes zur katastrophalen Lage in Aleppo geführt habe. 

Auch Hillary Clinton blickte während der Debatte immer wieder auf ihr Pult, doch die Demokratin gab dem Zuschauer keinen Einblick in ihre Notizen. Dennoch liess es sich ein Spassvogel nicht entgehen, eine Mutmassung anzustellen und eine Skizze anzufertigen: 

(cma)

Clinton vs. Trump: Das dritte TV-Duell in Zitaten

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2016 11:20
    Highlight ...und Hillary hatte ein Bildschirm im Rednerpult. Vielleicht hätte darum Trump am liebsten den Notizblock zerfetzt. Und nach Wikileaks veröffentlichten E-Mails, hatte Hillary anscheinend die Fragen der Moderatoren bereits im Voraus erhalten.
    Hillary behauptet sogar, wenn sie Präsidentin wird, werde die USA keine Schulden machen. Wenn die Verschuldung in der Obama-Zeit um 9 Millionen-Millionen gestiegen ist, fast eine Verdoppelung. Wie will sie das anstellen? Mit überfallen und plündern von Erdöl-Länder? England kam dank den Piraten auch aus der Verschuldung. Mit Kapernbriefen an Freibeuter...
    2 16 Melden
    • Randy Orton 21.10.2016 19:32
      Highlight Trump übertrifftt das aber, er behauptete, die Staatsverschuldungauf 0 zu bringen innerhalb von 8 Jahren.
      3 0 Melden
    • Crecas 21.10.2016 19:49
      Highlight Das Plündern der Erdöl-Länder steht auf Trumps Programm:

      https://www.google.ch/amp/s/amp.theguardian.com/us-news/2016/sep/11/rudy-giuliani-donald-trump-anything-legal-war?client=safari

      Clinton will die zusätzlichen Ausgaben durch Steuererhöhungen an Personen mit Einkommen über 250k + insbesondere über 5m reinholen:

      https://www.hillaryclinton.com/issues/a-fair-tax-system/

      Trump Defizit rauf, Clinton runter:

      http://www.forbes.com/sites/beltway/2016/10/11/trump-tax-plan-would-add-trillions-to-the-debt-clinton-plan-would-trim-deficits-tax-the-wealthy/#61c97a9d195f

      Get your facts straight!

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    • Gelöschter Benutzer 22.10.2016 03:59
      Highlight ich finde es falsch, das haushaltsdefizit mit steuern rein zu holen. wenn man die steuern bei den reichen erhöht, könnte eine das abwanderung der starken firmen und arbeitgeber provozieren. wenn man die steuern der armen nicht senkt, sinkt ebenfalls die kaufkraft und steigt die kriminalität vorallem bei den jungen. man sollte die ausgaben genauer ansehen und das militär auf naturkatastrophenhilfe im eigenen land, oder an hurican-inseln (zbsp. haiti) vorbereiten und menschen vor hunger und seuchen schützen. und die kriegsmaschinerie nur auf verteidigung herunterfahren. nur als wenige beispiele
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    • Crecas 22.10.2016 09:19
      Highlight Mag sein, darüber kann man diskutieren. Aber das ist ein anderes Thema.

      Du hast gesagt, dass du nicht glaubst, dass sie die Schulden nicht erhöht, ausser sie würde andere Länder plündern. Das ist offensichtlich falsch, oder habe ich was verpasst?
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    • Gelöschter Benutzer 22.10.2016 18:32
      Highlight zbsp. brasilien. die pre-salt vorkommen wollte dilma rousseff nur mit petrobras fördern, weil petrobras ein halbstaatlicher konzern war, oder noch ist. sie holen zur zeit rekordmengen dort raus.
      das passte den amerikanischen ölfirmen natürlich nicht, weil sie mit mischen wollten und haben nun einen ihrer, nämlich temer, an die spitze geputscht. es ist offensichtlich, temer will so ziemlich alles privatisieren. somit kauft exxon die petrobras und schon haben sie die gewinne für sich. dieses hinterlistige einbringen von agenten in regierungen ist ihr standartprogram. darum gibts die nsa und cia
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    • Crecas 22.10.2016 20:06
      Highlight Das ist deine Begründung. Auch hier empfehle ich dir, dein Halbwissen ein bisschen aufzubessern.

      Die Ölförderung wurde ab 1997 schon für verschiedene Unternehmen geöffnet. Petrobras macht aber 90% der Förderung heute. Zu den 5 grössten Aktionären gehören schon seit langem auch internationale Aktionäre, bspw. Capital Mgmt und Dimensional. Die Aktie hat sogar eine Kotierung an der New Yorker Börse (seit 2000) und ist an der Börde in Brasilien und damit offen für ausländische Investoren seit 1968.
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