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Dara Humphries ist Mitglied der NRA (National Rifle Association) und Glock-Waffen-Instruktorin.
Bild: Lisa Marie Pane/AP/KEYSTONE

Die Lieblinge der US-Waffenlobby – und warum Politiker die Gewalt nicht in den Griff kriegen

Jedes Jahr sterben in den USA 30'000 Menschen durch Waffengewalt. Strengere Kontrollen verhindert der Kongress. Vor allem Republikaner dienen sich der Waffenlobby an. Aber nicht nur.

09.07.16, 21:37 10.07.16, 10:14

Christian Teevs

Ein Artikel von

Es ist eine Freiheit, die täglich Menschenleben kostet: das Recht jedes US-Bürgers, eine Schusswaffe zu besitzen. Wenn, wie jetzt in Dallas, Polizisten von Heckenschützen erschossen werden, oder Beamte Menschen bei einer Verkehrskontrolle töten wie in Louisiana und Minnesota, stellt sich die Frage: Warum ist es so schwierig, etwas gegen diese Gewaltepidemie zu tun?

In den USA sterben pro Jahr 30'000 Menschen durch Waffengewalt, und die Gesetze bleiben trotzdem unangetastet. US-Präsident Barack Obama hat in seiner achtjährigen Amtszeit mehrfach versucht, etwas zu verändern. Doch er scheiterte stets am Widerstand des Kongresses. Den beherrschen die Republikaner, und diese blockieren jeden Anlauf, das Waffenrecht zu verschärfen.

Kein Rütteln am Second Amendment

«Die Freiheit, eine Waffe zu besitzen, ist wie das Vaterunser der Republikaner», sagt Thomas Jäger, Politikwissenschaftler von der Universität Köln. «Am Second Amendment, dem zweiten Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung, ist für sie nicht zu rütteln.»

Nahezu geschlossen lehnte die republikanische Mehrheit im Senat in den vergangenen Jahren die Reformvorschläge von Obama ab. Wesentlicher Grund dafür ist die Macht der Waffenlobbyisten von der NRA, der National Rifle Association.

Waffen-Lobby vergibt Politikern Noten

Die NRA unterstützt die republikanischen Politiker im Wahlkampf mit vielen Millionen Dollar. Wichtiger aber noch: Die Lobbyisten bewerten alle Kandidaten mit einem Schulnotensystem. Wer die Note A erhält – die beste –, gilt als treuer Befürworter der grenzenlosen Waffenfreiheit. Ein F bekommen die Gegner, also derzeit mehr als zwei Drittel der Demokraten.

Nach diesem Hinweis geht der Text unten weiter ...

«So sichert sich die NRA die unbedingte Loyalität der republikanischen Politiker», sagt Jäger. Denn wer sich von ihr abwende, verliere nicht nur die finanzielle Unterstützung. Die NRA könne jederzeit Gegenkandidaten aufbauen, die auf der Linie seien und dem Abtrünnigen sein Mandat streitig machen.

Obwohl bis auf eine Ausnahme derzeit alle republikanischen Senatoren Bestnoten von der NRA erhalten, gibt es einige, die sich besonders hervortun im Kampf gegen ein strengeres Waffengesetz.

Eine Übersicht über die Hardliner des bewaffneten Amerikas:

Ted Cruz – der Lügner mit dem Sturmgewehr

Ted und Heidi Cruz.
Bild: CHRIS BERGIN/REUTERS

Er unterlag Donald Trump im Vorwahlkampf der Republikaner. Der 45-jährige Senator aus Texas ist ein radikaler Befürworter des Rechts auf Waffenbesitz und inszeniert sich gerne als Waffennarr. So liess Cruz sich dabei filmen, wie er Frühstücksspeck «auf texanische Art» zubereitete – mit einem Sturmgewehr.

Abgesehen von solch makabren Gags gilt Cruz sogar unter den Republikanern als Hardliner. Gegen ihn wirke Trump wie ein Pragmatiker, heisst es. Leidenschaftlich setzt Cruz sich dafür ein, dass auch in Zukunft jeder US-Amerikaner eine Waffe tragen darf.

Dafür scheut er auch vor Lügen nicht zurück. So behauptete er einmal, in Australien sei die Zahl der Vergewaltigungen angestiegen, nachdem die Regierung das Waffengesetz verschärft habe. Dafür gab es keinen Beleg, aber Cruz schaffte es in die Schlagzeilen.

