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Studenten jagen «Breitbart»-Blogger zum Teufel, jetzt droht Trump der Uni Berkeley

Die Proteste eskalierten, der Campus wurde abgeriegelt: Der Auftritt des umstrittenen rechtspopulistischen Bloggers Milo Yiannopoulos an der Uni in Berkeley musste kurzfristig abgesagt werden. 

02.02.17, 08:39 02.02.17, 12:30


Ein Artikel von

Die University of California in Berkeley gehört zu den renommiertesten Hochschulen der Welt. Am Mittwoch sollte hier der rechtspopulistische Blogger und Trump-Anhänger Milo Yiannopoulos auftreten. Doch dazu kam es nicht. Nachdem die Proteste von Hunderten Menschen eskalierten, riegelte die Polizei den Campus ab.

Als Demonstranten Feuer legten, Scheiben einschlugen und Absperrungen niederrissen, schritt die Polizei ein. Der geplante Auftritt von Yiannopoulos wurde deshalb kurzfristig abgesagt. Die Polizei wies Demonstranten und Anwohner an, sich von der Universität fern zu halten. Die Krawalle gingen danach in der Stadt weiter, Schaufenster wurden dabei eingeschlagen. Drei bis vier Menschen wurden laut Polizei verletzt, die Sicherheitskräfte setzten zudem Gummigeschosse ein. Zu möglichen Festnahmen gab es zunächst keine Meldungen.

Die Studentengruppe Berkeley College Republicans hatte den britischen Journalisten eingeladen, der für das rechtspopulistische US-Nachrichtenportal «Breitbart News» arbeitet, berichtete die Zeitung «San Francisco Chronicle». Der 33-Jährige gilt als eine Art Trump-Posterboy. Yiannopoulos ist schwul, rechts und gibt sich gerne cool, er nennt sich selbst «Amerikas gefährlichste Schwuchtel».

Trump droht der Uni von Berkeley mit Entzug von Staatsgeldern

Derzeit besucht er Universitäten in den USA und hält dort Reden. Im Rahmen dieser Tour war es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern Yiannopoulos' gekommen. Donald Trumps Chef-Stratege, Steve Bannon, war zuvor Chef von «Breitbart News». Laut CNN richteten sich die Proteste in Berkeley auch gegen den US-Präsidenten. Trump hat derweil auf Twitter der Uni Berkeley mit dem Entzug von Staatsgeldern gedroht.

ILE - In this Jan. 25, 2017 file photo, Milo Yiannopoulos speaks on campus in the Mathematics building at the University of Colorado in Boulder, Colo. Yiannopoulos, the polarizing Breitbart News editor, has gained notoriety for railing against feminists, Muslims and political correctness. The next stop on his college speaking tour is UC Berkeley, where protests and outrage against the event have stirred a debate about freedom of speech and highlighted the sensitivities on college campuses at the dawn of the Trump presidency. (Jeremy Papasso/Daily Camera via AP, file)

Yiannopoulos nennt sich selbst «Amerikas gefährlichste Schwuchtel». Bild: AP/Daily Camera

Yiannopoulos, dessen Twitter-Account im vergangenen Jahr lebenslang gesperrt worden war, weil er für die Hetzkampagne gegen die schwarze Schauspielerin Leslie Jones («Ghostbusters») verantwortlich sein soll, kritisierte «die Linke». Diese sei «absolut verängstigt vor freier Rede und würde wortwörtlich alles tun, um sie zu verhindern».

Dem TV-Sender Fox News sagte Yiannopoulos, dass ihn die Polizei in Sicherheit gebracht habe, nachdem Steine und andere Gegenstände auf das Gebäude geworfen worden seien. «Natürlich ist es ein linker Campus, deswegen hassen sie alle Konservativen, die es wagen, ihre Meinung zu äussern», so Yiannopoulos: «Insbesondere mich mögen sie nicht.»

