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Wie Trump sich reich rechnet

Wenn US-Präsident Trump über sein Vermögen spricht, reichen Superlative nicht aus. Die Angebereien haben mit der Wahrheit aber wenig zu tun.

13.03.18, 12:16

Klaus Brinkbäumer



In this March 10, 2018, photo, President Donald Trump speaks at a campaign rally at Atlantic Aviation in Moon Township, Pa. Weeks after prodding lawmakers to stand up to the National Rifle Association,Trump is backing off his call for increasing the minimum age to buy an assault weapon — an idea strongly opposed by the NRA. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Wie viel hat er denn nun auf dem Konto? Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Wie reich ist Donald Trump?

Im Jahr 1978 gab er in seiner Steuererklärung einen Verlust, ein «negatives Vermögen», in Höhe von 406'379 Dollar an, einige Jahre später waren es etwa 3.44 Millionen Dollar minus. Das allerdings war Taktik und erlaubte Steuervermeidung: Gebühren, Gehälter, Investitionen konnten von den Einnahmen bis in mitleiderregende Tiefen abgezogen werden.

Trump sagt, dass er Mar-a-Lago, seinen Club in Florida, 1985 bar bezahlt habe: fünf Millionen Dollar für Grund und Boden, plus drei Millionen für Ausstattung und Einrichtung. Das stimmt nicht. Er hatte damals nur 2800 Dollar in bar gehabt, die Bank Chase Manhattan hatte ihm einen Kredit in Höhe von zehn Millionen Dollar gegeben.

1990 erzählte er dem Reporter David Cay Johnston, dass sein Vermögen drei Milliarden Dollar betrage; fünf Milliarden, sagte er anderen. Beides war dreist gelogen. Als es um die Lizenzen seiner drei Casinos in Atlantic City ging, belegten Banken, dass Trump im Grossen und Ganzen sogar 300 Millionen Euro Schulden hatte.

FILE - This March 16, 2016 file photo shows Trump Tower in New York. The average price per square foot for condos sold in Trump-branded buildings in the borough fell 7 percent in the 12 months through November compared to the year earlier, according to a report Wednesday, Dec. 13, 2017 by research firm CityRealty. Prices dropped in eight of 11 Trump buildings. (AP Photo/Mark Lennihan, File)

Bild: AP/AP

Im Frühjahr 2015 sagte Trump, er habe ein Nettovermögen von 11, dann 10, dann 8.7 Milliarden Dollar; er nannte an drei verschiedenen Tagen tatsächlich diese drei Werte. Für Trump ist die Grösse des eigenen Vermögens essentiell: Daran misst er Leistung, daran misst er sich selbst im Vergleich zu anderen Menschen, daraus leitet er Selbstachtung ab. Der Journalist Tim O'Brien veröffentlichte 2005 das Buch «Trump Nation» und ermittelte Trumps Vermögen: zwischen 150 und 250 Millionen Dollar. Trump verklagte O'Brien auf Rufmord: O'Brien würde Trumps Vermögen bewusst schmälern, um mehr Bücher zu verkaufen. Trump musste unter Eid aussagen und sagte: «Mein Nettovermögen variiert, es geht hinauf und hinab, mit den Märkten und mit Ansichten und Gefühlen, auch meinen eigenen Gefühlen.»

Der Anwalt des Reporters sagte: «Lassen Sie mich das bitte verstehen. Sie sagen, Ihr Vermögen steigt und fällt auf der Grundlage Ihrer Gefühle?»

«Ja», sagte Trump, «auch auf der Grundlage meiner Gefühle, darüber, wo die Welt steht, wohin die Welt sich entwickelt, und das kann sich von einem Tag zum anderen rapide verändern. Dann hast du einen 11. September und fühlst dich nicht gut, was dich selbst angeht, und du fühlst dich nicht gut, was den Zustand der Welt und den Zustand New Yorks angeht. Und dann, ein Jahr später, ist die Stadt heiss wie eine geladene Knarre. Selbst Monate später fühlte es sich anders an. Also ja, meine eigenen Gefühle bedingen mein Vermögen und meinen Wert.»

«Wenn Sie öffentlich Ihr Vermögen angeben, worauf gründen Sie diesen Wert?»

Und Trump: «Ich würde sagen: auf meine generelle Haltung zu dem Zeitpunkt, an dem die Frage gestellt wird. Und wie ich sage, diese verändert sich.»

Der wirtschaftliche Aufstieg des jungen Donald Trump hatte viele Gründe. Einer war der Vater, der ihm das Startkapital gab und in späteren Jahren aushalf, wenn Geld fehlte. Einer war Wagemut: Donald Trump, Junge aus Queens, wollte Manhattan erobern, und in einer Zeit der Krisen, der Verbrechen, der Verrohung einer Stadt, die nicht mehr steuerbar zu sein schien, sah er vor allem Möglichkeiten. Er hatte Phantasie, Kraft, er traute sich. Dann war da diese ständige Grauzone: Trump versprach Geschäftspartnern Dinge, die er nicht hätte versprechen dürfen. Stets sagte er einem Zweiten, dass ein Dritter bereits eingestiegen war, und diesem Dritten erzählte er es umgekehrt. Und wenn sein Modell aufflog, vertraute er darauf, dass Banken oder der Bundesstaat New Jersey so tief involviert waren, dass sie ihn nicht mehr fallenlassen konnten. Manchmal war es knapp, stets ging es gut aus, aus Trumps Sicht.

