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President Donald Trump listens as Don Bouvet speaks in the Oval Office of the White House, Friday, Feb. 9, 2018, in Washington. Trump gifted $10,000 to Bouvet's son Shane, a campaign volunteer, and that money was used to pay for Don Bouvet's cancer treatment. (AP Photo/Evan Vucci)

«Zurzeit würde ich sagen, dass die Palästinenser keinen Frieden machen wollen», sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Bild: AP/AP

Trump zweifelt Israels Willen zu Frieden mit Palästinensern an



«Zurzeit würde ich sagen, dass die Palästinenser keinen Frieden machen wollen», sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der rechtsgerichteten israelischen Zeitung «Israel Hayom». «Und ich bin nicht unbedingt sicher, dass Israel Frieden machen will. Also müssen wir sehen, was passiert», fügte der US-Präsident hinzu.

Trump machte deutlich, dass er sich von Israel Anstrengungen für eine Nahost-Friedenslösung wünsche. Die Beziehungen zwischen den USA und Israel seien «grossartig», sagte er. Ein Frieden zwischen Israel und den Palästinensern würden sie aber noch «viel besser» machen.

Trumps mögliche Gegner 2020

Kritik an Siedlungspolitik

Der US-Präsident übte ausserdem Kritik am israelischen Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten, der den Friedensprozess «sehr verkompliziert». Israel müsse daher «sehr vorsichtig mit den Siedlungen» sein.

Die Kritik der Regierung Trump an der völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungspolitik fiel bislang deutlich schwächer aus als unter Trumps Amtsvorgänger Barack Obama. David Friedman, den Trump als US-Botschafter nach Israel schickte, hatte in der Vergangenheit israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland sogar unterstützt.

Einigung ist Trumps Ziel

Trump hat in der Vergangenheit seine Absicht bekundet, Israel und die Palästinenser zu einer «endgültigen Vereinbarung» zu bringen. In dem Zeitungsinterview zog er nun aber in Zweifel, dass derzeit überhaupt Verhandlungen zwischen den beiden Seiten möglich seien.

«Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob wir überhaupt Gespräche haben werden», sagte er. «Wir werden sehen, was passiert, aber ich denke, es wäre dumm von den Palästinensern und ich denke auch, es wäre dumm von den Israelis, wenn sie keine Einigung erzielen.»

Trump hatte die Palästinenser Anfang Dezember mit der Ankündigung gegen sich aufgebracht, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen. Die Palästinenserführung, die Ost-Jerusalem als Hauptstadt für einen eigenen Staat beansprucht, will so lange keine Gespräche mit der US-Regierung führen, bis diese die Jerusalem-Entscheidung rückgängig macht. (sda/afp)

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

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Video: www.explain-it.ch

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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 12.02.2018 04:02
    Highlight Highlight Ist der Trampel so blöd oder tut er nur so? Er selber hat ja mit seinem Entscheid, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, die sowieso kleine Chance auf Frieden ausradiert.
  • roger.schmid 12.02.2018 01:57
    Highlight Highlight Tja, blöd nur, dass Con Don's Chefunterhändler Jared Kushner schon längst einen Deal mit den Israelis gemach hat, der ihm 30 Mio eingebracht hat:

    https://salahelnemr.wordpress.com/2018/01/07/kushners-finanzielle-beziehungen-zu-israel-vertiefen-sich-sogar-mit-der-diplomatischen-rolle-des-nahen-ostens/

    Kushner ist also bestimmt sehr geeignet und uneinvorgenommen als Verhandlungspartner für den Frieden.. not.

    Wieso wird darüber so gut wie nichts berichtet?
    Auch über Kushners dubiose Geheimedeals mit den Saudis hört man leider wenig.

    Ich hoffe, Kushner ist der nächste der angeklagt wird.
    • Sebastian Wendelspiess 12.02.2018 09:20
      Highlight Highlight Ich sag schon lange RussiaGate ist eigentlich IsraelGate
  • Sebastian Wendelspiess 12.02.2018 00:09
    Highlight Highlight Naja, da verstehe ich ihn noch. Dumm sind beide!
  • Sven Brügger 11.02.2018 23:55
    Highlight Highlight Mitbden oben erwähnten möglichen Gegnern wird es schwer Trump zu verdrängen. Es ist sehr gut Möglich das Trump wiedergewählt wird. Und dies aus dem gleichen Grund wie schon 2016 bei seiner Wahl: Die Schwäche des Gegners ist seine einzige Stärke.
  • Smeyers 11.02.2018 23:06
    Highlight Highlight Wie immer tendenziös. Es fehlt der Hinweis das immer Juden in Palästina gewohnt haben und die Mehrheit 1948 der Bewohner in Jersusalem Juden waren und sind. Ausserdem gab es damals ein Gross-Palästina bestehend aus Israel und Jordanien. Darum sind die meisten Bewohner von Jordanien Palästinensische Araber - checksch ;-)
  • metro 11.02.2018 22:53
    Highlight Highlight Zuerst Öl ins Feuer giessen und dann meckern wiso das Feuer nicht aus geht. Typisch Trump

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