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Amis raus aus USA, Winnetou ist wieder da!

US-Armee ebnet Weg für umstrittene Ölpipeline in North Dakota

08.02.17, 05:43 09.02.17, 17:31


Die US-Streitkräfte wollen den Weg für den letzten Bauabschnitt der umstrittenen Ölpipeline Dakota Access freimachen. Die von US-Präsident Donald Trump angeordnete Überprüfung des Bauvorhabens sei abgeschlossen, erklärte das Ingenieurskorps der Armee am Dienstag.

Der Kongress sei informiert, dass die Streitkräfte dem Bau auf der ursprünglich geplanten Route am Missouri-Fluss und nahe dem Oahe-Staudamm in North Dakota die Genehmigung erteilen würden. Der zu bebauende Teilabschnitt gehört den Streitkräften.

Präsident Trump hatte Ende Januar zwei hochumstrittene Pipeline-Projekte wiederbelebt. Er unterzeichnete zwei Dekrete, mit denen er sowohl die Dakota-Access-Pipeline als auch die Keystone-XL-Pipeline neu genehmigte. Umweltorganisationen reagierten mit scharfer Kritik. Beide Ölprojekte waren unter Trumps Vorgänger Barack Obama gestoppt worden.

Die Dakota-Access-Ölpipeline hatte in den vergangenen Monaten für besonders heftige Auseinandersetzungen gesorgt. Nach erbitterten Protesten von Ureinwohnern und Umweltschützern verhängte das Ingenieurskorps der US-Armee Anfang Dezember einen vorläufigen Baustopp und ordnete die Prüfung von Alternativen zum bisherigen Leitungsverlauf an.

Video: watson.ch

Heilige Stätten und Trinkwasser

Sioux-Indianer hatten monatelang mit Unterstützung anderer Stämme und von Umweltaktivisten gegen die Pipeline demonstriert, die von North Dakota durch mehrere Bundesstaaten bis nach Illinois verlaufen soll. Die Sioux-Indianer wehren sich gegen das Projekt, weil die Pipeline durch heilige Stätten auf dem Land ihrer Vorfahren verlaufen soll. Zudem befürchten die Ureinwohner eine Verseuchung ihres Trinkwassers durch Lecks in der Leitung. (sda/afp)

