International

Mehr als 3'500 Bewohner mussten im Bundesstaat Queensland, Australien, ihre Häuser verlassen. Die Bewohner müssen zudem auch mit starken Fluten rechnen – Meteorologen befürchten, dass der Sturm auf die Küste trifft, wenn gerade Flut ist. Bild: EPA/AAP

Tausende fliehen in Australien vor Zyklon «Debbie»

27.03.17, 05:32 27.03.17, 16:26

Wegen eines drohenden Wirbelsturms haben an Australiens Nordostküste am Montag mehrere tausend Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Der Zyklon namens Debbie bewegt sich vom Meer mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometer auf die Küste zu.

Betroffen sind die Gemeinden Townsville und Bowen im Bundesstaat Queensland. Mehr als 5500 Menschen mussten ihre Häuser räumen. Nach Angaben der Wetterbehörden wird vermutet, dass der Sturm am Dienstagmorgen Ortszeit (Montagabend MESZ) auf die Küste trifft.

Auch aus dem All ist der Zyklon vor der australischen Ostküste eindeutig erkennbar

Australiens Premierminister Malcolm Turnbull appellierte an alle Betroffenen, den Anordnungen der Behörden Folge zu leisten. «Wenn Sie eine offizielle Aufforderung erhalten haben, Ihr Haus zu verlassen, müssen Sie und Ihre Familie das unverzüglich tun.» Befürchtet wird, dass der Sturm auf die Küste trifft, wenn gerade Flut ist. Dies könnte auch noch zu erheblichen Überschwemmungen führen. (sda/dpa)

Südlich der Ortschaft Townsville werden Bewohner von Polizei und Armee vor dem Zyklon gewarnt.  Bild: EPA/AAP

Das könnte dich auch interessieren:

Hier werden zwei Olympia-Skicrosser spektakulär durch die Luft geschleudert

Rumantsch, du hast die schönsten Fluchwörter! Errätst DU, was sie bedeuten?

Apple veröffentlicht Notfall-Update für iPhone, Mac und Watch (und TV)

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

Swiss-Flug muss in Marseille zwischenlanden

«Massaker» vor den Toren von Damaskus 

Die Reaktionen dieser Basler Fussball-Reporter nach ihrer falschen Prognose? Unbezahlbar

«Vorwärts Marsch!» – hier findest du die schönsten Laternen des Morgestraichs

Die irische Rebellin, die lieber stirbt, als auf die britische Krone zu schwören

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joely Tafanalo 27.03.2017 09:16
    Highlight Who Cares? Auf Madagaskar saisonbedingter Alltag (siehe vor 2 Wochen) mit Toten, Vetriebenen, Obdachlosen #Cyclone #Enawo - aber keine westliche Pressestimme berichtet.
    1 1 Melden

Liebe Allergiker, ihr müsst jetzt stark sein: Die Pollensaison hat bereits begonnen

Rekordverdächtiger Winter in den Bergen, rekordverdächtig hohe Temperaturen in den Städten. Im Flachland war der Januar seit Messbeginn noch nie so warm wie dieses Jahr. Insbesondere für die Allergiker ist das keine gute Nachricht.

Da liest man die Nachrichten von eingeschneiten Touristen in den Bergen, von heftigen Schneefällen, dem Lawinenwinter, der uns offenbar noch bevorsteht und dann das: Hatschi! 

Pollen? Jetzt? Ja! Denn im Flachland ist es aussergewöhnlich warm für diese Jahreszeit. Für die Westschweiz und das Wallis zeichnet sich sogar ein massiver Januarrekord ab, heisst es auf der Homepage von Meteo Schweiz. 

Die Ursache der extremen Januarwärme im Flachland liegt in den anhaltenden kräftigen …

Artikel lesen