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«Sie hassen Weisse» – Dieser Republikaner weiss, weshalb die Menschen in Charlotte demonstrieren

24.09.16, 07:44 24.09.16, 12:21


Seit vier Tagen demonstrieren in der US-Grossstadt Charlotte in North Carolina Tausende Menschen gegen die Tötung eines Schwarzen durch Polizisten. Ein Video, das die entscheidende Szene zeigt, wirft neue Fragen auf.

Der republikanische Kongressabgeordnete Robert Pittenger antwortete am Freitag auf die Frage eines BBC-Journalisten, weshalb die Menschen in Charlotte auf die Strasse gehen, mit den Worten: «Weil sie Weisse hassen». 

Die Wut der Demonstranten rühre daher, dass «Weisse erfolgreich sind und sie nicht», so Pittenger. 

Später entschuldigte sich der Republikaner, der als Abgeordneter auch für Charlotte zuständig ist, für seine Aussagen: «Was momentan in meiner Heimatstadt geschieht, bricht mir das Herz. Diese Verzweiflung hat mich dazu gebracht, die Frage des Reporters auf eine Art zu beantworten, die ich im Nachhinein bereue», sagte Pittenger.

Die Demokratische Partei von North Carolina warf dem Kongressabgeordneten vor, mit seiner «rassistischen Rhetorik» den Rassenhass weiter zu schüren. Die Aussagen Pittengers seien «unentschuldbar». (wst)

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Boogie Lakeland 24.09.2016 12:24
    Highlight Land of the free, american way of life, god bless america usw...
    Für die Generation meiner Eltern mögen die USA ein Traum gewesen sein. Für mich ist es nur eine chaotische und rückständige Nation. Würde man in solchen Artikeln geographische Bezeichnungen weglassen könnte es auch in Weissrussland, Iran oder sonst wo sein
    4 3 Melden
  • Zarzis 24.09.2016 10:33
    Highlight Dieser Mann hat nie erlebt, was ein Dunkelhäutiger ind den USA und auch in der Schweiz erleben. Das tägliche zeigen des Argwohns und des Unbehagen der gegenüber.
    Denkt an die Affaire Oprah Winfrey und der Tasche.
    Für uns war es nicht nachfolziebar was das Problem war.
    Für Leute wie Oprah Winfrey, Sehr Berühmt und noch viel Reicher, ist es der Alltags Rassismus. Denn alle Dunkelhäutige Erleben. Und wie die US Polizei mit ihnen Umgeht, kann man diese Wut seht gut Verstehen.
    Was aber Leute die nie täglich Ausgrenzt werden, nie Verstehen werden.
    26 26 Melden
    • Hierundjetzt 24.09.2016 11:18
      Highlight Das mit Frau Winfried ist absolut peinliches blablabla und das weisst Du haaargenau 😡

      Ungekämmt im Trainer in ein Luxusgeschäft marschieren und grossgekotzt eine 10'000.- Franken Krokodilleder-Tasche wollen?

      Klar, macht jeder von uns.

      Troll bitte woanders rum
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    • Zarzis 24.09.2016 11:32
      Highlight @Hierundjetzt
      Aber Hallo, was soll dieser Persönlicher Angriff?

      Warum darf eine Frau im Trainer nicht eine 10'000 oder 100'000.-- Franken Tasche kaufen?
      Das Verstehe ich jetzt nicht?
      Ist es der Trainer, eine Frau oder das sie Dunkelhäutig ist.
      Das einzige was intressiert ist, kann sie es sich leisten? Definitive ja, Trainer ist nicht Verboten.
      Also was soll euer Beitrag?

      Für Leute wie Winfried ist es in den USA ein ganz normales Verhalten von Weissen.
      Wie gesagt, für uns alle wäre die selbe Antwort. Okay, np, aber für diese Leute der beweis des Rassismus. Ohne das wir den erkennen können.
      3 3 Melden
    • WStern 24.09.2016 13:42
      Highlight @Zarzis und @Hierundjetzt: Eigentlich heisst sie ja Winfrey ....
      4 0 Melden
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  • Hirnwinde 24.09.2016 09:55
    Highlight Vielleicht hat er ja doch recht und es gibt Rassenhass, der von den Schwarzen ausgeht.
    Auf alle Fälle ist es ein sakrosanktes Vorurteil, dass Hass und Diskriminierung ausschliesslich von den dominierenden, bessergestellten und niemals von den benachteiligten Bevölkerungsteilen ausgehe, hier von den reichen Weissen, aber sicher nicht von den armen Schwarzen.
    Die Existenz dieses in die politische Korrektheit einbetoniertes Vorurteil belegt die grenzenlose Dummheit der Menschen, vorallem der sich moralisch überlegen präsentierenden.
    25 10 Melden
    • Fabio74 24.09.2016 22:03
      Highlight Klar gibt es Rassismus auf beiden Seiten, aber er es ist Fakt, dass kein Cop verurteilt wurde für den Mord an einem Schwarzen.
      2 1 Melden
  • rodolofo 24.09.2016 09:43
    Highlight Was für Verdrehungen eines bevorzugten Lieblings der US-Gesellschaft!
    Die Schwarzen REAGIEREN auf den nach wie vor in den USA existierenden Rassismus, nicht weil sie rassistisch wären, sondern weil sie von weissen Rassisten benachteiligt und an den Rand gedrängt werden!
    Das Selbe liesse sich über militante Feministinnen sagen, die es leid sind, chauvinistische Sprüche und Diffamierungen über die angeblich weniger intelligenten Frauen über sich ergehen zu lassen!
    Klar ähneln sie dann in einer gewissen Weise diesen weissen Opportunisten und Karrièristen, weil sie ihnen den Spiegel vorhalten...
    30 23 Melden
  • Dudenstaat 24.09.2016 09:29
    Highlight Dieser Mann ist ein Idiot Punkt.
    44 15 Melden
  • Tschiger 24.09.2016 09:02
    Highlight Warum ist Rassismus nur einseitig?
    Weisse gegen andere.
    Es gibt auch Rassismus gegen Weisse.
    37 13 Melden
    • Randy Orton 24.09.2016 10:37
      Highlight Wo denn?
      7 12 Melden
    • GBZ 24.09.2016 10:46
      Highlight Südafrika ist da ein gutes Beispiel
      18 7 Melden
    • SKH 24.09.2016 11:23
      Highlight Ah wirklich!?! Zuerst in Apartheid leben, versklavt sein und dann sollte man 20 Jahre nach der Befreiung keinen Groll mehr gegen die Unterdrücker hegen, obwohl sich fast nichts geändert hat!?! Ganz schön zynisch von Ihnen. Hauptsache man kann sein falsches Weltbild verteidigen. Faschismus ist wieder Mainstream und das darf doch gesagt sein!
      7 4 Melden
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