Und schliesslich war da eine Nähe zu Halbwelt und Unterwelt, die der Präsident der USA heute, drei bis fünf Jahrzehnte später, nicht mehr erwähnt, wenn er von seinen Heldentaten spricht.

Auf Roy Cohn, den ganz und gar skrupellosen Anwalt, traf Trump in jenem Club, der «Le Club» hiess, Third Avenue, Ecke 75. Strasse; «der heisseste Club der Stadt und vielleicht der exklusivste», so erzählte Trump später, «wie das Studio 54 auf dessen Höhepunkt. Zu seinen Mitgliedern zählten die erfolgreichsten Männer und schönsten Frauen der Welt. Es war diese Sorte Nachtclub, wo man einen reichen 75-Jährigen mit drei Blondinen aus Schweden traf». 1200 Mitglieder hatte «Le Club», darunter laut Selbstauskunft dreizehn Prinzen, vier Barone, drei Prinzessinnen.

Trump wurde abgewiesen, verhandelte, wurde aufgenommen und sagte, die Bedingung sei gewesen, dass er nicht Jagd auf verheiratete Damen machen würde: «Ich war halt Single und jung und sah gut aus.» Dort also traf Trump auf Cohn, den Mann, der den Ruf hatte, niemals Vergleiche zu schliessen. Und Cohn wurde sein Schläger, sein Killer, im übertragenen Sinne: Jede Klage konterte Cohn mit Gegenklagen und Verleumdungen; sobald die amerikanische Regierung es wagte, gegen die Trump-Familie ermitteln zu lassen, weil diese nicht an Schwarze vermieten wollte, antwortete Cohn mit einer Schadenersatzforderung von 100 Millionen Dollar. «Gnadenlos» sei Cohn gewesen, so Trump, «er wurde für dich brutal.»

Cohn war für alle grossen und auch für kleinere Dienstleistungen genau der Richtige. 1983 kaufte Trump bei Bulgari auf der Fifth Avenue eine Halskette für gut 50'000 Dollar. Er nannte eine Adresse ausserhalb New Yorks, und dorthin wurde eine leere Geschenkbox geschickt. Wenig später kaufte Trump Juwelen für 15'000 Dollar. Diesmal ging eine leere Geschenkbox an Roy Cohns Adresse in Connecticut. Der Trick: Trump nahm die Klunker jeweils sofort mit. Der Grund: Durch den Versand über die Grenzen des Bundesstaates New York hinweg sparte er dessen Steuern. Und in den Staaten, in welche die leeren Pakete geschickt wurden, trieb niemand deren - niedrigere - Steuern ein. Cohns Idee. Auf diese Weise kauften auch andere ein: Frank Sinatra oder der Waffenhändler Adnan Kashoggi. Auch mit dem sassen Cohn und Trump zusammen, so vergnügt, dass Trump später Kashoggis 281-Fuss-Yacht «Flying Saucer» kaufte. «Trump Princess» hiess das Boot nun.

Und Cohn vermittelte Kontakte in jene Mafiawelt, die, das ist gerichtsfest bewiesen, eifrig mitmischte, als Trump seine ersten Hochhäuser baute.

Was sagt so etwas Jahre oder Jahrzehnte später noch aus?

FILE - In this June 10, 2016 file photo, Republican presidential candidate Donald Trump gives a thumbs-up while addressing the Faith and Freedom Coalition's Road to Majority Conference in Washington. Trump will deliver a speech outlining his trade policies on June 28, a speech that is sure to underscore the stark differences between his approach and that of Democratic rival Hillary Clinton when it comes to handling the economy. Trump favors big tax cuts that mainly would help the rich. Clinton wants to boost taxes on high earners. Clinton wants to raise the minimum wage nationwide. Trump favors leaving it to the states (AP Photo/Cliff Owen, File)

Bild: AP/AP

Präsident Trump erzählt seine Geschichte als Heldenroman, er beschreibt sich als Genie, als brillanten Verhandler und als Mann der Tat.

Die Wahrheit ist: Er war tatsächlich ein Mann der Tat. Und da war Papa.

Da waren endlos viele Zufälle. Und da war das organisierte Verbrechen als Partner. Da waren Reichtum und Ruhm als einzige Ziele. Und Werte oder Moral oder der Glaube an irgendetwas anderes als Geld und Berühmtheit fehlten von Anfang an.

Konzerne vs. Trump

Video: watson

Er machte dann weiter. Er kaufte sich in die Footballliga USFL ein und forderte die grosse National Football League heraus, doch er scheiterte; sein Team und die ganze USFL waren schnell bankrott.

Wie reich also ist Donald Trump?