Seine NRA-Note: A+

Jeff Sessions – der ausländerfeindliche Trump-Berater

Jeff Sessions. Bild: JOHN SOMMERS II/REUTERS

«Ich fand sie ganz okay, bis ich erfuhr, dass sie Marihuana rauchen.»

Jeff Sessions über den Ku-Klux-Klan

Seit Beginn des Jahres berät der Senator aus Alabama den Präsidentschaftskandidaten Trump in aussenpolitischen Fragen. Der 69-jährige Sessions ist ein Liebling der Tea Party und wurde 2007 vom «National Journal» als einer der fünf konservativsten US-Senatoren bezeichnet.

In den vergangenen Jahren musste Sessions sich immer wieder mit Rassismusvorwürfen auseinandersetzen. So soll er über den Ku-Klux-Klan gesagt haben: «Ich fand sie ganz okay, bis ich erfuhr, dass sie Marihuana rauchen.»

Schuld an der hohen Mordrate in den USA sind laut Sessions nicht die Waffengesetze, sondern Einwanderer, die er radikal ausweisen will. Jede Einschränkung des Rechts auf Waffenbesitz lehnt Sessions kategorisch ab.

Dafür erhielt er von der NRA die Note A+.

Orrin Hatch – der Greis unter den Waffennarren

Orrin Hatch.
Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

Dass jeder US-Bürger eine Waffe tragen darf, verdanken die Lobbyisten ganz wesentlich ihm. Hatch, ein Senator der Republikaner aus Utah, gab 1982 eine Studie in Auftrag, die den zweiten Zusatzartikel zur amerikanischen Verfassung auslegen sollte. Dieser besteht aus folgendem Satz: 

«Da eine wohlorganisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.»

1791 war der Satz auf die Verteidigung des Landes gemünzt, die USA hatten damals keine ordentliche Armee. Hatchs Komitee legte es aber so aus, dass die Verfasser des Second Amendment Waffenbesitz schützen wollten als «individuelles Recht des amerikanischen Bürgers, um sich, seine Familie und seine Freiheiten zu schützen».

Mittlerweile ist Hatch 82 Jahre alt. Dem Senat gehört er immer noch an und zählt dort zu den leidenschaftlichsten Verteidigern der Waffengesetze.

Seine Note von der NRA: A+.

Heidi Heitkamp – der demokratische Liebling der NRA

Heidi Heitkamp. Bild: Manuel Balce Ceneta/AP/KEYSTONE

Auch bei den Demokraten gibt es radikale Gegner strengerer Waffengesetze. Eine von sieben Senatoren, die derzeit von der NRA eine Spitzennote erhalten, ist Heitkamp. 2013 führte sie eine Gruppe von acht Demokraten im Senat an, die Obamas Reform für eine schärfere Waffenkontrolle ablehnten.

Die 60-jährige Senatorin aus North Dakota sagte damals, die Debatte müsse sich darum drehen, «was in den Köpfen der Menschen vorgeht, nicht darum, was sie in den Händen haben». Damit spielte sie auf einen Leitspruch der Waffenlobby an, wonach nicht Waffen Menschen töten würden, sondern Menschen dies tun.

Dass es ein dramatisches Problem ist, wenn jeder Bürger so einfach an Waffen kommt, findet Heitkamp wie ihre republikanischen Kollegen nicht.

Als Belohnung bekommt sie von der NRA die Note A.

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wiisi 10.07.2016 10:49
    Highlight Wahrscheinlich ein gutes Gefühl für viele Amerikaner, eine Waffe zu besitzen, das Gefühl zu haben sich zu verteidigen. Jedoch kenne ich keine Geschichte bei einem Amoklauf oder was auch immer, wo ein Zivilist dann mit seiner Waffe eingreifen konnte, das Ganze also von grossem Nutzen wäre.
    36 5 Melden
  • Zerpheros 10.07.2016 08:52
    Highlight Jenseits der Ideologien zählt aber die Dynamik. Wenn ich als Polizist weiss, dass jeder Bürger gleich gut oder besser ausgerüstet sein könnte, verhalte ich mich nicht als Freund und Helfer. Wenn ich als bewaffneter Bürger weiss, dass alle anderen auch bewaffnet sein könnten, beeinflusst das Wissen mein Verhalten. Wenn ich als Attentäter weiss, dass Menschen in Schulen unbewaffnet sind, gehe ich natürlich an solche Orte, weil sie einfache Ziele sind. Es steckt eine Logik hinter der Forderung nach noch mehr Waffen, auch wenn ich das ablehne.
    25 5 Melden
    • Hierundjetzt 10.07.2016 12:06
      Highlight Sehr gute Gedankenansätze! So hab ich das noch gar nie betrachtet. Hm.

