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Donald Trump will bereits Details zu den Anschlägen in London wissen. Bild: AP/AP

Donald Trump twittert zum Terroranschlag in London – und verärgert die britische Polizei

15.09.17, 14:52

Bei einem Terroranschlag in London sind am Freitagmorgen mindestens 22 Personen verletzt worden. Hunderte Beamte seien damit beschäftigt, Beweismittel auszuwerten, teilte der Chef der Anti-Terror-Einheit mit. Wie die Bombe in die U-Bahn kam und wer hinter dem Anschlag steckt, ist derweil noch nicht klar. Scotland Yard bestätigte lediglich «einen terroristischen Vorfall». 

Schnellere Schlüsse zog derweil der Präsident der Vereinigten Staaten. Die Attacke sei das Werk eines «Loser-Terroristen» gewesen, twitterte Donald Trump. Scotland Yard habe diesen schon im Visier gehabt.

Die Tweets des US-Präsidenten stossen den ermittelnden Behörden jedoch sauer auf. Sie seien «nicht hilfreich», sagt die britische Polizei gegenüber «CNN». Trumps Kommentar sei «pure Spekulation, wir wissen noch nicht, wer involviert ist». 

Es ist nicht das erste Mal, dass Donald Trump einen Vorfall zu schnell bewertet. Im Dezember des vergangenen Jahres bezeichnete er zum Beispiel eine Schiesserei in einer Zürcher Moschee als Terror-Attacke, was sich als falsch herausstellte. (cma)

Terror-Anschlag in London 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • wipix 15.09.2017 17:55
    Highlight Ich frage mich, wie stark man sich betäuben muss, um sich von Trump nicht beinahe täglich verarscht zu fühlen? Auch für die als freundlich einladend, aber eher oberflächlich geltenden Amerikaner muss Trump eine belastende Herausforderung sein!
    Ich erinnere mich an die Wahl unseres Volks Tribun C.B.! Viele rieben sich verwundert die Augen! Aber: die vernünftige Mehrheit kippte Ihn bei nächster Gelegenheit wieder raus unters blind tobende Volk! Hoffen wir, dass die USA das allerspätestens in 4 Jahren schafft! Besser wäre natürlich dem Spuk früher einen Schlusspunkt zu setzen!
    54 5 Melden
  • Rim 15.09.2017 17:40
    Highlight Ach. Sein heutiger Twitter Storm ist doch (wie immer) inhaltlich irrelevant. Er wollte bloss seine (bzw. Bannons) verärgerte Basis wieder auf Kurs liken. Ich denke, das funktioniert. Seine Basis ist so schnell zu befriedigen und zu befrieden wie ein Baby, dem man einen zuckergetränkten Schnuller ins Mund steckt. Morgen haben die DACA vergessen und verteidigen ihren "Make America ...S..again" Trash wieder aus tiefster "Seele". Kostet Trump einen Tag und sieben Twitter...(So doof ist seine Basis halt)
    24 3 Melden
  • amore 15.09.2017 17:21
    Highlight Wie viel dümmstes Geplapper müssen wir eigentlich noch von diesem Menschen anhören?
    20 6 Melden
    • pamayer 15.09.2017 22:21
      Highlight Anderes bringt er nicht hervor.
      7 1 Melden
  • Domsh 15.09.2017 16:19
    Highlight Trump kann ja in Russland, China, Türkei oder Nordkorea nachfragen wie dass mit dem "cut off the internet" funktioniert.
    Omg
    102 9 Melden
  • EvilBetty 15.09.2017 16:16
    Highlight «The internet is their main recruitment tool which we must cut off & use better!»

