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Bild: EPA/LUSA

Umstrittener Fahrdienst: Ermittler durchsuchen Europa-Zentrale von Uber

In Europa hat Uber keinen leichten Stand: Die niederländische Staatsanwaltschaft hat nun die Büros der Europa-Zentrale in Amsterdam durchsucht. Das Unternehmen soll illegale Taxi-Dienste anbieten.

29.09.15, 22:29


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Die Ermittlungen gegen Uber gehen in die nächste Runde: Die niederländische Staatsanwaltschaft hat nun auch die Europa-Zentrale des Fahrdienstes Uber in Amsterdam durchsucht. Es bestehe der Verdacht, das Unternehmen habe mit seiner umstrittenen App Uber-Pop illegale Taxi-Dienste angeboten, teilten die Ermittler mit. Nutzern sei es durch die App möglich gewesen, auch bei nicht registrierten Taxi-Fahrern mitzufahren.

Bereits letztes Jahr hatte ein niederländisches Gericht geurteilt, dass der Uber-Pop-Dienst illegal ist. Das Startup erhob Einspruch. Uber hat in den Niederlanden Zehntausende Nutzer hat.

Uber-Sprecher Gareth Mead sagte jetzt, die Firma werde bei den laufenden Ermittlungen zu Uber-Pop «natürlich weiterhin mit den niederländischen Behörden zusammenarbeiten». Das Unternehmen sei sich jedoch keiner Schuld bewusst und weise die Vorwürfe zurück.

Eine Sprecherin der Ermittlungsbehörden teilte mit, das Unternehmen habe bereits eine Strafe in Höhe von 450'000 Euro erhalten. Auch hier ging es um den Uber-Pop-Dienst. Es bestehe jedoch der Verdacht, dass Unternehmen «habe weitergemacht, trotz der Geldstrafe». Es war nicht die erste Durchsuchung in den Büroräumen von Uber in Amsterdam. Diesmal seien jedoch auch Unterlagen beschlagnahmt worden.

Innerhalb von Monaten wollen die Behörden entscheiden, ob gegen das Unternehmen oder gegen Einzelpersonen Anklage erhoben wird. (jas/amt/Reuters/AP)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hierundjetzt 30.09.2015 00:22
    Highlight Lang lebe das alte Europa. Uber? Gerne. Einfach mit gleich langen Spiessen. Nix da von Verluste sozialisieren. Solches Denken darf gern in den USA bleiben
    1 0 Melden

Erdogan will Uber aus dem Land werfen

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan will offenbar den Fahrdienstvermittler Uber aus dem Land werfen. «Dieses Geschäft ist vorbei», sagte er in Istanbul.

Zuvor hatten Taxi-Fahrer in Istanbul Uber als geschäftsschädigend und illegal bezeichnet und ein Verbot gefordert, wie Spiegel Online berichtet. In der Stadt am Bosporus seien geschätzt 17'400 Taxis unterwegs. «Seit Uber 2014 auf den Markt drängte, hat sich die Spannung zwischen alteingesessenen Taxiunternehmen und dem US-Anbieter verstärkt.»

(dsc) …

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