International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Obama fordert Golf-Staaten auf, endlich Reformen durchzuführen

06.04.15, 07:02 06.04.15, 08:43

US-Präsident Barack Obama will die Golfstaaten in der Sicherheitspolitik stärker in die Pflicht nehmen. Die Regierungen der Region müssten selbst aktiver werden, um etwa gravierenden Menschenrechtsverstössen in Syrien zu begegnen.

Das sagte Obama in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der New York Times. Es gebe vielerorts einen grossen Wunsch nach einem Einschreiten der USA, kritisierte Obama. Er kündigte an, mit den Golf-Verbündeten Gespräche über den Aufbau effektiverer Verteidigungsstrukturen zu führen. Zugleich versicherte er, die USA stünden bereit, Angriffe gegen diese Staaten von aussen abzuwehren.

Die grösste Gefahr für die Golfstaaten komme aber nicht von aussen, sondern liege in der Unzufriedenheit der eigenen Bevölkerungen beispielsweise wegen hoher Arbeitslosigkeit, mahnte Obama Reformen an.

In den Golfstaaten herrscht die Furcht vor einem Erstarken des schiitischen Iran als regionale Vormacht nach dem Abschluss eines Rahmenabkommens im Atomstreit mit dem Iran. Obama hatte die Staaten des Golf-Kooperationsrates für den Frühling nach Camp David eingeladen, um mit ihnen über das Iran-Abkommen zu sprechen. (sda/reu)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 06.04.2015 07:44
    Highlight Mit den Golfstaaten zusammenarbeiten um die Menschenrechtssituation in der Region zu verbessern? Dann Mal vor der eigenen Haustür anfangen, Stichwort Sklavenarbeit (Bauarbeiter aus Bangladesch und Haushälterinnen aus den Phillipinen denen der Pass abgenommen wird), Arbeitsbedingungen usw. Auch problematisch ist die Angst zahlreicher Machthaber vor dem Volk beinahe grösser als vor dem Iran, z.B. in Bahrain, wo 2012 Proteste blutig niedergeschlagen wurden (und die Schuld nicht an der mangelnden politischen Beteiligung der Schiitischen Bevölkerungsmehrheit durch die Sunnitische Minderheit sondern dem Iran gegeben wurde).
    1 0 Melden

Diesen Rat hat The Rock für alle werdenden Väter

Das amerikanische Pendant zum Royal Baby kam am Montag in Kalifornien zur Welt: Die stolzen Eltern, Dwayne «The Rock» Johnson und seine Partnerin Lauren Hashian, verkündeten die Geburt über einen Instagram-Post mit einem Foto von Johnson, der seine Tochter hält. «Haut an Haut».

Die Kleine heisst Tiana Gia Johnson und kam laut dem stolzen Vater wie eine Naturgewalt in diese Welt. Es sei harte Arbeit gewesen für die Mutter, sie habe «geliefert wie ein Rockstar».

Johnson hat nun drei Töchter. Er …

Artikel lesen