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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HunterCH 08.02.2017 10:31
    Highlight Jep, was für ein Präsident. "Scheissen wir auf die Rechte derer, welche wir vertrieben und abgeschlachtet haben, um uns ihr Land anzueignen." Müsste "America first" nicht vor allem für die Ureinwohner gelten? Ist ja schliesslich ihr Land....
    35 5 Melden
    • rodolofo 09.02.2017 06:50
      Highlight Mit "America first" meint er eigentlich "hässliche, alte, zornige, dumme, weisse, dauerbesorgte US-Bürger zuerst".
      So sind die Fakten hinter den Alternativen Fakten...
      7 2 Melden
  • sherpa 08.02.2017 09:42
    Highlight Es ist hinlänglich bekannt, dass Trump nichts von Umweltschutz hält und vor allem auch, nichts davon versteht. Ihm geht es nur ums Geld und die Möglichkeit,seinen Freunden" noch mehr klingende Münzen ins Portemonnaie werfen zu können. Es ist ihm doch völlige egal, was die Ureinwohner von Amerika denken, es ist ihm auch egal, dass er einer jener "Einwanderer" ist, welcher gehasst wird. Hauptsache er hat nun das Sagen und sein "Wille geschehe". All das zeigt seine Mentatiltät und vor allem auch seine eher nicht vorhandene Intelligenz.
    27 6 Melden
  • Homes8 08.02.2017 09:28
    Highlight Ja, das grosse Land der Freiheit.
    Zuerst die Büffel, die Lebensgrundlage eliminiert, dann das meiste Land weggenommen und gegen trockene Steppen getauscht. Die heiligen Black Hills mit Köpfen von ehemaligen Präsidenten verziert.
    Jetzt wird auch noch das Wasser verseucht. Ein brutaler, schleichender Genozid
    https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Hills
    29 7 Melden
    • rodolofo 09.02.2017 06:47
      Highlight Kein Respekt von den "Wahren Amerikanern" haben diese sogenannten "Patrioten"...
      3 0 Melden
  • Döst 08.02.2017 08:46
    Highlight Die Pipeline führt NICHT durch das Indianerreservat.
    In der Bildlegende ist das falsch geschrieben und auch im Text wird nicht darauf hingewiesen...
    Leider wird man den Eindruck nicht los, dass die Umweltaktivisten die Indianer für ihre eigenen Zwecke (Ölindustrie schaden) missbrauchen.
    12 21 Melden
    • Homes8 08.02.2017 09:53
      Highlight Erstens wurde das Reservat immer wieder umgelegt wenn Bodenschätze gefunden wurden und verkleinert.
      Zweitens macht eine Ölverschmutzung in einem Fluss oberhalb der Reservatsgrenzen auch vor einer Grenze nicht halt.
      Drittens ist das enteignete Land immer noch Bestandteil der mytologieschen Geschichte der Indianer
      25 2 Melden
    • cerritus 08.02.2017 09:59
      Highlight Hast du da evtl einen Link zu einem Artikel oder Papier dafür? Würde mich jetzt schon noch Interesieren
      15 1 Melden
  • rodolofo 08.02.2017 08:06
    Highlight Was verdirbt den Menschlichen Charakter am nachhaltigsten?
    Die Aussicht auf viel geld, also auf wirklich VIEL GELD!
    Und der Zugang zu klebrigem, schmierigem, über riechendem Erdöl...
    Und wo zeigt dieser verdorbene Charakter seine reale Fratze, die er sonst immer hinter einer Maske aus Zivilisation und "Fake News" versteckt?
    Im Umgang mit Indigenen, den sogenannten "Indianern", denen die Natur noch so heilig ist und unantastbar, wie die Pussy einer Frau auch für stinkreiche Männer sein sollte...
    37 8 Melden
    • Döst 08.02.2017 08:48
      Highlight "Fake news" ist eher, dass nicht erwähnt ist, dass die Pipeline gar nicht durch das Indianerreservat führt. Detail für Trumphasser...
      10 21 Melden
    • rolf.iller 08.02.2017 10:34
      Highlight Die Pipeline führt aber durch Grabstetten der Indianer. Bring bitte den ganzen Kontext, wenn Du schon Fake News schreist.
      21 1 Melden
    • Richu 08.02.2017 13:47
      Highlight Solche Pipelines können heute so gebaut werden, dass Risiken praktisch ausgeschlossen werden können!
      Zudem , wie bereits von Dast S. erwähnt, führt die Pipeline gar nicht durch das Indianerreservat.
      2 4 Melden
    • rolf.iller 08.02.2017 17:28
      Highlight Ja, praktisch ausgeschlossen. So wie es keine Kernschmelzen in AKWs geben kann und moderne Ölbohrinseln auch nicht untergehen können? Dass das heute nicht mehr passieren kann, sagt sich die Menschheit wohl seit der Erfindung des Rades und genauso regelmässig wird das dann wieder widerlegt.

      In Kanada zum Beispiel gab es zwei gross Pipeline-Leaks 2016 und 2017 mit massiven Folgen für die Umwelt:

      http://www.cbc.ca/news/canada/saskatchewan/sean-kheraj-boil-spill-saskatchewan-1.3950568
      2 1 Melden
  • Posersalami 08.02.2017 07:40
    Highlight Ich wusste gar nicht, dass der US Armee auch zivile Infrastrukturen gehören! Weis jemand, woher das kommt?
    4 4 Melden
    • Döst 08.02.2017 10:19
      Highlight "Der Kongress sei informiert, dass die Streitkräfte dem Bau auf der ursprünglich geplanten Route am Missouri-Fluss und nahe dem Oahe-Staudamm in North Dakota die Genehmigung erteilen würden. Der zu bebauende Teilabschnitt gehört den Streitkräften."

      1. Die Armee ist Land-Eigentümer für diesen Teilabschnitt (wie in der CH die Armee auch für Waffenplätze oder Kasernen)
      2. Der Eigentümer,in diesem Fall die Armee, muss den Bau genehmigen.

      Das ist schon alles. Die Armee schickt weder Soldaten in diese Gegend noch fährt sie Panzer auf (Headline "Armee ebnet Weg")
      6 2 Melden
  • The Origin Gra 08.02.2017 07:35
    Highlight Eine Frechheit und Typisch "Weisse Überlegenheitsgefühl" :(
    22 6 Melden
  • Yolo 08.02.2017 07:06
    Highlight Ein wahrer Präsident für alle US Bürger...
    21 2 Melden
    • René Obi (1) 08.02.2017 09:27
      Highlight Vor allem für die einzig wahren Amerikaner...
      8 2 Melden

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