International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This photo provided by PepsiCo shows Peter Dinklage and Morgan Freeman in a scene from the company's linked Doritos Blaze and Mountain Dew Ice Super Bowl spots. For the 2018 Super Bowl, marketers are paying more than $5 million per 30-second spot to capture the attention of more than 110 million viewers. (PepsiCo via AP)

Nach dem Super Bowl war Doritos dank einer Werbung ganz oben, nun findet sich das Chips-Unternehmen in einem Shitstorm wieder – wegen Chips für Frauen. Bild: AP/PepsiCo

Doritos will Chips speziell für Frauen machen – und läuft prompt in einen Shitstorm



Der US-Chipshersteller Doritos plant, Chips speziell für Frauen auf den Markt zu bringen, schreibt independent.co.uk. Der Hersteller hat nämlich befunden, dass die herkömmlichen Doritos-Chips, die dafür bekannt sind, dass sie einen mit orangen Fingern zurücklassen, nur für Männer geeignet sind.

So sollen die «frauenfreundlichen» Chips zum Beispiel weniger laut knacken beim Essen und die Grösse der Verpackung wird so angepasst, so dass diese bequem in einer Handtasche untergebracht werden können.

Während Männer kein Problem mit den orangen Fingern und dem lauten Knacken beim Essen in der Öffentlichkeit hätten, sei dies für Frauen hingegen unvorstellbar.

«Frauen würden das auch gerne tun, doch sie tun es nicht. Sie möchten in der Öffentlichkeit nicht gerne laut kauen und lecken sich nicht die Finger», so Indra Nooyi, CEO von Pepsi Co., dem Eigentümer von Doritos, in einem Interview. Die Frauen-Doritos seien praktisch in der Abschlussphase, so Nooyi weiter.

Die Begeisterung über die Idee bleibt aber aus. Im Gegenteil: Viele Frauen beschweren sich über Social Media, das sei die «dümmste Idee», die es je gegeben habe. Viele kommentierten auch, dass sie sich nach einer Packung Doritos durchaus gerne die Finger leckten.

(leo)

Bier-Reklame wirbt für Toleranz und Offenheit:

Play Icon

Video: Angelina Graf

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article