Kritiker hatten im Vorfeld argumentiert, dass Yiannopoulos Hass schüre und daher keinen Schutz verdiene. Sie hatten die Universität schriftlich aufgefordert, den Auftritt zu verbieten. Dieser Bitte kam Kanzler Nicholas Dirks nicht nach, es gelte die Meinungsfreiheit.

max/dpa/Reuters

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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62
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 02.02.2017 21:35
    Highlight Diese doofen Studenten!

    Sie müssen ja nicht an den Vortrag von diesem Milo gehen. In einem leeren Saal würde er keinen Vortrag halten.
    5 6 Melden
  • 3fuss 02.02.2017 17:15
    Highlight Faschistisches Gebaren der selbsternannten Antifaschisten. Realsatire pur.
    12 9 Melden
  • LandeiStudi 02.02.2017 16:30
    Highlight This.
    15 6 Melden
    • Sir Affe 02.02.2017 17:49
      Highlight Ja, liebes linkes Pack, ihr müsst tolerant sein gegenüber dem intoleranten Pack! Ist ja nicht so dass wir das in der Vergangenheit schon ein paar Mal erlebt haben. So im Stile von "Ehret den Anfängen", was könnte da schon passieren...
      Extremisten sind ja harmlos, die wollen blos spielen :)
      9 14 Melden
    • LandeiStudi 02.02.2017 18:47
      Highlight Die anderen schmeissen Steine schmeissen wir halt Steine zurück.
      2 5 Melden
  • koks 02.02.2017 16:20
    Highlight Der Tagi titelt sogar postfaktisch "Trump-Anhänger sorgt für gewalttätige Proteste in Kalifornien"
    Es waren ja wohl Trump-Gegner, die für Krawall sorgten.

