International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vollgas rückwärts: Trump erwägt Rückkehr zu TPP – um China eins auszuwischen 

13.04.18, 06:38


US-Präsident Donald Trump fasst eine mögliche Rückkehr der USA zum transpazifischen Freihandelsabkommen TPP ins Auge. Trump habe seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Wirtschaftsberater Larry Kudlow angewiesen, diese Option zu prüfen.

Dies sagte am Donnerstag seine Sprecherin Lindsay Walters in Washington. Sie machte aber deutlich, dass eine Neuverhandlung über TPP die Voraussetzung sei. Geprüft werden solle, ob es möglich sei, «ein besseres Abkommen» mit den anderen Pazifikanrainerstaaten auszuhandeln. Der Präsident habe immer betont, er sei offen für einen substanziell verbesserten Vertrag.

Will Trump Chinas Präsident Xi Jinping eins Auswischen? Bild: AP/AP

Sollte Trump tatsächlich zu dem Freihandelsabkommen für den pazifischen Raum zurückkehren, wäre dies eine 180-Grad-Wende. Er hatte das Abkommen mit elf anderen Staaten als eine seiner ersten Amtshandlungen nach seinem Antritt im Januar 2017 aufgekündigt. Die Vereinbarung war unter seinem Vorgänger Barack Obama in jahrelangen Verhandlungen erzielt worden. Eines ihrer Hauptziele war es, dem wachsenden wirtschaftlichen Einfluss von China im Pazifikraum entgegenzusteuern.

Schachzug im Handelsstreit mit China

Bei einem Treffen Trumps mit Parlamentariern und Gouverneuren am Donnerstag im Weissen Haus hoben Teilnehmer der Zeitung «Washington Post» zufolge hervor, dass ein Wiederbeitritt zum TPP den USA in ihrem aktuellen Handelsstreit mit China helfen könnte.

TPP war 2016 von den zwölf Staaten unterzeichnet worden. Es sieht unter anderem den Wegfall von Zöllen auf Agrar- und Industrieprodukte vor. Zum Zeitpunkt von Trumps Amtsantritt war das Abkommen aber noch nicht in Kraft. Die elf verbliebenen Mitglieder verhandelten neu über das Abkommen und unterzeichneten dann Anfang März in der chilenischen Hauptstadt Santiago eine reduzierte Variante mit dem Namen CPTPP.

Die Mitgliedsländer Australien, Kanada, Chile, Japan, Mexiko, Neuseeland, Malaysia, Peru, Singapur, Vietnam und Brunei wollen damit einen gemeinsamen Markt mit 500 Millionen Einwohnern schaffen. (sda/afp/reu)

In unter 9 Stunden einen Bahnhof aus dem Boden stampfen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Das sind die Tops und Flops der WM

WEKO eröffnet Untersuchung gegen AMAG

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

13
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 13.04.2018 22:32
    Highlight Antiamerikanisten sind kleingeistige Egozentriker und nicht besser als all die anderen xenophob Rückständigen .
    0 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.04.2018 10:27
    Highlight Huch, Obamas Strategie ist zurück!
    7 0 Melden
    • rauchzeichen 13.04.2018 13:07
      Highlight kann nicht sein, das ist und war immer die strategie des stabilen genies trump! obama wollte nie sowas. bitte arbeite an deinem zwiedenken... btw, wer war dieser obama nochmal?
      2 1 Melden
  • Snowy 13.04.2018 09:44
    Highlight Money first, politics 2nd.

    Nach dieser Prämisse handeln die meisten Politiker. Trump kündigt allerdings immer zuerst einen politischen Alleingang an, bis er merkt, dass er Geld und/oder Macht verlieren wird - um danach umzuschwenken.

    Try and error - also genau so wie er (mit riesigem Misserfolg) sein Business geführt hat.
    19 0 Melden
  • Pius C. Bünzli 13.04.2018 09:14
    Highlight Kann man den US Markt nicht ebdlich mal sanktionieren?
    14 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.04.2018 10:27
      Highlight Wozu?
      2 0 Melden
    • dan2016 13.04.2018 10:31
      Highlight Bünzli, was möchtest Du sanktionieren? Jedesmal wenn Trump sich selber in die Füsse schiesst nochmals zusätzlich schiessen?
      5 0 Melden
    • rauchzeichen 13.04.2018 10:53
      Highlight typisch bünzli, anstelle zusammenarbeiten einfach mal sanktionieren. einfach mal dagegen sein. und dabei vergessen, dass genau diese gegeneinander der ursprung der meisten probleme ist, welche sich staaten stellen. dass dieses gegeneinander menschen arm macht, da das geld ausgegeben wird, um andere staaten klein zu halten. diese verbohrtheit in nationen und die aversionen gegen andere. aber dann motzen, wenn menschen auf der erde in richtung wohlstand wandern. ich hoffe ich tu dir unrecht mit dieser einschätzung, aber diese denke bringt mich auf 180.
      2 1 Melden
    • Pius C. Bünzli 13.04.2018 16:23
      Highlight Amerika ist der Ursprung des Turbokapitalidmus und der Globalisierung. Ausserdem führt es seit Jahrzehnten Angriffskriege. Desshalb Sanktionieren.
      1 1 Melden
    • rauchzeichen 13.04.2018 19:49
      Highlight klar, sanktionieren wir den ursprung, während der restliche westen nicht viel besser ist. dann wird sicher alles gut 🤦🏻‍♂️ es hat niemand gesagt, dass wir bei dem ganzen zirkus mitmachen müssen, doch auch wir haben das bankenwesen dereguliert. aber klar, sanktionen halten die massen ruhig, weil sie denken dass endlich was gemacht wird. ändern wird sich trotzdem nichts, bis zb finanztransaktionssteuern eingeführt werden.
      0 0 Melden
  • blueberry muffin 13.04.2018 08:42
    Highlight Da hatte Trump eine gute Tat in seinem Leben vollbracht und jetzt will er das rückgängig machen?

    Hätte man ja gleich Hillary wählen können.
    11 52 Melden
    • swisskiss 13.04.2018 13:33
      Highlight Da lässt man sich von einem Schwätzer blenden und stellt nach 500 Tagen im Amt fest, was für eine Luftpumpe Trump ist?

      40 (!) Jahre lang hat Trump bewiesen, dass man ihm weder im Privaten noch beim Business trauen kann und das sein Wort nichts wert ist.

      Und nun reibt man sich erstaunt die Augen?

      Trump, das lebende Beispiel des Adenauer Zitats: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"

      Einsteins These über die Dummheit wieder mal wunderbar bewiesen. Beim Universum dauerts noch....
      4 0 Melden
  • Tobi-wan 13.04.2018 08:19
    Highlight 2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e !
    Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt
    77 0 Melden

Eine Polizeistation in den USA hat ein Tanzvideo gedreht – und Social Media flippt aus

Eine Polizeistation in Norfolk, Virginia, geht momentan viral. Grund dafür ist ein Video auf Facebook, in welchem sie zum Song «Uptown Funk» von Bruno Mars tanzen und den Songtext mimen.

Der Auslöser für das Filmen des Videos war eine Challenge, die ihnen von einer Polizeiwache aus Corinth, Texas, gestellt wurde. Diese hatte zuvor ein Video veröffentlicht, in welchem sie zum Miley Cyrus Lied «Party in the U.S.A.» tanzten. 

Das Video der Polizisten aus Norfolk wurde auf Facebook bisher über …

Artikel lesen