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Das kann nicht wahr sein! Trump-Enthüllungsbuch «Fire and Fury» im Faktencheck

Intrigen, Unfähigkeit, Demenz: Das Enthüllungsbuch «Fire and Fury» über Donald Trump sorgt weiter für Furore. Doch stimmt überhaupt, was Autor Michael Wolff behauptet? Fünf Punkte im Faktencheck.

09.01.18, 13:53 09.01.18, 14:26

Marc Pitzke, New York



epaselect epa06419286 Michael Wolff's book 'Fire and Fury' about the Trump White House for sale at the Little Shop of Stories bookstore in Decatur, Georgia, USA 05 January 2018. The book's release came four days early amid threats of lawsuits from President Trump and his legal team.  EPA/ERIK S. LESSER

Bild: EPA/EPA

Ein Artikel von

Seit Jahrzehnten hat kein Buch die USA so aufgewühlt wie «Fire and Fury», der Skandalschmöker über Donald Trump. Das Buch wurde binnen kürzester Zeit zum Bestseller und ist landesweit vergriffen. Trumps Ex-Chefstratege Steve Bannon, einer der Hauptinformanten, wurde verstossen, trotz halbherziger Mea Culpa. Der US-Präsident dementierte den Vorwurf der Debilität kurzerhand, indem er sich zum «sehr stabilen Genie» erklärte. Das Weisse Haus streitet in hyper-konzertierten Auftritten alles kategorisch ab.

Auch immer mehr Trump-Kritiker stören sich an den teils vermeidbaren Fehlern und Ungenauigkeiten in «Fire and Fury». In der Tat hätte ihm ein längerer Verbleib in der Faktchecking-Abteilung des Verlages gutgetan. Wolffs «Logik», schreibt Kolumnistin Masha Gessen im wahrlich nicht Trump-freundlichen Magazin «New Yorker», sei oft «lächerlich» und sein Buch «weder beherrscht noch akkurat» - und damit ein perfektes Fanal für die Ära Trump.

FILE - In this April 12, 2017, file photo, Michael Wolff of The Hollywood Reporter speaks at the Newseum in Washington. Wolff used to worry about the spotlight moving on. No longer. The author of an explosive book on President Donald Trump’s administration is the target of a cease and desist letter from Trump’s lawyers. And he’s the focus of a campaign by the president’s allies to cast doubt on the book’s claim that Trump is a reluctant and troubled president. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Michael Wolff Bild: AP/AP

«Plausibel, aber nicht zwingend wahr», resümiert auch der Reporter Jonathan Martin, der Trump für die «New York Times» monatelang begleitet hat. Das mag an der hastigen Publikation liegen - und an Wolffs Stil: Er vermischt Fakten aus erster Hand mit Hörensagen aus zweiter und dritter Hand.

Das gibt Wolff in seinem Vorwort auch zu: «Viele Berichte über das, was in Trumps Weissem Haus geschah, stehen miteinander in Widerspruch; viele sind, in typischer Trump-Art, arg unwahr.» Er lasse das offen - oder habe sich «für eine Version der Ereignisse entschieden, die ich für wahr halte».

Wolff hält an diesen Entscheidungen fest. «Ich habe Audiomitschnitte, ich habe Notizen», bestärkte er am Montag im Sender MSNBC. Alles sei «dicht belegt», auch habe er «drei Faktenchecker» beschäftigt. «Lesen Sie das Buch. Wenn es Ihnen glaubhaft klingt, dann ist es wahr.» Die Kritik des Weissen Hauses wies er erneut zurück: «Die lügen alle, die geraten in Panik.»