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/trumpanhaenger-sorgt-fuer-gewalttaetige-proteste-in-kalifornien/story/17183484
    19 15 Melden
    • Liselote Meier 02.02.2017 16:34
      Highlight Weder ist der Satz falsch noch "postfaktisch", Ursache, Wirkung. Der Trump-Anhänger wollte auftreten, deswegen gab es Proteste. Ein anderes fiktives Beispiel: Erhöhung des Benzinpreises sorgt für gewalttätige Proteste. Damit ist auch nicht gemeint, dass der Benzinpreis gewalttätig wäre.
      15 4 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:09
      Highlight Dachte, postfaktisch können nur sein, was das Haus Trump verlässt?
      6 3 Melden
    • koks 02.02.2017 18:26
      Highlight Liselote, das wäre als würde man McDonalds die Schuld geben, dass ihm am 1.Mai Chaoten die Scheiben einschlagen...
      10 5 Melden
    • Liselote Meier 02.02.2017 19:28
      Highlight @Koks; Mit Schuld oder ob "gut" oder "schlecht" hat dies nix zu tun, das ist eine Wertung dessen. Am 1. Mai eine Scheibe bei Mc einzuschmeissen ist auch eine Wirkung. Das wird auch wegen einem Grund gemacht. Persönliche Wertung: Dumm und Kontraproduktiv.
      6 2 Melden
  • Rexi 02.02.2017 16:08
    Highlight Sobald Intolerante toleriert werden, gehen die Toleranten über kurz oder lang zugrunde: Grenzenlose Toleranz führt zum Verschwinden der Toleranz.
    20 13 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:10
      Highlight Darum erschlagen wir jeden, der das Falsche sagt, gell?
      9 5 Melden
    • Sir Affe 02.02.2017 17:50
      Highlight Nich jeden ;)
      2 6 Melden
  • Wehrli 02.02.2017 15:53
    Highlight Wieso immer so übertrieben? Den Vaselineboy ausreden lassen und dann mit 10000 leute ausbuuuuuuhen und auslachen, Geht ganz friedlich
    21 2 Melden
  • Linus Luchs 02.02.2017 15:30
    Highlight Seit seinem Amtsantritt tut Trump alles, um Massen gegen sich zu mobilisieren. Wenn es brennt, giesst er Öl ins Feuer, indem er zum Beispiel der Uni Berkeley mit Geldentzug droht – so schnell mal nebenbei auf Twitter – und damit die Studentenkreise alarmiert. Wenn er so weitermacht, drohen heftigere Gewaltausschreitungen. Ich frage mich, ob Trump nicht genau das bezweckt, um dann "durchgreifen" zu können, siehe Türkei.
    41 6 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:13
      Highlight Wenn die Trumpgegner sich derart provozieren liessen, dann wären sie mit noch mehr Dummheit geschlagen, als sie ebendies von den Trumpanhängern behaupten.
      6 0 Melden
  • stadtzuercher 02.02.2017 14:51
    Highlight Damit ich das richtig verstehe: Die angeblichen Verteidiger von Demokratie und liberalen Werten verwehren einem Redner auf einem Campus das Wort und verwüsten den Campus?
    35 29 Melden
    • Normi 02.02.2017 15:23
      Highlight Und teile der stadt sind auch zu bruch gegangen...
      24 7 Melden
    • Aged 02.02.2017 17:04
      Highlight @stadzürcher: ich würde auch nicht unbedingt an den Albisgüetli-Anlass gehen um eine heisse Rede zu halten. Ausser, ich würde eine Provokation suchen.
      4 6 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:13
      Highlight Das ist eben die Postdemokratie: Jeder darf seine Meinung haben, solange sie nicht meiner widerspricht.
      10 1 Melden
  • wonderwhy 02.02.2017 14:31
    Highlight Völlig übertriebene Reaktion auf diesen Provocateur! Was sich derzeit auf vielen amerikanischen Universitäten abspielt, ist nahezu unglaublich! Da mache ich mir grossen Sorgen um die Zukunft, wenn das unsere zukünftige Elite sein sollte.
    26 18 Melden
    • Flying Dutchman 02.02.2017 15:48
      Highlight ...bist du denn derzeit an einer solchen Uni? oder woher hast du das? Ich bin in der USA am studieren, und logisch, wie überall auf der Welt sind die die eine höhere Bildung haben generell eher links oder liberal eingestellt. Das ist aber kein Grund zur Sorge und es herrscht nicht "auf vielen amerikanischen Unis" Ausnahmezustand wie du scheinbar vermutest. Ein Grund zur Sorge sind jedoch die ganzen aufstrebenden und in Machtzentren angekommenen Faschisten! Freie Rede ist sehr wichtig, wer aber Hetze betreibt muss sich nicht wundern wenns Widerstand. Ausserdem wurde er ja beschützt!
      27 11 Melden
    • wonderwhy 02.02.2017 16:14
      Highlight @dutchman Nein, bin ich nicht. Aber nach unzähligen Medienberichten und Videobeiträgen, glaube ich doch das die Sorge berechtigt ist. Ist ja auch nicht das erste mal das es an einer Universität zu solchen Ausschreitungen kommt. Generell eher links und liberal ist ja auch kein Problem, aber speach policing, safe spaces und weitere solche Phänomene sind doch eher häufig, oder liege ich da komplett falsch?
      11 5 Melden
    • Flying Dutchman 02.02.2017 16:47
      Highlight Nun ja, man stösst hier zum Teil Leute eher vor den Kopf wenn man dumme Sprüche macht über Leute anderer Herkunft, auch wenn die adressierten nicht anwesend sind (ich meine hier im Vergleich zur Schweiz wo solches eher akzeptiert wird... z.B. Italiener-Witze). Ich finde das nicht so schlecht, ich stimme jedoch zu, dass es sehr problematisch ist wenn Themen, allgemein aber insbesondere, im Unterricht nicht diskutiert werden können.
      Zu "unzähligen Medienberichten": die USA ist ca. 2.3 mal so gross wie die EU... und die neue Regierung(!), klar geht da was ab und es muss darüber Berichtet werden.
      2 0 Melden
    • Aged 02.02.2017 17:07
      Highlight @wonderwhy: speach policing, safe spaces ? Haha.
      0 2 Melden
    • Fanta20 02.02.2017 17:31
      Highlight Ein paar Idioten gibt's immer... Randaliert hat ziemlich sicher - wie immer - eine kleine Minderheit.

