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U.S. Trump Addresses Joint Session of Congress - Washington, U.S. 28/02/17 - Ivanka Trump (C), her husband Jared Kushner (R) and other guests, applaud another guest saluted by President Donald Trump during his speech to Congress. REUTERS/Carlos Barria

Ivanka Trump während der Rede ihres Vaters am Dienstagabend.  Bild: CARLOS BARRIA/REUTERS

Trumps ungewöhnlicher Tweet – und was Tochter Ivanka damit zu tun hat 

Der Tag nach Trumps Rede vor dem Kongress ist geprägt von Optimismus. Einen grossen Anteil am überraschend sanften Auftritt des Präsidenten soll seine Tochter Ivanka Trump gehabt haben.



Das dürfte sich gut angefühlt haben. Nach über einem Monat im Amt durfte Donald Trump gestern Morgen die Zeitungen aufschlagen und wurde dabei nicht gleich vom Schlag getroffen. Für einmal hagelte es nicht scharfe Kritik, sondern Anerkennung für eine bemerkenswert präsidiale Rede.

Und da passierte etwas Ungewöhnliches. Donald Trump bedankte sich. Auf der Twitter-Timeline des Präsidenten, wo sonst um die frühen Morgenstunden bereits die ersten Schimpftiraden gegen die Presse zu lesen sind, stand in Grossbuchstaben «THANK YOU!»

Nicht nur der Präsident hatte gute Laune gestern, auch an der Wall Street lief das Geschäft. Bange hatte man an den Finanzmärkten auf die Rede des Präsidenten gewartet, nun hat der souveräne Auftritt Trumps den Dow Jones Index erstmals auf über 21'000 Punkte gehievt. Auch der Schweizer Leitindex SMI schloss auf einem Jahreshoch.

Witwe instrumentalisiert?

Dies hielt Trumps Kritiker aber nicht davon ab, auch auf die problematischen Punkte seines Auftritts aufmerksam zu machen. Kritisiert wurde unter anderem, dass der Präsident bisher noch keine konkreten Vorschläge dazu machte, wie er Obamacare ersetzen möchte. Auch wird stark bezweifelt, ob Trumps Steuersenkungen, der Bau der Mauer und die erhöhten Militärausgaben finanziell überhaupt tragbar sind. 

Einige warfen dem Präsidenten zudem vor, dass er die Witwe des verstorbenen Navy SEAL für seine Zwecke ausgenutzt habe. Beim Einsatz in Jemen, wo der gestern Gewürdigte verstorben war, sei lange nicht alles so heroisch abgelaufen, wie Trump es verkündet habe. 

Umfrage

War es in Ordnung, wie Trump den verstorbenen Navy SEAL würdigte?

  • Abstimmen

2,034 Votes zu: War es in Ordnung, wie Trump den verstorbenen Navy SEAL würdigte?

  • 61%Nein, er hat die Witwe eiskalt für seine Zwecke ausgenutzt.
  • 39%Na klar, das ist Teil des Polit-Spiels.

Mächtige Präsidententochter

Am Tag nach der grossen Rede wurden auch Details bekannt, was im Hintergrund abgelaufen ist. Zehn Tage lang soll Trumps Team an der Rede geschliffen haben, welche sich von der Tonalität her komplett von seiner aggressiven Antrittsrede vom 20. Januar unterschied.

Trump sei der Hauptautor der Rede gewesen, heisst es aus Insiderkreisen. Doch der US-Präsident zählte auch auf die Hilfe seiner engsten Vertrauten. Dabei soll sich die Stimme einer Person besonders stark in der Rede niedergeschlagen haben: Jene von Ivanka Trump.

Die Präsidententochter soll massgeblich dazu beigetragen haben, dass ihr Vater die Tonalität änderte. «Sie hat ihn dazu ermutigt», sagt ein Insider gegenüber Reuters. 

