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Russlands Militär will 2017 zehn Interkontinental-Raketen testen

10.01.17, 13:10 10.01.17, 13:38


Die Sarmat-Rakete hat angeblich eine Reichweite von über 11'000 Kilometer. Video: YouTube/Military man Tarkin

Die russischen Streitkräfte haben für das neue Jahr zehn Testschüsse mit nuklear bestückbaren Interkontinentalraketen angekündigt. Insgesamt seien für die Raketentruppen 150 Manöver verschiedener Grössenordnung geplant, um die Hälfte mehr als 2016, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag in Moskau mit.

Bei den Raketenstarts gehe es auch um die Erprobung «künftiger Waffentypen» im Flug, hiess es ohne weitere Angaben. Vergangenes Jahr hatten russische Militärquellen für 2017 erste Flugtests einer neuen superschweren Interkontinentalrakete RS-28 Sarmat (NATO-Bezeichnung: Satan 2) angekündigt. Die 100 Tonnen schwere landgestützte Rakete mit bis zu 15 Atomsprengköpfen soll Abwehrsysteme unterlaufen können.

Das erste Bild der RS-28 Sarmat auf der Website des Raketenbauers Makeyew. Screenshot: Makeyew

Das Verteidigungsministerium werde die Produktion neuer Raketen in der Fabrik Krasmasch «Woche für Woche» unter Kontrolle behalten, kündigte Minister Sergej Schoigu der Agentur Interfax zufolge an. Die Raketenfabrik in Krasnojarsk in Sibirien baut auch die RS-28.

Üblicherweise schiessen die Raketentruppen im Lauf des Jahres auch ältere Raketentypen ab, um deren Nutzungsdauer zu testen. Die russischen Streitkräfte sind in einer Armeereform seit 2008 verkleinert worden. Sie haben aber modernere Waffen erhalten, die Einsatzfähigkeit ist durch häufigere Manöver gestiegen.

(sda/dpa)

Moderne russische Marschflugkörper

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    Alle Leser-Kommentare
  • Christoph99 10.01.2017 23:26
    Highlight Schon schlimm die Russen.
    Zum Glück gibt es die Amerikaner, die nachhaltig Abrüsten, keine neuen Waffensysteme entwickeln und deren Fernziel der Verzicht auf jegliche nukleare Bewaffnung ist.

    Hört doch endlich auf einseitige Berichte zu schreiben, sondern klärt auf, wessen (persönliche) Interessen eine Rolle spielen.
    6 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 10.01.2017 21:31
    Highlight Darf ich die Zündschnur anzünden darf ich darf ich darf ich?
    1 1 Melden
  • Maett 10.01.2017 21:22
    Highlight Ich gratuliere den USA zu ihrem tollen angeblich gegen den Iran gerichteten und in Europa aufgebauten Raketenschild, der der Grund für die Entwicklung dieser Rakete ist, weil Russland (wohl zurecht) das nukleare Gleichgewicht bedroht sieht.

