International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Schüler haben keinen Bock auf Selfies mit drittmächtigstem Mann Amerikas

29.05.17, 15:58 29.05.17, 17:45

In den USA reisen Schüler in der achten Klasse traditionellerweise nach Washington, um die politische und kulturelle Metropole zu besichtigen. Eine Gruppe aus New Jersey bekam sogar die Gelegenheit, sich mit Paul Ryan, dem Sprecher des Repräsentantenhauses, fotografieren zu lassen.

Paul Ryan. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Die Möglichkeit, ein Foto mit dem hochrangigen Politiker zu machen, stiess bei der Hälfte der Rund 200 Schüler jedoch nicht auf Begeisterung. Rund 100 Achtklässler weigerten sich, mit dem Republikaner zu posieren. «Ich möchte kein Foto mit jemandem machen, mit dem ich mich nicht identifizieren kann», erzählte der 13-jährige Matthew M. der Washington Post. Desweiteren nannte der Schüler Ryan einen «Mann, der seine Partei über das Land stellt».

Der Nachrichtenseite The Village Green erzählte die 14-jährige Wendy W.: «Ich finde, das Foto zu machen, bedeutet, dass man den politischen Ansichten zustimmt – und ich stimme seinen politischen Ansichten nicht zu. Also entschied ich mich dafür, nicht auf dem Foto zu sein.»

Ryan postete auf Instagram ein Foto von dem Treffen mit den Schülern. Berichten zufolge sassen die Protestierenden Jugendlichen auf einem gegenüberliegenden Parkplatz und blieben dem Fototermin fern. Laut dem US-Sender «ABC» habe der Politiker von der Protestaktion gar nichts mitbekommen. 

Besonders viele Fans hatte der Republikaner auch nicht bei denen, die sich mit ihm ablichten liessen. «Ich dachte, es wäre interessant, einen der Abgeordneten unseres Landes persönlich zu sehen, auch wenn ich viele seiner Ansichten völlig ablehne», sagte Alex K. dem Washingtonexaminer.

«Fuck The Systsem»: Bei diesen 47 Tattoo-Fails hatte das Korrektorat frei

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
10
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dave1771 29.05.2017 21:43
    Highlight drittmächtigster Mann und solch hässliche Schuhe?
    11 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.05.2017 20:08
    Highlight Ich bin schon lange zur Überzeugung gelangt, dass sehr viele Kinder und Jugendliche intelligenter sind als ihre Erzeuger, mich eingeschlossen. Ich führe das einerseits auf das geniale Schulsystem zurück, wo Kindern durch die Lehrerschaft auf Augenhöhe begegnet wird und mit einer echten Begeisterung zur Bildung, andererseits auf das Internet. Wollte ich etwas über Australien lernen, musste ich in die Bibliothek radeln und mir ein Buch leihen. Heute ist sehr viel Wissen leicht abrufbar, womit ich nichts gegen Bibliotheken sagen wollte. Im Gegenteil.
    33 7 Melden
  • neutrino 29.05.2017 18:39
    Highlight Bin Anti-Trump, Anti-Ryan, Anti-Republikaner - aber sorry, hier werden Kinder von der Washington Post bzw. Watson für politische Zwecke eingespannt. Dienlich ist das der Sache nicht.

    Desweiteren äussern sich 13jährige Kinder politisch nicht so differenziert - entweder wurden ihre Aussagen ihnen im Munde verdreht, oder sie haben die Aussagen von ihren Eltern auswenig gelernt.

    25 83 Melden
  • Evan 29.05.2017 16:41
    Highlight Inwiefern solche Meinungen wohl die Eigenen und nicht die der Eltern sind?
    47 68 Melden
    • Randy Orton 29.05.2017 17:59
      Highlight Inwiefern sind deine Meinungen deine eigene und nicht die deiner Eltern?
      77 21 Melden
    • Chrigi-B 29.05.2017 18:14
      Highlight Wir haben 2017! Informatinen sind via Internet einfach zugänglich. In dem Alter teilt man kaum die politische Meinung der Eltern🙄
      42 17 Melden
    • Laut_bis_10 29.05.2017 18:32
      Highlight Während der Pubertät vielleicht eher die gegenteilige Meinung der Eltern. Einfach aus Trotz.
      31 10 Melden
    • Der Rückbauer 29.05.2017 18:37
      Highlight Die Jugendlichen sind 13-jährig, also aus ihrer Sicht sicher schon urteilsfähig. Und Uebrigens: Bis jetzt haben immer noch die Eltern ihre Kinder laufen gelernt, nicht Google.
      19 10 Melden
    • pat86 29.05.2017 18:38
      Highlight schwierig zu sagen. spielt aber für die genaue anzahl wohl auch nicht so eine rolle, sehr wahrscheinlich wurden etwa gleichviele von ihren eltern aufs foto "gezwungen" wie solche die nicht aufs foto "durften". ;)
      6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.05.2017 19:01
      Highlight Bei 14-Jährigen? Schon grösstenteils die eigenen. Jedenfalls, wenn sie eine politische Allgemeinbildung haben und nicht wie Sektenmitglieder leben müssen. Weil grad ab ca. 13 grenzt man sich nur allzugerne gegen die Eltern ab. Das gehört einfach dazu. Eine eigenständige politische Meinung unterstützt dieses Verhalten.
      27 7 Melden

Nach dem Militärschlag des Westens gegen Assad: Ein Überblick in 11 Punkten

Die USA und deren Verbündete haben mit Luftschlägen gegen Ziele in Syrien nach eigener Aussage Vergeltung für einen Giftgasangriff syrischer Truppen geübt. Nun stehen die Zeichen zwischen dem Westen und Russland auf Konfrontation.

Aus Vergeltung für den mutmasslichen Giftgaseinsatz in der syrischen Stadt Duma eine Woche zuvor hatten die USA, Frankreich und Grossbritannien in der Nacht zum Samstag mehr als 100 Geschosse auf drei Ziele abgefeuert. Im Visier waren offenbar zwei Ziele bei Homs und …

Artikel lesen