Es steht Aussage gegen Aussage, Trump gegen Wolff. Wer sagt die Wahrheit? Lesen Sie hier fünf Passagen des Buchs im Faktencheck:

Das Treffen im Trump Tower

epa06425032 (FILE) - - A general view of Trump Tower in New York, New York, USA, 31 May 2016 (reissued 08 Hanuary 2018). A fire broke out on 08 January 2018 morning on the roof of Trump Tower.  EPA/JASON SZENES  EPA-EFE/JASON SZENES *** Local Caption *** 53371571

Bild: EPA/EPA

Im Juni 2016 trafen sich Trumps Sohn Donald junior, Schwiegersohn Jared Kushner und Wahlkampfmanager Paul Manafort im Trump Tower mit einer Delegation aus Russland. So viel ist bekannt. Wolff zitiert Bannon nun mit den Worten, dieses Treffen - das von Russland-Sonderermittler Robert Mueller untersucht wird - sei «verräterisch» und «unpatriotisch» gewesen, und behauptet, Trump selbst habe die Besucher ebenfalls getroffen. Zudem sei Kushner über eine Immobilienfirma in «schmierige» Geschäfte verwickelt.

Bannon - der wegen des Buches Status und Finanziers verloren hat - ruderte jetzt in einer Art Entschuldigung zurück: Die Adjektive «verräterisch» und «unpatriotisch» habe er nur auf Manafort bezogen, nicht auf Trumps Sohn. «Donald Trump junior ist sowohl ein Patriot wie auch ein guter Mann.» Kushner erwähnt er in seinem Statement jedoch nicht, und die vielen anderen, Trump-kritischen Aussagen, die «Fire and Fury» ihm zuschreibt, dementiert er ebenfalls nicht.

Und was wusste Trump selbst von dem Treffen? Masha Gessen - die aus Russland kommt und beste Kontakte dorthin hat - schrieb im «New Yorker», ihre Recherchen hätten widerlegt, dass Trump die Russen getroffen habe.

Das Frühstück mit Ivanka Trump

FILE - In this June 27, 2017, file photo, Ivanka Trump applauds during an event in Washington. An Ivanka Trump-branded store was scheduled to open in the lobby of Trump Tower in New York on Thursday, Dec. 14, 2017, selling handbags, jewelry and candles. A representative for the first daughter’s brand says the store on Manhattan’s Fifth Avenue will add shoes and clothes in 2018. (AP Photo/Jacquelyn Martin, File)

Bild: AP/AP

Wolff beschreibt ein Frühstück im Washingtoner Nobelhotel «Four Seasons» im Februar 2017. Trumps Tochter Ivanka habe in ihr Handy geflucht: «Die Dinge sind so vergeigt, und ich weiss nicht, wie ich's richten kann.» Gemeint habe sie das erste, gescheiterte Einreiseverbot, das Trump über ihren Rat hinweg erlassen hatte. Als Beleg für die Szene nennt Wolff weitere illustre Frühstücksgäste, darunter Demokraten-Führerin Nancy Pelosi, Musik-Lobbyistin «Hillary Rosen», «Arbeitsminister-Kandidat Wilbur Ross» sowie Mark Berman, einen prominenten Politikreporter der «Washington Post».

«Ich habe nie im 'Four Seasons' gefrühstückt», dementiert Berman. Hinzu kommt der Fehler, dass Milliardär Wilbur Ross nicht als Arbeitsminister nominiert war, sondern als Handelsminister. Und Hilary Rosen schreibt sich mit einem «l». Wer weiter nachforscht, findet heraus, dass Wolff die Gästeliste wörtlich - samt Fehler - vom «Playbook» abgeschrieben hat, dem Newsletter der Website «Politico», der tags darauf über das Frühstück berichtete.

Das Dinner vor Trumps Amtseinführung

2017 AP YEAR END PHOTOS - President Donald Trump dances with first lady Melania Trump, at The Salute To Our Armed Services Inaugural Ball in Washington, on Jan. 20, 2017. (AP Photo/Evan Vucci)

Bild: AP/AP

Als Prolog des Buches dient die anschauliche Beschreibung eines Dinners zwei Wochen vor Trumps Vereidigung im New Yorker Greenwich Village. Unter den Teilnehmern: Bannon und Roger Ailes, der wegen sexueller Belästigung geschasste Chef des konservativen Kabelsenders Fox News. Trotz Schneevorhersage habe sich der 76-jährige Ailes zu dem Essen in einem feinen Townhouse geschleppt, um Bannon kennenzulernen. Ailes habe Trump bewundert, obwohl er ihn für «prinzipienlos» halte. Bannon, der drei Stunden zu spät gekommen sei, habe mit der Besetzung des Kabinetts geprahlt und schmunzelnd über Trump gesagt: «Er kapiert, was er kapiert.» Ailes habe hinzugefügt: «Ich würde ihm nicht zu viel zum Nachdenken geben.»