Doch nicht nur das. Die 35-Jährige soll es auch gewesen sein, die den Präsidenten dazu bewegt haben soll, sich vor dem Kongress für eine bezahlbare Kinderbetreuung und bezahlten Familienurlaub einzusetzen. Zwei Anliegen, die Ivanka schon länger unterstützt und bei denen das Trump-Team auch die Unterstützung der Demokraten erhalten könnte. 

Was schon länger vermutet wurde, erhärtet sich nun immer mehr. Die Rolle der «First Lady» übernimmt Ivanka, nicht Melania Trump. Während sich die Ehefrau des Präsidenten weitestgehend aus dem politischen Tagesgeschäft heraushält, spielt Trumps Tochter eine wichtige Rolle im Regierungsteam. Eine derart einflussreiche Präsidententochter hat es in der jüngeren US-Geschichte wohl noch nicht gegeben. 

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 03.03.2017 21:33
    Highlight Highlight Um die Intelligenz eines normalen gebildeten Präsidenten zu stellen, braucht es bei Donald Trump die ganze Familie.
  • JoWu 02.03.2017 11:51
    Highlight Highlight Ein Wunder, dass Stipps noch nichts zu Obamas Bomben gepostet hat.
  • Walter Sahli 02.03.2017 09:36
    Highlight Highlight Weiss nicht warum, aber bei Melania und Ivanka kommen mir immer die beiden in den Sinn.
    User Image
    • Datsyuk * 02.03.2017 11:50
      Highlight Highlight "Stifler's Mom"! I miss those days!
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  • solo31 02.03.2017 09:34
    Highlight Highlight
    Die Witwe wurde ausgenutzt? Also man sieht ja recht deutlich, dass es ihr sehr gut tat, dass der POTUS ihren verstorbenen Mann ehrte. Natürlich war da auch politisches Kalkül dahinter, aber für einen US Navy ist das eine riesen Ehre und auch die Witwe wird gerne hören, dass ihr Mann nicht umsonst gestorben ist. Obs nicht umsonst war sei dahingestellt. Finde es halt einfach komisch, dass alle finden "Oh die arme Frau wird ausgenutzt" obwohl sie absolut gerührt aussah. http://hr
    • Saraina 02.03.2017 19:23
      Highlight Highlight Nö, umsonst ist er nicht gestorben. Sind ja etwa 45 Jemenitische Zivilisten bei der Aktion umgekommen. Darunter 12 Kinder zwischen 2 Monaten und 12 Jahren. Erschossen, wohlverstanden. Sowas braucht schon eine Ehrung.
  • Wehrli 02.03.2017 09:16
    Highlight Highlight Ivanka ninmmt ja die Rolle der Frau ein, den kann er nur seiner Tochter geben. Für einen gleichberechtigten Part gibt es im System Trump keinen Platz.
    Ödipuss und so ....
  • Donald J Trump 02.03.2017 09:10
    Highlight Highlight Thank you for admitting that im the greatest! I know im tremendous. Everyone knee so!
    • Donald J Trump 02.03.2017 09:18
      Highlight Highlight Knee = Knew