      Lohnt sich, dass ich mich mal mit dieser Sichtweise auseinandersetzte.
      11 0 Melden
  • Marcellino Polentarutti 10.07.2016 00:51
    Highlight Ich kann jedem am Thema Interessierten den Film "Bowling for Colombine" von Michael Moore empfehlen.
    38 5 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 10.07.2016 02:41
      Highlight Der Auftritt von Manson vor allem <3
      23 0 Melden
    • Zerpheros 10.07.2016 08:42
      Highlight Marilyn Mansons Part war tatsächlich überzeugend.
      16 0 Melden
    • Hayek1902 10.07.2016 09:52
      Highlight Der Film ist nicht schlecht, bloss sollte man dann auch noch den Film "Manufacturing Dissent" über Michael Moores Arbeitsweise schauen. Sauber ist der nämlich auch nicht, viele Dinge hat er aus Effekthascherei falsch dargestellt.
      11 5 Melden
  • hello world 10.07.2016 00:31
    Highlight Liebe Amis...
    Dann schafft doch alle Ausländer aus und lasst allen ihre Waffen. Ich glaube kaum, dass es den USA dann besser gehen würde (in jeder Hinsicht". Ausserdem sind viele "black people" auch Amerikaner, würden ergo auch nicht ausgeschafft werden und das Rassismus Problem würde weiterhin bestehen bleiben.
    41 4 Melden
  • Darkside 09.07.2016 23:38
    Highlight Einfach ein krankes Volk.
    39 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 08:11
      Highlight Kann man nicht so generalisieren. Einer von drei US-Haushälten besitzt eine Waffe, und es ist nicht so als ob eine Mehrheit der Bevölkerung Waffenfanaten sind. Zahlreiche Staaten haben vernünftige Waffengesetze, nur bringt das nichts wenn man einfach über die Staatsgrenze reisen kann und im nächsten Supermarkt eine AR-15 kaufen kann. Das auf Bundesebene keine schäferen Waffengesetze eingeführt werden können ist nicht direkt die Schuld des Volks (gut mit einer demokratischen Mehrheit in beiden Kammern und dem Präsidentenamt wäre es schon einfachr), sondern eher der Lobbying-Arbeit der NRA.
      20 2 Melden
  • wiisi 09.07.2016 23:15
    Highlight Gibt es eine Studie dazu, was das Volk dazu meint?
    21 4 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.07.2016 08:51
      Highlight Es waren ja grad wieder vier Vorschläge im Kongress, die alle abgelehnt wurden. Einer davon war der, dass jeder, der auf einer Terroristen Watchliste steht, keine Waffe kaufen darf. Das amerikanische Volk unterstützte diesen zu 88%.
      Nachdem er im Kongress abgelehnt wurde, dürfen nun weiter Leute Waffen kaufen, die nicht mal in ein Flugzeug steigen dürfen.
      27 1 Melden
  • crust_cheese 09.07.2016 22:48
    Highlight Auch in der Schweiz sind viele Waffen im Umlauf, doch werden hier bedeutend weniger Leute durch (Schuss-)Waffengewalt getötet. Nicht das Angebot per se ist das Problem, sondern Kriminalität, Armut, Fetischisierung der Waffe und der Waffengewalt. Ich meine, dass z.B. in der Schweiz ein viel diskreterer und respektvoller Umgang mit der Waffe die Regel ist.
    56 11 Melden
    • Hoppla! 10.07.2016 17:18
      Highlight Bzw. die Einstellung zur Waffe. Ich kenne keinen Schweizer der seine (Armee)waffe in der Freizeit stolz "am Gürtel" trägt oder sich damit identifiziert.
      1 0 Melden
  • pamayer 09.07.2016 22:07
    Highlight Also wird weiterhin geschossen und getötet.


    ... wie oft wurden schon ein sohn / eine tochter / eine Ehefrau / ein bester freund opfer von waffengewalt?
    Wohl sehr selten, wahrscheinlich selbst zu gut bewaffnet.
    14 9 Melden

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