Ailes kann dazu nichts mehr sagen, er starb im Mai. Bannon erwähnte das Dinner bislang nicht. Eine dritte Teilnehmerin bestätigte es aber: Janice Min, Ex-Chefredakteurin des Branchenblatts «Hollywood Reporters», für das Wolff Kolumnist ist. «Jedes Wort, das ich von dem Buch gesehen habe, ist absolut zutreffend», schrieb sie auf Twitter. «Es war eine erstaunliche Nacht.» Auch bestätigte sie eine weitere Anekdote in Wolffs Buch, wonach Trump nicht gewusst habe, wer John Boehner sei, der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses - das habe Ailes bei dem Essen erzählt. Den Gastgeber, den Wolff verschwieg, nannte Min ebenfalls - es war Wolff selbst.

Freunde und Feinde

Tom Barrack, chairman of the inaugural committee, speaks with reporters in the lobby of Trump Tower in New York, Tuesday, Jan. 10, 2017, before meeting with President-elect Donald Trump. (AP Photo/Evan Vucci)

Tom Barrack Bild: AP/AP

Wolff beschreibt Trumps Isolation im Weissen Haus: Er ziehe sich oft schon am frühen Abend in sein Schlafzimmer zurück, um fernzusehen, zu twittern und mit seinen reichen Freunden zu telefonieren. Einer dieser Freunde, die Wolff zitiert, ist der Private-Equity-Milliardär Tom Barrack, dem unter anderem Michael Jacksons frühere «Neverland Ranch» gehört. Trump habe Barrack als Stabschef gewinnen wollen, doch Barrack habe abgelehnt und lieber Trumps Vereidigungsfeiern organisiert. «Er ist nicht nur verrückt», habe Barrack über Trump gesagt. «Er ist dumm.»

Barrack dementiert das energisch, unter anderem in der «New York Times» und im Magazin «Forbes». «Ich habe Wolff nie ein Interview gewährt oder ein Zitat gegeben», sagte er. «So rede ich nicht. Wolff schickte mir wiederholte SMS, acht oder neun, in denen er um ein Interview bat, und ich habe immer gesagt, ich hätte zu viel zu tun oder könnte nicht.» Auch andere, die Barrack kennen, erkennen ihn nicht in dem Zitat, das Wolff ihm zuweist. Die Beschreibung der Schlafzimmer-Isolation scheint jedoch weitgehend korrekt zu sein: Am Montag meldete die Website «Axios», Trumps Terminkalender habe sich drastisch reduziert, er erscheine erst gegen 11 Uhr im Oval Office und verkrieche sich tagsüber mehrere Stunden zum Twittern und Fernsehen.

Trumps Geisteszustand

epaselect epa05973138 US President Donald J. Trump gestures during a joint news conference with President of Colombia Juan Manuel Santos (not pictured) in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, 18 May 2017. Santos visits the White House to discuss trade and security as Trump faces accusations of possibly obstructing justice and an investigation into his administration's ties with Russia.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Bild: EPA/EPA

Viele Passagen beschäftigen sich mit Trumps Geisteszustand. Haushaltschef Mick Mulvaney wird zitiert, dass Trump ihn lange nicht erkannt habe, auch sei Trump «zu verwirrt, um jemals viel zu helfen», und unterbreche dauernd mit «ziellosen Fragen». Mulvaney, so Wolff, sei froh, dass er nicht im Weissen Haus in der Nähe Trumps arbeite, sondern im Executive Office Building gegenüber. An anderer Stelle schreibt Wolff unter Berufung auf Ex-Beraterin Katie Walsh, Trump sei «wie ein Kind», dessen Wünsche man erraten müsse.

