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Pro-Russische Rebellen nahe Donezk: In der Donbass-Region ist kein Ende des Konflikts in Sicht. Bild: Mstyslav Chernov/AP/KEYSTONE

Trotz Feuerpause: In der Ostukraine flammen die Kämpfe wieder auf

Die Waffenruhe in der Ostukraine bleibt brüchig. In den vergangenen 24 Stunden sollen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen sein. Unabhängige Berichte liegen bislang nicht vor.

01.06.15, 11:20 01.06.15, 11:32

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Im Donbass sind bei Kämpfen fünf Menschen gestorben. Die prorussischen Separatisten warfen den Regierungseinheiten vor, beim Beschuss im Raum Donezk drei Zivilisten getötet zu haben. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Aufständischen mit.

Die Armeeführung sprach ihrerseits von zwei Toten und einem Verletzten in ihren Reihen durch Beschuss vonseiten der militanten Gruppen. Unabhängige Berichte lagen zunächst nicht vor.

Der einflussreiche Moskauer Aussenpolitiker Alexej Puschkow sagte, er halte die Möglichkeit eines von Russland kritisierten Nato-Beitritts der Ukraine für klein. «Derzeit gibt es keine Chance», kommentierte er.

In der Konfliktregion Donbass gilt seit Februar eine Feuerpause, die aber brüchig ist. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stellten vor Kurzem bei Kontrollen von 14 Sammelstellen auf beiden Seiten fest, dass die dort vor einiger Zeit gelagerten schweren Waffen verschwunden seien. Es war unklar, ob die Raketenwerfer und Haubitzen zurück zur Frontlinie transportiert wurden.

Einer Vereinbarung zufolge sollen die Waffen mindestens 50 Kilometer weit abgezogen werden, um eine Pufferzone zu schaffen. (fab/dpa)

Chronologie: Der Ukraine-Konflikt

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