      Alternative grammatic. Its true.
    • Wehrli 02.03.2017 10:08
      Highlight Highlight Du wolltest sagen:
      Everybody kneel in front of me! And buy my daughters trash-collection, you losers!
    • Asalato 02.03.2017 10:48
      Highlight Highlight *grammar
      Alternative English?
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 02.03.2017 08:43
    Highlight Highlight Ivanka und ihren Mann muss man nur anschauen, dann sieht man, dass sie nach Höherem streben. Hoffentlich hat mit der Wahlschlappe von Hillary Clinton die Präsidenten-Dynastie in den USA geendet.
  • roger.schmid 02.03.2017 08:30
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • Gummibär 02.03.2017 09:25
      Highlight Highlight Disgusting. Slimey. Gross.
      Zum Kotzen ! Und der Verstorbene schaut vom Himmel herunter und hat soeben einen Rekord gebrochen dieweil Herr Trump auch die Biebel für ein Rating beizieht. Sowas von verachtenswert.
  • Thinktank 02.03.2017 08:06
    Highlight Highlight Egal wie lange Trump Präsident bleibt, Ivanka wird die erste Präsidentin der USA werden und die Demokraten und Feministen dürfen endlich jubeln.
    • Triumvir 02.03.2017 08:21
      Highlight Highlight Sicher nicht. Die Amis werden die Trump Ära noch in allerschlechtester Erinnerung behalten und nie mehr einen Tump-Sprössling an die Hebel der Macht lassen.
    • R&B 02.03.2017 09:03
      Highlight Highlight @Thinktank: You dreamer you! 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
    • R&B 02.03.2017 10:20
      Highlight Highlight ...und Stipps
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 02.03.2017 07:43
    Highlight Highlight Viva Ivanka!
    Pfui Bannon!
    Wer gewinnt das Tauziehen zwischen den gegensätzlichen "Trump-Flüsterern"?
    Ich setze meine Hoffnungen auf Ivanka!
    (Was bleibt mir denn sonst noch übrig?)
    • Tilman Fliegel 02.03.2017 10:19
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke: hoffentlich hört er in Zukunft mehr auf Ivanka und schickt den Bannon bald zum Teufel, wo er hingehört.
    • Saraina 02.03.2017 19:25
      Highlight Highlight Hört auf Ivanka? Noch mehr Siedlungen? Noch mehr zerstörte Häuser in Ost-Jerusalem?
    • rodolofo 02.03.2017 20:21
      Highlight Highlight Trump kann doch in Israel keine Siedlungen bauen!
      Aber das Israelische Kong-How im Mauerbau könnte er schon anzapfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chili5000 02.03.2017 07:20
    Highlight Highlight Ivanka: Papi, Papi dörf i au amol??? Trump: Jo also denn! Ivanka: Huuuiiiiiiiii
  • Raphael Stein 02.03.2017 06:34
    Highlight Highlight Wenn aufgrund einer Rede sich der Dow Jones erstmals auf über 21'000 Punkte hievt und sogar der Schweizer Leitindex SMI auf einem Jahreshoch abschliesst, schüttle ich bloss meinen Kopf. Spekulationen von Spekulaten bezahlt aus Leistungen richtiger Arbeit, weil einer irgendetwas sagt.
    • rodolofo 02.03.2017 07:47
      Highlight Highlight Die Börsen sind mit Affenhäusern vergleichbar.
      Da herrscht hysterisches Gekreische, und die Börsenhändler schwingen sich an Seilen im Raum umher. Manchmal aber sitzen sie auch gelangweilt und scheinbar sinnierend herum und schälen Bananen. Das sind die Momente, in denen die Aktienkurse wieder fallen...
    • Töfflifahrer 02.03.2017 09:18
      Highlight Highlight Die sog. Analysten haben für mich schon seit langem ihre Glaubwürdigkeit verloren. Deren Analyseinstrumente der Vergangenheit scheinen nicht mehr zu funktionieren, also kommt das Glaskugellesen zum Zug. Einmaliges Hüsteln des US Präsi = Markt rauf, zweimal = runter, mehr = Chaos.
      Oder macht der Hund zur geraden Zeit pippi oder zur ungeraden.
    • FrancoL 02.03.2017 10:45
      Highlight Highlight Da sieht man wie unabhängig und gesund der freie Markt ist. Zu, kotzen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z&Z 02.03.2017 06:10
    Highlight Highlight Wenn ich sie ansehe, sehe ich eine eiskalt kalkulierende intelligente Frau. Zieht mich irgendwie an, ein richtiges Bad Girl ;)
    • Deathinteresse 02.03.2017 07:51
      Highlight Highlight Really? Ich seh vorallem Schönheits OPs 🙈
    • Maett 02.03.2017 09:52
      Highlight Highlight @Z&Z: Hillary Clinton übt auch Anziehungskraft auf Sie aus?
    • Deathinteresse 02.03.2017 10:11
      Highlight Highlight Slog, ja das würde ich Donald Trump auch empfehlen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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