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epa06415148 (FILE) - White House Chief Strategist Steve Bannon speaks at the 44th Annual Conservative Political Action Conference (CPAC) at the Gaylord National Resort & Convention Center in National Harbor, Maryland, USA, 23 February 2017 (reissued 03 January 2018). Steve Bannon, former chief strategist to US President Donald J. Trump, called a meeting between Trump's top campaign officials, including the president's son, and the Russians 'treasonous' in a new book by journalist Michael Wolff.  EPA/JIM LO SCALZO

Steve Bannon: Der ehemalige Chefstratege von Donald Trump verlässt Breitbart. Bild: EPA/EPA

«Fire and Fury» fordert erstes Opfer: Steve Bannon verlässt Breitbart

09.01.18, 22:11 09.01.18, 22:46


Steve Bannon, der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, verlässt das rechtsgerichtete Internetportal «Breitbart News». Dies teilte der Unternehmenschef der Website, Larry Solov, am Dienstag in einer schriftlichen Erklärung mit.

«Bannon und Breitbart arbeiten an einer glatten und ordnungsgemässen Übergabe», heisst es in einem Bericht der Website. Man sei dankbar für das gemeinsam Erreichte.

Bannon war wegen ihm zugeschriebener kritischer und abfälliger Zitate über Trump und dessen Familie im Enthüllungsbuch «Fire and Fury» zuletzt massiv unter Druck geraten. Trumps ehemaliger Berater spricht im Buch im Zusammenhang mit der Russland-Affäre von Verrat.

Am Wochenende hatte Bannon ausführlich sein Bedauern geäussert, die Äusserungen inhaltlich aber nicht bestritten. Am Montag hatte das Weisse Haus erklärt, trotz des Bedauerns habe Bannon derzeit keine Chance auf eine Rückkehr ins Weisse Haus. Auch die Milliardärsfamilie Mercer hatte nach Bannons Äusserungen erklärt, nichts mehr mit ihm zu tun haben zu wollen.

Bannon galt als Rechtsaussen-Architekt der nationalistisch ausgerichteten Kampagne Trumps und treibende Kraft hinter umstrittenen Entscheidungen wie dem Einreisestopp für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern.

Im vergangenen August wurde er von Trump gefeuert, nachdem interne Spannungen und Machtkämpfe zunahmen. Trump traf sich aber auch danach noch mit Bannon, der zum rechtspopulistischen Nachrichtenportal Breitbart zurückgekehrt war. (cma/sda/afp/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sheez Gagoo 10.01.2018 00:49
    Highlight Dann ist jetzt ja Platz für Spencer.
    2 1 Melden
  • FrancoL 10.01.2018 00:28
    Highlight Ich könnte mir gut vorstellen, dass nun Bannon frei von Geldgebern seiner Wut freien Lauf lässt und Trump so richtig in die Pfanne hauen wird, denn er hat ja nichts mehr zu verlieren. Das kann ein amüsantes Kapitel werden.
    7 1 Melden
    • Saraina 10.01.2018 17:38
      Highlight Ich denke auch, dass Bannon einen längeren Atem hat als manche denken. Immerhin steht immer noch die Anschuldigung der Geldwäsche gegen Kushner im Raum, und dass etliche Mitarbeiter Trump für einen Idioten mit minimaler Aufmerksamkeitspanne halten ist auch immer noch undementiert.
      2 0 Melden
  • roger.schmid 09.01.2018 23:46
    Highlight Das hat sich abgezeichnet. Nachdem ihm Sugardady Mercer den Geld-Stecker gezogen hat, war es klar. Bei den Republikanern läuft nichts ohne reiche Spender (bei den Demokraten auch nicht, doch es wird momentan versucht dies zu ändern).
    Bannon hat sich sofort auf den Rücken gerollt und stellt sich nun tot. Der Schaden ist aber bereits angerichtet und er wartet nun wohl ab.. gemäss seiner Einschätzung macht es Trump sowieso nicht mehr allzu lange.
    16 9 Melden
    • Sheez Gagoo 10.01.2018 00:50
      Highlight Ich glaube Sugarmama Rebekah war zuständig für Breitbart.
      2 1 Melden
    • roger.schmid 10.01.2018 07:28
      Highlight @sg: ja, auf dem Papier schon, doch ich bezweifle, dass sie solche Entscheidungen ohne den Papi fällt.
      5 2 Melden
  • FrancoL 09.01.2018 23:43
    Highlight Das zeigt einmal mehr die Macht der Leute (Geld) die hinter der Presse stehen. Da wird zu jedem Zeitpunkt gelenkt, eingesetzt und dann wieder abgeschossen.

    Ist das wirklich ein Ziel das wir erreichen wollen?
    18 7 Melden
  • ThomasHiller 09.01.2018 23:28
    Highlight Wenn man einen Haufen Lügner, Hetzer und Realitätsverläugner in einen Raum sperrt, ist dann allen Ernstes jemand überrascht, wenn die irgendwann übereinander herfallen?
    28 4 Melden
  • Mnemonic 09.01.2018 23:07
    Highlight Ich kann einfach kaum fassen wie Bannon und Trump ihre treuen rechten Fans verarscht haben! ;-)
    23 3 Melden
    • TodosSomosSecondos 10.01.2018 00:57
      Highlight Du redest ja als wären die U2 oder der HC Lugano...
      2 2 Melden
  • metall 09.01.2018 22:59
    Highlight Der muss sich auf Präsidentschaftskanditur vorbereiten 😂
    15 3 Melden
  • Rerruf 09.01.2018 22:29
    Highlight Der Anfang vom Ende....
    17 9 Melden
  • b4n4n4j03 09.01.2018 22:21
    Highlight Opfer?!
    24 3 Melden

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