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Er sass 39 Jahre zu Unrecht im Gefängnis

23.11.17, 15:28 24.11.17, 07:16


Ein 70 Jahre alter Mann ist in Kalifornien nach 39 Jahren zu Unrecht verbüsster Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Ein DNA-Test hatte ergeben, dass Richard Coley den Doppelmord an einer 24-Jährigen und ihrem 4 Jahre alten Sohn im Jahr 1978 nicht verübt haben konnte.

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, begnadigte den Mann mit sofortiger Wirkung. Coley verliess am Mittwoch das Gefängnis. «Die Würde, mit der Herr Coley seine lange und ungerechte Inhaftierung ertragen hat, ist aussergewöhnlich», heisst es im Begnadigungsschreiben des Gouverneurs. (sda/dpa)

Häftlinge restaurieren Kult-Spielsachen

Video: srf/SDA SRF

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 24.11.2017 17:35
    Highlight 40 Jahre! Gestohlen! Man überlege was er alles verpasst hat. Das moderne Leben muss ihm vorkommen wie ein Science Fiction Film. Ich hoffe er kommt damit zurecht und kann seine Millionen- Entschädigung wenigstens noch ein paar Jahre bei guter Gesundheit geniessen.
    1 0 Melden
  • Bucky 23.11.2017 21:17
    Highlight "'Die Würde, mit der Herr Coley seine lange und ungerechte Inhaftierung ertragen hat, ist aussergewöhnlich', heisst es im Begnadigungsschreiben des Gouverneurs." Schöne Worte, schwacher Trost. Und natürlich viel billiger als den zu Unrecht inhaftierten angemessen zu entschädigen und auch die für die Fehljustiz verantwortlichen Richterinnen oder Richter rückwirkend, auch wenn sie pensioniert sind, für ihre Schlamperei zur Rechenschaft zu ziehen.
    18 3 Melden
  • AJACIED 23.11.2017 18:01
    Highlight Unglaublich Amerika‘s Söhne liebt euch! Was bekommt er jetzt pro Jahr 10000 Dollar?

    16 1 Melden
    • Goon 24.11.2017 07:02
      Highlight Nein, in solchen Fällen gibt es meistens Milionenentschädigungen. Aber was bringt es ihm? Die fast 40 Jahre bekommt er mit keinem Geld der Welt zurück. Auch ob er nach so langer Zeit wieder allein zurechtkommt ist die andere Frage.
      2 0 Melden
  • Derpsie 23.11.2017 17:12
    Highlight Ich finde solche Fälle sind das wichtigste Argument gegen die Todesstrafe.
    97 3 Melden
  • Snowy 23.11.2017 16:56
    Highlight Unglaublich.

    Ich wäre wohl durchgedreht...

    Das wirklich tragische daran: Der wahre Grund, warum er unschuldig eingesessen war, ist weil er aus der Unterschicht stammt und sich keinen (guten) Anwalt leisten konnte.

    Einem Mann aus der Oberschicht wäre dies nie passiert. Diese sitzen nämlich oft nicht mal ein, wenn sie wirklich gemordet haben (siehe O.J. Simpson).
    Das amerikanische Justiz und Strafvollzugssystem ist völlig krank.
    165 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 23.11.2017 17:45
      Highlight Nein, das Justiz- und Strafvollzugssystem ist nicht krank. Der Kapitalismus ist es, wenn schon.

      Denn, wie willst Du in einer freien, kapitalistischen Marktwirtschaft verhindern, dass sich einer, der es sich leisten kann, einen besseren Anwalt nimmt?
      14 40 Melden
    • Schweizer Bünzli 23.11.2017 17:48
      Highlight Was kann die Justiz dafür, dass sich einer einen guten, teuren Anwalt leisten kann, und ein anderer nicht?
      14 33 Melden
    • Snowy 23.11.2017 18:42
      Highlight Bünzli.

      In der Schweiz herrscht auch der Kapatalismus.

      Deswegen hast Du als Multimillionär und angeklagter Mörder nur minim bessere Karten vor Gericht dank einem Top-Anwalt (wenn überhaupt).

      In der Schweiz ist der Grundsatz "vor dem Gesetz sind alle gleich" nicht nur eine leere Phrase.

      In den USA gehst Du als vermögender Mensch praktisch nie in den Knast. Alle anderen dafür überdurchschnittlich häufig.

      26 10 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 21:01
      Highlight @FranLOL; Besser aufgehoben als wo? Immer noch im Traum des Kommunismus? Immer noch nicht fähig Grautöne zwischen Kapitalismus und Kommunismus zu sehen oder gar zu finden?

      Ein Kapitalismus der eine etwas flacheren Verdienstpyramide eine grössere Solidarität und eine bessere Soziale Komponente stützen würde, wäre doch auch eine Variante, anstelle der sich immer weiter voneinander wegbewegenden Marktteilnehmern.

      Weg mit den alten Scheuklappen aus der Zeit der 2 Lager-Mentalität hin zu einer gerechteren und etwas besser regulierten Marktwirtschaft, reguliert zum Vorteil der Gemeinschaft.
      19 0 Melden
    • Hierundjetzt 23.11.2017 21:37
      Highlight Bünzli: In China kannst Du Dir dein Urteil kaufen. bzw. bereits den Staatsanwalt dafür bezahlen, keine Ermittlungen aufzunehmen. Du kannst sogar fremde Leute dafür bezahlen, dass Sie anstelle von Dir in den Knast gehen (!).

      In Russland und Kuba kannst Du Dir ebenfalls bereits ab CHF 100.- ein Urteil kaufen.

      In der Schweiz gibt es zufällig zusammengesetzte sich periodisch änderenden Listen mit Anwälten die als Pflichtverteidiger amten müssen, es kann also durchaus sein, dass Du einen Staranwalt hast (dies im Gegensatz zu den USA)

      Und jetzt die Frage an Dich: welches System ist besser?

      20 1 Melden
    • Professor Chaos 23.11.2017 22:52
      Highlight Das zählt aber nur für Weisse! Das Problem bei O.J. Simpson war nicht dass er reich war sondern dass die Anklage selber Fehler gemacht hat und somit die wichtigsten Beweise als ungültig eingestuft wurden.
      2 0 Melden
    • Snowy 24.11.2017 09:43
      Highlight Nein, als (sehr) reicher Schwarzer bist Du ein Quasi-Weisser. Dies für den Fall, dass der Polizist wiess, dass Du reich bist. Falls er dies nicht weiss, kann es natürlich aufgrund der HAutfarbe trotzdem sein, dass Du bei einer Personenkontrolle und einer "falschen" Bewegung erschossen wirst (mit 15 Kugeln*)

      *In einem Pistolenmagazin der Polizei sind meist 15 oder 16 Kugeln...
      0 0 Melden
  • Boogie Lakeland 23.11.2017 16:20
    Highlight Ein wunderbares Beispiel dafür, weshalb die Todesstrafe für nichts ist
    184 4 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

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