    Das Internet abstellen... soso... 😂
    102 8 Melden
    • romanhartl 15.09.2017 18:07
      Highlight und besser nutzen... weiss er was er schreibt?🤔😂
      23 1 Melden
  • statistikus 15.09.2017 15:49
    Highlight In dem Fall ist es laut britischen Behörden noch nicht sicher, ob es sich um einen loser- oder winner Terroristen handelt? Mit dem Ausdruck loser terrorist hat er sich m.M.n nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Hat man eigentlich schon eine Idee, wie man Trump für den Anschlag verantwortlich machen kann? Anyone?
    26 118 Melden
    • Domsh 15.09.2017 16:18
      Highlight Sie haben den Inhalt des Artikels nicht verstanden.
      Es geht darum, dass er wiedereinmal vorgreift, dass der Täter unter Beobachtung gewesen sein soll, nicht um den Ausdruck loser.
      Das ist A unnötig, B mühsam und schlimmer als Blick und C nicht hilfreich für die Behörden.
      Aber von einem Narzist ohne Weitblick nicht anders zu erwarten.
      87 10 Melden
    • grumpy_af 15.09.2017 16:22
      Highlight Psssh @statistikus: Nur zynische Kommentare gegen rechts sind erlaubt.
      6 25 Melden
    • Domsh 15.09.2017 22:29
      Highlight Oder populistische am Thema vorbei...
      7 1 Melden
  • Sophia 15.09.2017 15:45
    Highlight Wir müssen mit dem Trump leben, aber nicht den Mund halten! Der Kerl schwätzt gern und viel und vor allem dummes Zeugs. Zuerst ist die Merkel geisteskrank, dann wieder ist sie ein tolle Frau, die mit Ivanka befreudet ist. Wie bitte ist mit so einem Typen umzugehen? Er wäre ein hervorragender Scotland-Yard-Mitarbeiter, weiss er doch alles bereits vorher schon! Hätte, hätte, Fahradkette, ja hätte er doch die Londoner Polizei vorher angerufen, hinterher weiss es doch jeder! Erstklässler reden so!
    151 16 Melden
    • Menel 16.09.2017 06:03
      Highlight Eigentlich sollte man ihm das schlimmste antun, was einem Narzisst antun kann, man ignoriert ihn. Leider ist er POTUS und keine Ahnung, wie man den ignorieren kann/soll.
      3 0 Melden
    • Sophia 16.09.2017 19:03
      Highlight Leider zieht an diesem Strick gar niemand. Aber Mal Fakten: Donald Trumps Plan für die US-Wirtschaft verlief im Sande. Der Reformwille kollidierte mit der Realität. Aufgrund Budgetengpässen und Zwietracht konnte die US-Regierung in der Handelspolitik ihre Versprechungen nicht einhalten. Vom Austritt aus der Transpazifischen Partnerschaft abgesehen, war die US-Regierung nicht ansatzweise in der Lage, ihre Drohungen wahr zu machen, das USHandelsdefizit ist weiter gewachsen. Statt Amerika wieder grossartig zu machen, weisen die USA ein steigendes Handelsdefizit auf und kapseln sich immer mehr ab.
      1 0 Melden
  • Petrum 15.09.2017 15:17
    Highlight Watson: Donald Trump!!
    Ich :
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  • Saraina 15.09.2017 15:07
    Highlight Nach dem Anschlag in Manchester haben US-Medien Fotos des Zünders verbreitet, was die Briten ebenfalls verstimmt hat. Es hat sich dann herausgestellt, dass der Täter sowohl den US- als auch den britischen Geheimdiensten als akute Gefahr sehr wohl bekannt war, aber nicht aus dem Verkehr gezogen wurde, um eine amerikanische Aktion gegen den IS in Lybien nicht zu gefährden.
    38 24 Melden
    • LeChef 15.09.2017 15:45
      Highlight Quelle..? Facebook!
      59 6 Melden
    • Saraina 15.09.2017 16:46
      Highlight Nein, ein entsprechender Artikel erschien entweder im Guardian oder im Independent, aber in den etlichen Dutzend Artikeln, die zu diesem einen Anschlag in beiden Zeitungen erschienen, kann ich ihn auf die Schnelle nicht finden. Leicht zu finden ist Information darüber, dass Abedi von Bekannten, Verwandten und einer Moschee als Gefährder gemeldet wurde, und trotzdem nach Lybien und zurück fliegen konnte. und darüber, dass Rex Tillerson eigens nach London reiste, um sich für die Indiskretion der amerikanischen Geheimdienste nach dem Anschlag in Manchester zu entschuldigen.