    Schön wär's ja, wenn Watson sich um diese kleinen Detailangaben kümmern würde, "einfach so" gibt man in Russland nämlich nicht Geld für Waffen aus, meistens gibt es Gründe, die von der anderen Seite des Atlantiks geliefert werden - wurde in russischen Medien (auch deutschsprachig) zur Genüge berichtet: https://de.sputniknews.com/militar/20111216262017347/
    6 4 Melden
  • TheDan 10.01.2017 15:32
    Highlight Schade dass die USA seit dem Ausstieg aus dem Anti-Ballistic Missile Treaty 2002 die nukleare Aufrüstung wieder vorantreiben. Der eine Streithahn rüstet seine Raketenabwehr hoch und minimiert damit die Zweitschlagskapizität des anderen, was den anderen Hahn dazu zwingt Raketen zu entwickeln die diese Abwehr durchdringen können. Deise Billionen könnten stattdessen für so viel nützlicheres gebraucht werden. Schade...
    15 3 Melden
  • Radiochopf 10.01.2017 13:28
    Highlight und was sollte der Artikel bringen? Russland macht wie jedes Jahr solche Tests (steht sogar im Artikel) nur halt mal mit neuen Raketen.. nichts weltbewegendes oder spektakuläres! bald werden hier die ersten Kommentare sein, die mit Zeigefinger auf Russland zeigen und von Aufrüstung sprechen.. das Watson bisher noch kein Wort über die 100e US-Panzer und 4000 US-Soldaten geschrieben hat, welche in den letzten Tagen an die Grenzen Russland geschickt werden, ist schwach..
    24 15 Melden
    • Lowend 10.01.2017 14:45
      Highlight Fordert Radio Eriwan Zensur? Im Prinzip Nein, ausser es handle sich um Nachrichten, die nicht dem geschönten Bild der russischen Propaganda entstammen.
      PS: Watson, wie auch alle anderen Medien, haben sehr wohl über die Verlagerung von NATO Truppen an die Ostgrenze berichtet, die dort stationiert werden, weil die ehemaligen Sovjetrepubliken diese Truppen aus Angst vor den Kriegsplänen vom Putin angefordert haben. Vermutlich hat dass Radio Eriwan in ihrer blinden Liebe zum Moskauer Führer einfach nicht mitgekriegt.
      12 18 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.01.2017 15:16
      Highlight Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass der Kapitalismus am Abgrund steht?

      "Im Prinzip ja, aber wir sind bereits einen Schritt weiter."

      https://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Jerewan

      Die massiven Truppenbewegungen, die sich aktuell quer durch Europa walzen, würden vermutlich ebenso aufregende Stories und medienwirksame Bilder der NATO-Bewaffnung zeigen.

      Insofern erscheint die NATO bei watson etwas abstrakt, währenddessen Putin hier mit seinem beachtlichen Waffenarsenal herumstolziert.

      In diesem Sinne teile ich die Meinung von Radiochopf, dass die Berichterstattung etwas einseitig ist.
      12 10 Melden
    • TheDan 10.01.2017 15:24
      Highlight @LOW
      Hat Watson den besagten Bericht tatsächlich gebracht? Meine Suche blieb leider erfolglos. Auf anderen Newsseiten sind jedoch Beiträge zu finden.
      Lass doch bitte diese Abschätzigkeit gegenüber anderer Meinungen. Die macht Dich so dermassen unsympatisch...
      11 7 Melden
    • Stachanowist 10.01.2017 15:29
      Highlight @ Lowend

      "Watson, wie auch alle anderen Medien, haben über die Verlagerung von NATO Truppen an die Ostgrenze berichtet"

      Meines Wissens hat Watson über die letztwöchige Truppenverlegung nicht berichtet. Zumindest ergab meine Google-Suche mit folgenden Stichwörtern keine entsprechenden Resultate:

      - watson baltikum nato bremerhaven
      - watson baltikum nato
      - watson truppenverlegung baltikum nato

      Die jüngsten Resultate zu diesen Themen stammen, wenn ich nichts übersehe, vom Herbst 2016.

      Wenn Sie für Ihre obenstehende Behauptung also einen Link anführen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
      17 7 Melden

Putin, der Weltmeister – einen Gewinner hat die WM schon 

Russland lässt sich seine Fussball-Festspiele Milliarden kosten, es wird die teuerste WM, die es je gab. Aus Sicht von Präsident Putin ist der Pomp nur logisch: Das Turnier zementiert seinen Anspruch auf eine Weltmachtstellung.

Dass Wladimir Putin besonders gern Fussball spielt, ist nicht bekannt.

Es gibt nur wenige Bilder, die Russlands Präsidenten, der Judo, Eishockey und das Skifahren liebt, mit Ball zeigen. Doch mit Fifa-Chef Gianni Infantino kickte er im März für ein WM-Werbevideo im Kreml, zehn Sekunden lang, ohne dass das Spielgerät zu Boden fiel.

Wie lange die Aufnahmen für die Szene dauerten und wie viel geschnitten werden musste, ist nicht überliefert.

Was dagegen durchaus kein …

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