«Ich habe mit dem Typen vielleicht eine halbe Stunde gesprochen», sagte Mulvaney am Montag über Wolff. «Er hat zwei Sätze von mir in das Buch getan, beide sind inakkurat.» Wobei ein nicht nur semantischer Unterschied besteht zwischen «inakkurat» und «falsch» - und Mulvaney nichts Konkretes dementierte.

Donald Trump ahmt Menschen nach

Video: watson

Walsh - die nun um ihren neuen Job bei der Republikanischen Partei fürchtet - distanzierte sich ebenso diffus von den wörtlichen Zitaten. Wolff will jedoch Audio-Aufnahmen besitzen, auch von Walsh - und legte nach: Der engste Zirkel Trumps diskutiere den 25. Verfassungszusatz, der eine Absetzung des Präsidenten wegen geistiger wie anderer Unfähigkeit regelt, fast «täglich». Auch TV-Moderator Joe Scarborough, der lange mit Trump befreundet war, sagte der «Washington Post» jetzt, der Präsident leide einer «Trump nahestehenden Quelle zufolge» an Demenz im Frühstadium.

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    Alle Leser-Kommentare
  • DonPedro 10.01.2018 06:33
    Highlight In diesem Zirkus hat es leider sowieso zu viele "Gläubige" anstatt kritische und selbstkritische Persönlichkeiten.
    3 0 Melden
  • heul doch 09.01.2018 20:29
    Highlight nach dem 'red button-gate' bin ich geneigt fast alles zu glauben was in diesem buch steht 😉

    aber das wahrhaft geniale daran ist, dass donald trump jetzt seine eigene medizin aus "fakten" und fiesen gerüchten zu schlucken bekommt. ob sich sein benehmen nun bessern wird bleib zu bezweifeln
    4 2 Melden
  • Domitian 09.01.2018 17:53
    Highlight Tja wie heisst es doch so schön: Die Geister, die ich rief...
    4 2 Melden
  • Therealmonti 09.01.2018 17:10
    Highlight Man braucht dieses Buch nicht, um zu wissen, dass im Weissen Haus einer sitzt, der lügt und betrügt, ein Rassist ist, grössenwahnsinnig ist und nicht alle Tassen im Schrank hat. Das wusste man schon lange bevor dieser Typ Präsident der USA wurde.
    48 8 Melden
    • Neoderjaoderne 09.01.2018 19:51
      Highlight Also wie, Sie behaupten Obama sei ein Rassist?
      5 14 Melden
    • alex DL 10.01.2018 00:42
      Highlight @Leon: made my day! (wenn auch etwas spitzfindig)
      3 1 Melden
  • Raphael Stein 09.01.2018 16:17
    Highlight Er vermischt Fakten aus erster Hand mit Hörensagen aus zweiter und dritter Hand.

    Ist irgendwie grad en vogue
    62 0 Melden
  • drüber Nachgedacht 09.01.2018 16:16
    Highlight Es sind nicht die Ehrlichen die Reich werden.

    Es sind diejenigen die die fantastischsten Geschichten erzählen können.

    Aber das schöne an der Geschichte ist, dass jeder Lügner irgendwann wieder auf den Boden zurückgeholt wird. Bei den einen dauert es kürzer und bei den anderen länger.

    so braucht man einfach ein bisschen Geduld.
    26 1 Melden
  • Aki Zeta 5 09.01.2018 16:11
    Highlight Ist ja nichts neues aus den USA: Viel Getöse, Drama, Blabla aber nur wenig Substanz.
    Das geht vom Präsidenten über Senatoren, Anwälte, Journalisten, Schauspieler bis hin zum kleinen Bürger.

    Ich hoffe nur, dass diese Art von Verhalten/Politik nicht dank Twitter und Co. auch hierzulande überhand nimmt. Wir sind jedenfalls schon auf dem besten Weg dazu.
    34 3 Melden
  • The Hat Guy 09.01.2018 15:55
    Highlight «Wenn es Ihnen glaubhaft klingt, dann ist es wahr.»

