International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Träger bringen den Sarg eines Opfers des Angriffs von Charleston aus der Kirche.  Bild: Getty Images North America

Familien beerdigen die ersten Opfer des Angriffs auf Schwarze in Charleston

26.06.15, 02:04

Nach dem offenkundig rassistischen Angriff auf eine Kirche in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina mit neun Toten sind die ersten Opfer beigesetzt worden. Hunderte Trauernde erwiesen am Donnerstag der getöteten 70-jährigen Ethel Lance bei einer Trauerfeier die letzte Ehre.

Ihre Kinder und Enkel küssten ihren Sarg, Trauergäste warfen Rosen in ihr Grab. «Ich bin hier, um Euch zu sagen, dass wir stärker sind, weil wir zusammenstehen als Gemeinde», sagte Pastor Norvell Goff vor den Trauernden, wie die Lokalzeitung «Post and Courier» berichtete.

Anschliessend fand die Beisetzung der 45-jährigen Sharonda Singleton statt, die ebenfalls beim Angriff ums Leben gekommen ist. Unter den Trauergästen waren auch die Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, sowie die bekannten US-Bürgerrechtler Jesse Jackson und Al Sharpton.

Obama hält Trauerrede für Pastor

Am Freitag will US-Präsident Barack Obama die Trauerrede für den in der Kirche getöteten Pastor Clementa Pinckney halten. Weitere Trauerfeiern und Beisetzungen sind für das Wochenende und die kommende Woche geplant.

Der 21-jährige Weisse Dylann Roof soll vor gut einer Woche während einer Bibelstunde in Charleston aus rassistischen Motiven neun Schwarze erschossen haben. Bei einer ersten Anhörung wurde ihm neunfacher Mord vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht Roof die Todesstrafe. (trs/sda/afp)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Chemiewaffenexperten in Duma eingetroffen – Westen befürchtet mögliche Manipulation

Zehn Tage nach einem mutmasslichen Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma ist dort am Dienstag nach Angaben syrischer Staatsmedien ein internationales Expertenteam der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eingetroffen.

Eigentlich war der Besuch in der einstigen Rebellenhochburg Ost-Ghuta bei Damaskus für Mittwoch angekündigt. International wuchs die Sorge, dass bereits alle Spuren beseitigt seien. «Es ist sehr wahrscheinlich, dass Beweise und wesentliche Elemente …

Artikel lesen