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Video: watson/Emily Engkent

Kein Bock auf Pence – Studenten verlassen aus Protest ihre Abschlussfeier

22.05.17, 08:26 22.05.17, 11:10


Dutzende Studenten haben im US-Bundesstaat Indiana aus Protest gegen Vizepräsident Mike Pence ihre eigene Abschlussfeier verlassen. Einige ihrer rund 2000 Kommilitonen jubelten ihnen zu, während andere sie ausbuhten.

Die Hochschüler erhoben sich am Sonntag zum Beginn von Pences Rede von ihren Plätzen, wie auf Videos im Internet zu sehen war. Anschliessend verliessen sie schweigend das Stadion, in dem die Zeremonie stattfand.

Die Universität Notre Dame in South Bend ist eine der angesehensten katholischen Hochschulen in den USA. Pence verurteilte in seiner Rede die «politische Korrektheit» an US-Hochschulen, die einer «Unterdrückung der Redefreiheit» gleichkomme.

Die Organisatoren des Protests erklärten, die Politik der US-Regierung stehe «im direkten Widerspruch zur katholischen Soziallehre» und stelle einen Angriff auf die Minderheiten an der Hochschule dar.

Nach ihren Angaben beteiligten sich mehr als hundert Studenten an der Aktion. Viele von ihnen trugen Anstecker oder Fahnen in den Farben der Regenbogens, die für die Homosexuellen-Bewegung stehen. (nfr/sda/afp)

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15
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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hustler 22.05.2017 11:10
    Highlight Mein Gott auch wenn man mit der Politik nicht einverstanden ist. Es heisst ja AbschlussFEIER. Wahrscheinlich Geschichtsstudenten😂
    25 156 Melden
  • Bruno S. 88 22.05.2017 09:31
    Highlight Gute Aktion!
    184 30 Melden
  • ElendesPack 22.05.2017 09:19
    Highlight So zivilcouragiert!
    Es gab mal eine Zeit, da waren Universitäten Orte, an denen Debatten geführt wurden und wo man hinging, um Meinungen anzuhören, zu lesen und auch auszuhalten, die nicht die eigenen waren.
    Aber damals gab es natürlich noch nicht so todschicke Regenbogenanstecker. Und die Zoos hatten die Einhörner auch noch nicht freigelassen.
    59 227 Melden
    • exeswiss 22.05.2017 09:26
      Highlight @elendespack es gab auch mal zeiten an denen man an abschlussfeiern boykottieren oder redner ausbuhen durfte. DEBATTEN bei einer Rede?
      166 19 Melden
    • Firefly 22.05.2017 10:06
      Highlight Ja und wärend man an den Universitäten debattierte, warfen die anderen Bomben über fremden Ländern ab.

      In der UNO ist das heute noch so. Oft sind es sogar die selben Protagonisten die in der UNO depattieren und gleichzeitig Bomben werfen.

      Aber man hat darüber geredet, immerhin.
      9 31 Melden
    • Bruno S. 88 22.05.2017 10:07
      Highlight @Pack
      Hör doch auf mit deinem jämmerlichen früher-war-alles-besser-Gelaber!
      Ich hätte auch keinen Bock an meiner Uni Abschlussfeier eine Rede dieses Extremisten zu hören!

      Passend zum Thema folgende Video-Empfehlung!
      "23 Anti-Gay Republicans Caught Being GAY"
      49 11 Melden
    • äti 22.05.2017 10:13
      Highlight @elendes, was tut man denn heute an Unis? Deinem Wissen nach?
      40 4 Melden
    • ElendesPack 22.05.2017 12:37
      Highlight Exeswiss: Siehe zweiten Teil meines Satzes, in dem ich Debatten erwähne. Man könnte von Studenten erwarten, dass sie sich für andere Meinungen interessieren, vor allem auch wenn sie als feindlich wahrgenommen werden. Alles Andere ist schlichtweg dumm.

      Bruno: Hast Du das Tourette-Syndrom oder glaubst Du, dass es Dich der Welt der Erwachsenen näherbringt, wenn Du so krasse Worte wie "Gelaber", "jämmerlich" etc. in einen Thread reinbringst?

      äti: Siehe Artikel. Ergänzt mit cry-ins und ähnlichem.
      6 51 Melden
    • Bruno S. 88 22.05.2017 13:39
      Highlight Ob ich das Tourette-Syndrom habe? Fragt mich ausgerechnet derjenige mit dem Usernamen "ElendesPack" :-D
      24 6 Melden
    • Gordie 22.05.2017 13:40
      Highlight @Elendes: Universitäten sind und waren immer Orte der Diskussion. Der TOLERANTEN, WISSENSCHAFTLICHEN Diskussion. Und so Leid es mir tut, ist Pence leider niemand, der entweder auf Basis von Toleranz oder Wissenschaft diskutiert. Selber untolerant sein, von den anderen aber Toleranz zu fordern ist absolut zweischneidig. Ausserdem braucht eine Diskussion die Bereitschaft, gegebenen Falles von der eigenen Meinung abzuweichen bzw. sie zu überarbeiten. Und auch das bringt Pence nicht mit.
      Ps: Meinungsfreiheit heisst auch nicht, dass man zuhören muss. Du nicht mir und ich nicht dir.
      Gordie out
      21 4 Melden
    • exeswiss 22.05.2017 13:48
      Highlight @elendespack "Man könnte von Studenten erwarten, dass sie sich für andere Meinungen interessieren" kann ich zustimmen, jedoch würde ich ebenfalls den raum/anlass verlassen wenn ein pence oder trump eine rede halten würde da ich deren "meinung" schon zu genügen kenne und ich sie mir nicht nochmal anhören muss. da aber an den amerikanischen unis seit neustem gesagt wird, wenn die beiden auftreten ist anwesenheitspflicht und ausbuhen verboten, ist das unter aller sau.
      18 2 Melden
    • äti 22.05.2017 14:22
      Highlight @elendes, ich fragte eigentlich "was tut man denn heute an Unis? Deinem Wissen nach?" - also deinem Wissen nach und nicht einem Artikel nach, was ich hoffe, ist nicht dasselbe.
      10 2 Melden

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