      Eine angemessener Protest wäre übrigens Folgender: Den grössten Hörsaal reservieren, nicht hingehen, und ihn dann seine Rede vor leeren Rängen halten lassen.

      BTW: Der Typ sieht aus, als wäre er direkt aus GTA entsprungen.
      3 1 Melden
    • rolf.iller 03.02.2017 01:19
      Highlight @Flying Dutchman: Die USA ist 2.3 mal grösser als die EU? Gemessen an was? Anzahl Bäume?

      Also (EU/USA):
      BIP/GDP: 0.93 (16.8/18.0; kleiner)
      Bevölkerung: 0.42 (319/743; kleiner)
      Fläche: 2.2 (9.8/4.4; grösser)

      Also wenn Du Bäume, Hasen, Weizenfelder misst, ist die USA in der Tat grösser. Wenn Du Menschen oder Wirtschaftsleistung misst, dann ist die USA kleiner.

      Warum schaffen es die Menschen in Europa, nicht das Selbstvertrauen aufzubauen und begreifen, dass Europa eigentlich richtig "gross" ist (auch im Vergleich zu China).
      1 0 Melden
    • Flying Dutchman 03.02.2017 17:52
      Highlight @rolf iller, Fläche, und ich habs im Kopf ausgerechnet/geschätzt, sorry. Ich meine damit nur folgendes, es ist riesig und Medienberichte beziehen sich immer auf "die USA". Zur Veranschaulichung, nimm mal eine Zeitung und ersetze jeden Verweis auf ein europäisches Land mit "in Europa", "ein/e Europäer/in", "europäisch", etc. Dann wird klar, dass es ja "unzählige Medienberichte gibt" über dieses Europa... und wenn ganz Europa plötzlich von Trotteln, Lügnern und Faschisten regiert wird die den Unis drohen das Geld abzustellen, dann ist nur zu hoffen, dass die Medien berichten.
      1 0 Melden
  • lilie 02.02.2017 13:55
    Highlight Fürs Protokoll:

    - Studenten laden MY zu einem Vortrag ein
    - Es gibt Protest dagegen, die Universität verweist jedoch auf die Meinungsfreiheit
    - Darauf kommt es zu Ausschreitungen
    - MY wird von der Polizei geschützt und weggebracht
    - Diese riegelt den Campus ab und weist die Demonstranten weg
    - Trump beklagt sich, dass Berkeley Leute mit anderer Meinung nicht akzeptieren würde

    Aber wessen freie Meinungsäusserung wurde hier unterbunden? MYs? Quatsch, er wurde ja eingeladen und sogar verteidigt!

    Wenn Trump den Etat aber wegen Studi-Demos kürzt, dann unterbindet ER die freie Meinungsäusserung!
    31 21 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:16
      Highlight Nein, eine Kürzung des Etats unterbindet keine Meinungsäusserung. Meinungsäusserungen sind kostenfrei für jeden, da bedarf es keiner staatlichen Zuschüsse.
      4 0 Melden
    • lilie 02.02.2017 19:11
      Highlight @3fuss: Das Problem ist, dass Trumps Drohung komplett sinnfrei ist, da sie die falschen trifft, nämlich die Dozenten und Forscher der Uni und die nächste Generation Studenten.

      Studi-Demos ahndet man nicht mit Etatkürzungen, das ist totaler Schwachsinn. Wenn es da Leute gibt, welche ihre Meinung nicht friedlich äussern können, kriegen sie eine Busse oder können mal ein paar Tage durch Gitterstäbe über ihr Leben nachdenken.

