International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04740264 One of Pro-Russian rebel’s commander Arseny Pavlov, better know by his nickname 'Motorola' (C) walks before the military parade at downtown of Donetsk, Ukraine, 09 May 2015. Leaders of self-proclaimed Donetsk and Lugansk People's Republics (DNR and LNR) organised a Victory Day parade marking the 70th anniversary of the victory over Nazi Germany in World War II.  EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

Arseni Pawlow (links) kam am Sonntag ums Leben. Bild: ALEXANDER ERMOCHENKO/EPA/KEYSTONE

Führender Rebellenkommandant in Donezk bei Bombenexplosion getötet

17.10.16, 04:12 17.10.16, 04:35


Ein führender Kommandant der prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine ist am Sonntag bei einer Bombenexplosion getötet worden. Arseni Pawlow, besser bekannt unter seinem Kriegsnamen Motorola, starb zusammen mit einem Leibwächter bei der Explosion.

Der Sprengsatzes sei im Aufzug eines Gebäudes in Donezk detoniert, sagte ein Kämpfer der Einheit Sparta der Nachrichtenagentur AFP. Er vermutete den ukrainischen Geheimdienst oder eine rivalisierende Rebellengruppe dahinter.

Der Präsident der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, machte die ukrainische Regierung von Präsident Petro Poroschenko verantwortlich. «Poroschenko hat die Waffenruhe gebrochen und uns den Krieg erklärt», sagte Sachartschenko.

Vor Motorola waren bereits mehrere andere Rebellenführer unter ungeklärten Umständen weit abseits der Front getötet worden. Teilweise wurden Machtkämpfe zwischen rivalisierenden Gruppen der Separatisten dahinter vermutet.

Einem Bombenanschlag entgangen

So waren 2015 die Kosakenführer Pawel Dremow und Alexander Bednow alias Batman bei einem Autobombenanschlag sowie in einem Hinterhalt getötet worden. Auch der Kommandant Alexej Mosgowoi wurde in einem Hinterhalt getötet, für den die Separatisten den ukrainischen Geheimdienst verantwortlich machten. Motorola, der an wichtigen Kämpfen in Donezk, Slawiansk, Ilowaisk und Debalzewo teilgenommen hatte, war im Juni einem Bombenanschlag in Donezk entgangen.

Auch auf Sachartschenko wurde laut den Separatisten im April ein Attentat verübt, im August gab es demnach einen weiteren Versuch. Der Präsident der international nicht anerkannten Volksrepublik Luhansk, Igor Plotnizki, wurde im August bei einem Anschlag verletzt. Anschliessend wurden der Vize-Verteidigungsminister sowie ein früherer Vize-Regierungschef von Luhansk unter dem Vorwurf der Planung eines Staatsstreichs festgenommen - Letzterer beging kurz darauf angeblich Suizid in Haft. (cma/sda/afp)

Abonniere unseren Daily Newsletter

4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stan1993 17.10.2016 10:03
    Highlight Kann mich mal jemand aufklären wieso das Seperatisten sind und keine "gemässigten" Rebelle wie in Syrien? ;)
    8 3 Melden
    • Echo der Zeit 17.10.2016 18:13
      Highlight Weill es nicht Syrien ist ;)
      2 0 Melden
  • Denk nach 17.10.2016 09:24
    Highlight Wer mag wohl hier Einfluss nehmen?

    So viele tote Kommandanten. Wären sie auf ukrainischer Seite gestorben würde sofort der KGB ins Spiel gebracht worden... Was wäre dann wohl der Umkehrschluss? CIA? Ah nein das sind ja die guten, die machen das nicht...
    10 4 Melden
    • Echo der Zeit 17.10.2016 18:18
      Highlight CIA? Ah nein das sind ja die guten, die machen das nicht... LOL wie Lächerlich ist das denn - es war so - die Knallen sich selber ab - seit man ihnen die Grossen Raketen wieder weg genommen hat und die Ukrainer sich verschanzen.
      3 2 Melden

Hier testet Putin die neue Kalaschnikow (SPOILER: Er schoss wirklich gut)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat im russischen Staatsfernsehen einmal mehr seine Männlichkeit zur Schau gestellt und Treffsicherheit mit einer Kalaschnikow bewiesen. Über die Hälfte der Schüsse sollen Volltreffer gewesen sein.

Das russische Staatsfernsehen zeigte am Mittwoch Bilder, wie Putin mit Schutzbrille und Kopfhörern ausgestattet ein neues Gewehr des russischen Waffenherstellers testet.

Putin habe auf dem Übungsgelände von Kalaschnikow nahe Moskau fünf Mal abgefeuert und das Ziel «in mehr als der Hälfte der Fälle» getroffen, berichtete der Sender Rossija 24.

Das Ziel sei «etwa in der grössten Entfernung» aufgestellt gewesen, lobte der Sender. Es habe so gewirkt, als habe Putin wie ein professioneller …

Artikel lesen