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«Lieber Bär, wie bist du nur in mein Auto gekommen?»

Weil ihr Lebensraum immer kleiner wird, treffen Bären im US-Bundesstaat Colorado immer häufiger auf Menschen. Eine ganz besondere Begegnung kursiert jetzt im Netz.

14.07.16, 14:09 14.07.16, 16:37

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Stell dir vor, du willst morgens mit deinem Auto zur Arbeit fahren – und ein Bär liegt hinten drin. Das ist gerade Annie Bruecker passiert. Annie ist 17, sie wohnt in Genessee, einem kleinen Nest westlich der US-Grossstadt Denver.

«Der Bär hat die komplette Innenverkleidung auseinandergenommen», erzählte sie dem US-Sender «Fox 31 Denver». Sie wirkte zugleich erstaunlich abgeklärt: «Da war mir klar, heute kann ich nicht zur Arbeit fahren.» Um eine schnelle Reaktion war sie nicht verlegen: Sie wählte 911, den Notruf in den USA.

Bär öffnete offenbar Türe

Die alarmierten Polizisten staunten nicht schlecht, äusserlich war der graue Subaru komplett unversehrt. Der Schwarzbär musste also die menschliche Variante gewählt haben und zur Tür hereingekommen sein.

«Die heutige Generation der Bären ist extrem intelligent, ihr sehr guter Geruchssinn zieht sie in Städte und Dörfer.»

Dank der örtlichen Ermittler kursiert seitdem ein Video von der Begegnung mit dem Raubtier im Netz. Darauf ist zu sehen, wie die Polizisten, mit einem Gewehr im Anschlag, vorsichtig den Kofferraum öffnen und Meister Petz in die Freiheit entlassen. Das alles dauert weniger als 15 Minuten.

Bis zu 20'000 Schwarzbären in Colorado

Aufeinandertreffen zwischen Mensch und Bär sind in der bewaldeten Gegend keineswegs ungewöhnlich. Der US-Staat Colorado ist die Heimat von geschätzt 17'000 bis 20'000 Schwarzbären. Weil die Bevölkerung des US-Staats stark wächst, und damit der Lebensraum der Bären beschnitten wird, nehmen die Konflikte zu.

«Wir können die Menschen in unserer Gegend nur immer wieder auffordern, die Türen ihrer Häuser und Autos zu schliessen und Lebensmittel nicht aussen zu lagern», sagt ein Sprecher der dortigen Polizei. «Die heutige Generation der Bären ist extrem intelligent, ihr sehr guter Geruchssinn zieht sie in Städte und Dörfer.» Um Bären von Menschen und ihrer Nahrung zu entwöhnen, betäuben Wildhüter zunehmend die Tiere ein und bringen sie in einsamere Gegenden.

msc

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