      Trump aber droht völlig an der Sache vorbei.
      1 2 Melden
  • trxr 02.02.2017 13:09
    Highlight Als ob die Alternative zum Faschismus gleich die Anarchie sein muss...Idioten..
    16 13 Melden
  • walsi 02.02.2017 13:01
    Highlight Man stelle sich vor was los wäre wenn ein rechter Mob gegen einen Auftritt von Michel Moor gewalttätig würde. Wie sagt man so schön: Wer laut wird hat schlechte Argumente, wer dreinschlägt hat kein. Diese Demonstranten sind für freie Meinungsäußerung so lange das gesagte ihrer Meinung entspricht.
    24 17 Melden
    • Aged 02.02.2017 17:10
      Highlight @walsi. Stimmt auch für Kommentare. Oder?
      1 2 Melden
  • DerWeise 02.02.2017 12:58
    Highlight Ich halte Milo zu 70% für nen Idioten und zu 30% als notwendiges Übel und Produkt (wie auch Trump) der neuen doofen, undemokratischen, mobbenden SJW Linken.

    Seine Auftritte sind zumindenst ziemlich unterhaltsam und wenn man sieht, wie dort SJW auf Gegenteilige Meinungen reagieren wünscht man sich 100'e Milos mehr.
    19 15 Melden
  • rolf.iller 02.02.2017 12:52
    Highlight Die Studies mögen ja die richtige Einstellung haben, aber damit haben sie sich in den Fuss geschossen. Es mag wohl wonnig warm in der eigenen Filter-Bubble sein. Wenn da jemand kommt mit einer anderen Meinung, darf das nicht ausarten - egal wie unterschiedlich die sein mag.
    60 28 Melden
    • Sandro Lightwood 02.02.2017 13:32
      Highlight Ist denn die freie Meinungsäusserung der Studenten weniger wert? Oder hätten sie schweigen müssen? Wieso mit unterschiedlichen Ellen messen?
      12 21 Melden
    • stadtzuercher 02.02.2017 14:53
      Highlight Leider in den letzten Jahren an amerikanischen Unis normal geworden, dass Redefreiheit eingeschränkt wird.

      Hexenjagd auf dem Campus, NZZ:
      https://www.nzz.ch/meinung/political-correctness-in-den-usa-hexenjagd-auf-dem-campus-ld.90416
      18 6 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:18
      Highlight @Sandro: Die Studenten dürfen sich selbverständlich äussern, nur eben gewaltfrei.
      8 0 Melden
  • Majoras Maske 02.02.2017 12:52
    Highlight Omg.

    Dieser Yiannopoulos ist gruselig und er weibelt als Trumps vergoldeter Blingbling-Boy für seine erzchristliche und homophobe Regierung, ist Teil der Alt Right und ist Breitbart-"Redakteur".

    Und Trump droht mit dem Entzug von staatlichen Geldern, obwohl die Uni ihm den Auftritt erlaubt hätte. Auch diese Drohung ist leider einmal mehr unhaltbar, aber wird leider auch salonfähig.

    Recht und Ordnung haben die USA verlassen, obwohl einer antrat, der die "Wiederherstellung" von Recht und Ordnung versprach.
    66 26 Melden
    • wonderwhy 02.02.2017 14:07
      Highlight @maske dieser Milo ist bekennender Homosexueller, nur für den Fall dass Du das nicht wusstest.
      15 6 Melden
    • LandeiStudi 02.02.2017 16:31
      Highlight Trump so
      5 0 Melden
  • NumeIch 02.02.2017 09:31
    Highlight Lebenslange Accountsperre auf Twitter, das sagt wohl alles über diesen Mann.
    143 42 Melden
  • FancyFish 02.02.2017 09:11
    Highlight Die Rechten hetzen immer mehr und die Linken verhalten sich überall wo nur möglich falsch...