      8 2 Melden
    • LeChef 15.09.2017 19:27
      Highlight Ja die letzteren beiden Fakten sind mir auch bekannt. Trotzdem wäre es schön, eine Quelle für deine initiale Behauptung zu haben, er sei aufgrund einer Militäroperation geschont worden. Mir will das nicht so recht einleuchten.
      4 0 Melden
    • Sophia 16.09.2017 18:53
      Highlight Ja, Seraina, mir leuchtet das auch nicht spontan ein, will aber nicht auf der Quellenangabe herumhacken, eine Erklärung, wie das zusammenhängen könnte, würde mir genügen.
      Ist aber auch gar nicht so relevant, denn dass Geheimdienste immer wieder die gleichen Fehler machen, hängt wohl ehr daran, dass man in Demokratien niemanden prophylaktisch oder auf Verdacht hin aus dem Verkehr ziehen kann. Was, wenn sie den falschen gefasst hätten? Der Aufschrei wäre noch grösser als das jetzige Gehader!
      1 0 Melden
    • Saraina 16.09.2017 21:46
      Highlight Ich habe die Quelle nicht mehr gefunden. Der Zusammenhang: eine IS-Basis in Lybien ist in Kontakt mit Terroristen in Europa. Einer davon, der Attentäter von Manchester, hat die Gruppe effektiv besucht. Die Terroristen und die Gruppe in Lybien wird vom MI6 und US-Diensten überwacht, ebenso vom MI5. Es zeichnet sich ab, dass Abedi einen Anschlag plant, und MI5 will ihn festnehmen. Aber weil die Amerikaner die Basis in Lybien bombardieren wollen, bitten sie die Briten, zuzuwarten, da eine Verhaftung die Gruppe in Lybien warnen würde, und sie dann untertaucht. In UK sitzen Islamisten auf Verdacht!
      1 0 Melden
    • Saraina 16.09.2017 21:57
      Highlight In England dürfen Terrorverdächtige 14 Tage ohne Anklage festgehalten werden. Bis 2011 waren es sogar 28 Tage. Zeitweise waren über hundert Männer inhaftiert. In Demokratien ist es durchaus so, dass Gesetze geschaffen und geändert werden können. Auch in den USA ist es legal, Menschen über einen Zeitraum ohne Anklage und ohne Anwalt festzuhalten.
      2 0 Melden
    • Sophia 17.09.2017 19:01
      Highlight Danke Seraina. Es muss schon viel und vor allem ziemlich Gesichertes vorliegen, bis man in einer Demokratie jemanden ohne Tatbestand aus dem Verkehr zieht. Falls es möglich sein sollte, jemand auf Verdacht für einige Tage festhalten zu können, kann sich das doch ein williger Terrorist ausrechnen und seine Tat danach trotzdem ausführen oder durch einen anderen ausführen lassen. Das profilaktische Verhaften würde von den Tätern eingeplant und daher bald nichts mehr nützen. Verbrechen liessen sich noch nie verhindern, sonst gäbe es schon lange keine mehr!
      0 0 Melden
    • Saraina 17.09.2017 22:59
      Highlight Menschen werden ohne Anklage! festgehalten präzise weil es keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Sonst gäbe es ja eben eine Anklage. Es ist eine bekannte Tatsache, dass in Guantanamo Menschen über Jahre inhaftiert waren und teils gefoltert wurden, ohne dass es eine Anklage oder gesicherte Erkenntnisse gab, und dass ein guter Teil der Inhaftierten schlicht unschuldig war. Wenn das britische Parlament Präventivhaft gutheisst, oder der Schweizer Souverän die Verwahrung, heisst das nicht, dass diese Länder keine Demokratien sind. Sie haben schlicht beschlossen, Haft ohne Anklage gutzuheissen.
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  • 8AnAnAs8 15.09.2017 15:00
    Highlight Terrorattacke in der Schweiz, GENAU
    39 9 Melden
    • Fly Boy Tschoko 15.09.2017 17:44
      Highlight Habe ich was verpasst?
      7 2 Melden

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