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epa04920181 A taxi driver hold a crossed out Uber sign during a protest action in Lisbon, Portugal, 08 September 2015. More than a thousand taxi drivers protested in Lisbon against ride-sharing company Uber, blocking roads and stalling traffic during morning rush hour as tensions rise in the city over the mobile app ride service.  EPA/MARIO CRUZ

Bild: EPA/LUSA

Umstrittener Fahrdienst: Ermittler durchsuchen Europa-Zentrale von Uber

In Europa hat Uber keinen leichten Stand: Die niederländische Staatsanwaltschaft hat nun die Büros der Europa-Zentrale in Amsterdam durchsucht. Das Unternehmen soll illegale Taxi-Dienste anbieten.

29.09.15, 22:29


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Die Ermittlungen gegen Uber gehen in die nächste Runde: Die niederländische Staatsanwaltschaft hat nun auch die Europa-Zentrale des Fahrdienstes Uber in Amsterdam durchsucht. Es bestehe der Verdacht, das Unternehmen habe mit seiner umstrittenen App Uber-Pop illegale Taxi-Dienste angeboten, teilten die Ermittler mit. Nutzern sei es durch die App möglich gewesen, auch bei nicht registrierten Taxi-Fahrern mitzufahren.

Bereits letztes Jahr hatte ein niederländisches Gericht geurteilt, dass der Uber-Pop-Dienst illegal ist. Das Startup erhob Einspruch. Uber hat in den Niederlanden Zehntausende Nutzer hat.

Uber-Sprecher Gareth Mead sagte jetzt, die Firma werde bei den laufenden Ermittlungen zu Uber-Pop «natürlich weiterhin mit den niederländischen Behörden zusammenarbeiten». Das Unternehmen sei sich jedoch keiner Schuld bewusst und weise die Vorwürfe zurück.

Eine Sprecherin der Ermittlungsbehörden teilte mit, das Unternehmen habe bereits eine Strafe in Höhe von 450'000 Euro erhalten. Auch hier ging es um den Uber-Pop-Dienst. Es bestehe jedoch der Verdacht, dass Unternehmen «habe weitergemacht, trotz der Geldstrafe». Es war nicht die erste Durchsuchung in den Büroräumen von Uber in Amsterdam. Diesmal seien jedoch auch Unterlagen beschlagnahmt worden.

Innerhalb von Monaten wollen die Behörden entscheiden, ob gegen das Unternehmen oder gegen Einzelpersonen Anklage erhoben wird. (jas/amt/Reuters/AP)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hierundjetzt 30.09.2015 00:22
    Highlight Lang lebe das alte Europa. Uber? Gerne. Einfach mit gleich langen Spiessen. Nix da von Verluste sozialisieren. Solches Denken darf gern in den USA bleiben
    1 0 Melden

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