    Welcome to the USA
    70 26 Melden
    • Lowend 02.02.2017 11:50
      Highlight Wie verhält man sich als Linker dann richtig gegen solche ultranationalistischen, rassistischen und totalitären Schweinepriester?
      18 23 Melden
    • Roterriese 02.02.2017 15:04
      Highlight Ist auch in der Schweiz so - zum Glück schiessen sich die Linken auch hier ständig selber ins Bein.
      13 33 Melden
    • FancyFish 02.02.2017 17:07
      Highlight @Lowend
      Beleidigungen helfen jedenfalls für einen Dialog nicht weiter

      @roterriese
      Da muss ich dir leider Recht geben. Immerhin sind die in der Schweiz nicht ganz auf dem Ami-Level, aber wer weiss, wielange das noch geht

      3 3 Melden
    • 3fuss 02.02.2017 17:21
      Highlight @Lowend: Die Antwort auf Deine Frage lautet: "Alleine mit der Kraft überzeugender Worte."
      Jede andere Reaktion ist totalitär und unterdrückerisch.
      6 1 Melden
    • Lowend 02.02.2017 19:44
      Highlight Interessant, aber noch vor wenigen Jahren war hier in der Schweiz sogar bei den SVP-Hardlinern klar, dass man sich vor rechtsextremen, rassistischen, totalitären Menschen abgrenzen muss!

      Nun wird plötzlich moniert, dass man sie nicht beleidigen darf und sogar, dass man mit solchen antidemokratischen Faschisten diskutieren soll?

      Es scheint dass der Rechtsextremismus und Rassismus der Neunazis mitten in der Gesellschaft angekommen ist! Für mich kein Wunder, wenn man sieht, wie gewisse Parteien im rechten Spektrum seit Jahrzehnten mit dem Hass und den Ängsten der Menschen spielen!
      3 4 Melden
  • Bowell 02.02.2017 09:00
    Highlight "Als Demonstranten Feuer legten, Scheiben einschlugen und Absperrungen niederrissen...". Da will ich gar nicht wissen, wies an den weniger renommierten Unis zu und her geht.
    72 18 Melden
    • Roterriese 02.02.2017 15:05
      Highlight Linke Solidarität eben. Aber die linken Studenten sind ja die Guten, waren halt nur ein bisschen wütend, alles halb so Schlimm.
      19 17 Melden
    • Bowell 02.02.2017 17:56
      Highlight @Grey: Ich denke auch, dass es nicht zwingend (nur) Studenten waren.
      4 2 Melden
  • icon 02.02.2017 08:48
    Highlight Ich kann einfach nicht nachvollziehen warum man bei solchen Demonstrationen Sachen kaputt machen muss? Warum kann das nicht friedlich ablaufen?
    146 19 Melden
    • D(r)ummer 02.02.2017 09:52
      Highlight Man sieht ja sonst keine Resultate nach Meinungsäusserungen/Demonstrationen.

      Unsinn beiseite... Ich kapier's auch nicht.
      55 7 Melden
    • Lowend 02.02.2017 10:30
      Highlight Sehr einfach! Wäre die Demonstration friedlich geblieben, hättest du nicht mal diese Frage stellen können, weil niemals ein Artikel erschienen wäre.

      Wir leben halt in einer lauten Welt, wo nicht ruhig argumentierende, diplomatische Humanisten, sondern freche, bösartige Polit-Holligans die Schlagzeilen machen.
      100 36 Melden
    • Graf Von Mai 02.02.2017 10:42
      Highlight Wieso das Sache kaputtgehen?
      Die Menschen sind wütend. Sie sehen Leute wie Trump oder diesen Yiannoppoulos, die die Werte unserer Gesellschaft mit Füssen treten. Wo früher nur Trumps Anhänger Wut und Hass verbreitet haben, wird dies nun ebenso von seinen Gegnern übernommen.
      64 36 Melden
    • Saraina 02.02.2017 12:53
      Highlight Wissen wir, was das für Leute waren, die zu Gewalt griffen? Mit eingeschleusten, vermummten Provokateuren lässt sich jede Gruppe verunglimpfen. Und Trump.. typisch. Eine Gruppe randaliert, also droht er der ganzen Uni mit Entzug der Staatsgelder.
      29 32 Melden
    • DerWeise 02.02.2017 13:02
      Highlight @Graf Von Mai
      Yt ist ja voll Milo Videos. Kannst du mir eines zeigen, wo er Wut & Hass verbreitet?
      27 34 Melden

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