International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Wegen eines Missgeschickes fehlen tausende Piloten. Bild: AP/AP

Airline gibt irrtümlich tausenden Piloten an Weihnachten frei – 15'000 Flüge betroffen

30.11.17, 04:55 30.11.17, 11:03

Die Fluggesellschaft American Airlines (AA) hat wegen eines Computerfehlers aus Versehen viel zu vielen Piloten in der Weihnachtszeit freigegeben. In der Konsequenz seien Tausende Flüge von Annullierung bedroht, erklärte die AA-Pilotengewerkschaft.

Nach Angaben der texanischen Tageszeitung «Dallas Morning News» geht es um rund 15'000 Flüge zwischen dem 17. und 31. Dezember. Gründe für die Panne gab AA demnach nicht an, es handle sich jedoch bei den «bedeutenden Löchern» im Zeitplan um einen Einzelfall in der Planung.

Das sind die besten Airlines der Welt

«Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung für das Problem», schrieb American Airlines auf Twitter. Man wisse, wie wichtig Reisen in der Weihnachtszeit seien und werde sich bemühen, die Ausfälle so gering wie möglich zu halten.

Berichten zufolge sucht die Geschäftsführung nun händeringend nach Piloten, die trotz der eingereichten Ferien die Flüge wahrnehmen. Dafür wolle AA ihnen eine Prämie von 150 Prozent ihrer Bezüge anbieten.

Passagiere leiden dieses Jahr nicht zum ersten Mal unter umfangreichen Flugstreichungen. Im Sommer hatte die irische Billigfluglinie Ryanair tausende Verbindungen streichen müssen, da es Fehler bei den Dienstplänen für die Piloten gegeben habe.

Ferienzeiten seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, hiess es. Einen Mangel an Piloten als Ursache stritt Ryanair ab. Die Airline, die wegen der Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter in der Kritik von Gewerkschaften steht, hat ihren Piloten aber höhere Gehälter in Aussicht gestellt.

Wegen der Streichungen sassen viele Reisende an Flughäfen fest. Die Unregelmässigkeiten bei Ryanair sind noch nicht vorüber: Die Fluggesellschaft hat rund 20'000 Flüge bis ins Frühjahr gestrichen. Darüber hinaus soll es aber keine weiteren Ausfälle geben. (sda/dpa)

Schlange_im_Flugzeug

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 30.11.2017 13:11
    Highlight Das Problem von Ryanair besteht nicht wegen der Dienstpläne, sondern wegen Pilotenmagel aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen. In Deutschland wurde gegen Piloten von Ryanair wegen Scheinselbständigkeit ermittelt.
    1 3 Melden
  • WayneTheBrain 30.11.2017 10:39
    Highlight Verwendet AA dieselbe Software wie die SBB? ;)
    11 0 Melden
  • Zeit_Genosse 30.11.2017 08:51
    Highlight Kann das mit der neuen SBB-Personaldispo-Software auch leicht passieren?
    5 0 Melden
    • WayneTheBrain 30.11.2017 12:04
      Highlight Wir haben wohl den gleichen Humor :)
      1 0 Melden

Frau aus der Kabine gesogen – 4 Dinge, die du über den Southwest-Horrorflug wissen musst

30 Minuten nach dem Start in New York geht es auf dem Southwest-Flug plötzlich drunter und drüber. Ein lauter Knall schüttelt die Boeing 737-700 durch. Das linke Triebwerk explodiert, Splitter dringen ins Flugzeug ein. In der Kabine fallen die Sauerstoffmasken runter, bei den 144 Passagieren bricht Panik aus. Das Drama nimmt seinen Lauf. 

Passagier Marty Martinez schildert den Schreckensmoment auf CBC Radio. «Zwei Reihen vor mir explodierte ein Fenster.» Innert Sekundenbruchteilen verliert …

Artikel lesen