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Es geht ja doch noch doofer als Trump: #Stickerboy blödelt sich ins Rampenlicht

Ein Student hat es mit einem dämlichen Auftritt bei den US-Vorwahlen zu Prominenz im Netz geschafft: Er kasperte hinter Hillary Clinton als #Stickerboy herum. Nun will er die Aktion zu Geld machen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Wie alt mag er sein? Dem Verhalten nach zu urteilen: fünf Jahre. Tatsächlich studiert Peter Clinkscales schon, an der Drake University in Iowa. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, sich bei einer Rede von Hillary Clinton zum Affen zu machen.

Clinkscales stellte sich hinter die Präsidentschaftskandidatin, klebte sich auf jede Backe einen runden, blauen Wahlkampfaufkleber und zog eine Menge dämlicher Grimassen – die auf die TV-Bildschirme landesweit übertragen wurden.

Seit der Aktion am Montagabend hat Clinkscales in den sozialen Netzwerken den Beinamen #Stickerboy und eine Menge Fans. Wie die New York Daily News  berichteten, hatte sich der Gesangsstudent in den VIP-Bereich hinter Clinton geschmuggelt. «Keiner hat mich aufgehalten», sagte er.

Um Politik ging es ihm dabei offenbar nicht. Zu Clintons Rede, die gerade knapp die erste Vorwahl in Iowa gewonnen hatte, konnte Clickscales wenig sagen. «Ich habe nicht wirklich gut aufgepasst», sagte er. «Ich war einfach nur aufgeregt, in der Backstage-Zone zu sein ... Das war toll.»

Auf Twitter beschreibt sich der Student als «einfacher Mann», der auf hübsche, dunkelhaarige Frauen stehe und gern frühstücke. Einer Journalistin von «Mashable» erzählte er, warum er am Montag im Publikum stand: «Ich habe gesehen, dass ein Präsidentschaftskandidat an meine Universität kommt.» Also habe er beschlossen, sich das mal anzuschauen.

Vielleicht ging es ihm auch genau um die schnelle Internetprominenz, die ihm sein Klamauk beschert hat. Denn es dauerte nicht lang, bis er die kostenlosen Sticker, die er sich ins Gesicht geklebt hatte, auf Twitter zum Verkauf anbot: «Startpreis 35'000 Dollar». Um seine Studiengebühren zu finanzieren.

lov

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