    Ein Satz, der genauso gut aus dem Munde Trumps stammen könnte. Wen kümmern schon Fakten? Glauben Sie mir einfach meine Meinung!
    91 4 Melden
  • Angelo C. 09.01.2018 15:37
    Highlight Mir geht es nicht um die allgemeine Feststellung (die wir in den letzten Monaten selbst aus den Medien verifizieren konnten), dass Trump ein nur schwer erträglicher US-Präsident ist - das sind z.T. Fakten die stimmig sind.

    Es geht hier eher um den Wahrheitsgehalt des Sensationsbuches, verfasst von einem Paradiesvogel dem man längst nicht alles abnehmen kann, was auch die Dementis mancher angeblich zu Wort gekommener Promis und Politiker veranschaulicht.

    Also nur wenig mehr als gut verkaufte Unterhaltungslektüre, Motto : "Lesen Sie das Buch. Wenn es Ihnen glaubhaft klingt, dann ist es wahr."
    39 2 Melden
    • Enzasa 09.01.2018 16:50
      Highlight Das Buch deckt sich anscheinend mit den veröffentlichen Artikel, die Grundaussagen sollten also stimmen.
      Natürlich dementieren jetzt alle, wer will schon den Präsidenten zum Feind, wir kennen doch seine Tweets über Personen die in Ungnade fallen.
      Kann mir vorstellen, dass selbst die Diskussionen über Trumps Geisteszustand stimmen. So als Frustrunde der Mitarbeiter und das war es aber dann auch.
      Seine Fans lieben ihn ja noch immer, das Buch ist viel Geschrei um Nichts, nach meiner Meinung
      10 19 Melden
  • Billy the Kid 09.01.2018 15:35
    Highlight Aus Shakespeares "Donald der 1. und hoffentlich letzte":

    18:30 im White House:
    "Ich bin ein Genie! Ich habe den grössten Atomknopf! Fakenews! Ich esse bei McDonalds aus Angst vor Vergiftung! Melania bring mir meinen Cheeseburger - es ist schon nach 6 Uhr abends und ich muss bald in die Heia! Wo ist mein Atomknopf? Melania - hast du ihn wieder in deine Handtasche gesteckt? Mal schauen was die Fakenews gerade so über mich berichten...."

    3 Bildschirme flackern im Hintergrund und Donald der 1. schläft mit dem Burger in seinen kleinen Händchen ein.
    40 11 Melden
    • scheppersepp 09.01.2018 19:02
      Highlight Der "blöde Teddybär" fehlte noch in deiner Geschichte. Sonst klingt sie ganz glaubhaft also muss sie wahr sein.
      10 0 Melden
  • manuel0263 09.01.2018 14:42
    Highlight Es wäre wünschenswert, wenn die USA und die Welt spätestens nach der Episode Trump wieder ein wenig mehr zu Wahrheit und Wahrhaftigkeit zurückkehren würde. Sollten in diesem Buch einige Dinge nicht ganz korrekt sein, so kann DT dadurch erfahren, wie man sich fühlt, wenn erfundene Dinge über einen geschrieben und geglaubt werden.
    Er glaubt ja auch ständig, alle Anderen behandeln zu können wie ein römischer Gottkaiser.
    134 22 Melden
  • grind 09.01.2018 14:24
    Highlight wer auch nur ein einziges wort glaubt, das aus trumps mund kommt, dem ist nicht mehr zu helfen
    153 51 Melden
    • TodosSomosSecondos 09.01.2018 15:00
      Highlight aber nur weil Trump das Maul nicht aufmachen kann, ohne zu lügen, bedeutet das nicht automatisch, dass jeder, der irgendwas negatives über Trump erzählt, die Wahrheit sagt.
      85 6 Melden
    • manuel0263 09.01.2018 15:16
      Highlight @Todos SomosSecondos

      Pardon, das wurde auch gar nicht behauptet; es wird ja darauf hingewiesen, dass einige "Fakten" im Buch wohl auch keine sind.
      19 12 Melden
    • Normi 09.01.2018 16:13
      Highlight Glauben ist allgemein schlecht, denn Glauben = nicht wissen sonst würde es ja Wissen und nicht Glauben heissen 😘
      24 0 Melden
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