Es ist dokumentiert, dass er zwischen 1986 und 1990 mindestens 375.2 Millionen Dollar einnahm. Dieses Geld kam durch Immobiliengeschäfte und durch die Casinos herein. 90.5 Millionen Dollar brachten in diesen fünf Jahren das Trump's Castle und das Trump Plaza ein. Aber Trump, der solche Zahlen stolz berichtete, verwechselt gern brutto und netto: Einnahmen werden in seiner Erzählung zu Vermögen.

Steuern wurden fällig. Anwälte und Investmentbanker verlangten Gebühren. Geliehenes Geld ist teures Geld, Tilgungsraten waren hoch. Unternehmen wie die Fluglinie Trump Shuttle, 17 Flugzeuge, die viel Sprit und jede Menge Reparaturen benötigten, verbrannten Geld.

Darum: 1990 konnte Trump seine Rechnungen nicht bezahlen - das war jenes Jahr, als Trump sein Vermögen mit drei bzw. fünf Milliarden Dollar beziffert hatte. Private Rechnungen beglich er einfach nicht mehr. Handwerker verklagten ihn, aber er hatte das Geld nicht. Eine Hypothek über 73 Millionen Dollar für das Trump's Castle Casino Resort by the Bay war zu viel für ihn. 1.6 Millionen Dollar Vermögen seien 1990 noch übrig, so steht es in einem Papier der Regulierungsbehörde für die Casinos von Las Vegas.

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Video: watson

Banker bezogen eine Etage im Trump Tower, um über Strategien und Rettungspläne zu beraten; 70 Kreditinstitute hatten Geld gegeben. Sie heuerten die Firma Kenneth Leventhal & Co. an, die Trumps Finanzen durchleuchten sollte, und deren Bericht kam netto auf Schulden von 295 Millionen Dollar.

Kein Reichtum also, damals. Null Vermögen. Es ist bewiesen, dass Trump 1991 und 1993 keinerlei Einkommensteuer zahlte.

Aber die Banken halfen ihm. Sie gaben 60 Millionen Dollar sofort. Am Ende legten sie fest, dass sein Firmenreich insgesamt 3.2 Milliarden Dollar Schulden hatte; persönlich haftete er für 833.5 Millionen Dollar. Die Banken waren ab sofort die wahren Eigentümer der vielen prächtigen Trump-Bauten. Die Yacht und die Flugzeuge wurden verkauft. Trump wurde auf eine Art Diät gesetzt: Er durfte pro Monat privat nur noch 450'000 Dollar ausgeben, was ihm schwerfiel. Es gab viele komplizierte Verträge über Umschuldung und insgesamt trotz allem vier gewaltige Bankrotte, durch welche jene Investoren, die an Donald Trump geglaubt hatten, insgesamt 1.5 Milliarden Dollar verloren.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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18
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    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 13.03.2018 16:54
    Highlight Und genauso betreibt er auch Politik: Je nach dem, mit welchem Fuss er am Morgen gerade aufsteht, will er sich mit Nordkorea versöhnen oder es bombardieren, haben die Medien gerade recht oder sind der Feind, sind seine Angestellten die besten der Welt oder werden gefeuert...

    Der Zickzackkurs wird immer weitergehen....
    18 0 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 13.03.2018 15:21
    Highlight Die Lizenzierung seines Namens und sein Glück mit The Apprentice fehlen mir beim Beitrag.
    16 0 Melden
  • Arneis 13.03.2018 14:04
    Highlight Ein Blutegel der Gesellschaft, der nun Amerika gekapert hat.
    48 0 Melden
    • TanookiStormtrooper 13.03.2018 19:33
      Highlight Hey! Nichts gegen Blutegel!! Diese haben im Gegensatz zu Trump einen Nutzen!
      22 0 Melden
  • Tatwort 13.03.2018 14:04
    Highlight Ich bin ja nur ein kleines Licht auf der grossen Welt-Torte, aber: Würde Watson mal die Tessiner Beziehung Trump-Kashoggi recherchieren, hättet ihr einen Scoop, der sich gewaschen hat. Waffenhandel, Geldwäscherei... ei der daus!
    35 0 Melden
  • saukaibli 13.03.2018 13:59
    Highlight "Er durfte pro Monat privat nur noch 450'000 Dollar ausgeben, " OK, das ist jetzt aber schon ein bisschen hart. Also ich könnte mir nicht im Traum vorstellen mit nur 450'000$ pro Monat auszukommen. Das reicht ja kaum fürs Nötigste. Der arme, arme Mann.
    69 0 Melden
  • banda69 13.03.2018 13:46
    Highlight Seine Groupies werden auch das ausblenden und es Bauernschläue nennen.
    50 1 Melden
  • Cubbie 13.03.2018 13:31
    Highlight Ich warte jetzt nur noch auf die Trumpies, die den Artikel als Fake-News abkanzeln.
    Die glauben doch niemals, dass ihr Idol so eine Flasche ist. Und nur durch Hilfe der Banken seinen Schlafplatz nicht unter einer Brücke einrichten musste.
    47 2 Melden
  • el_zimouni 13.03.2018 13:24
    Highlight Tja, der alte lebt und verkörpert halt den american dream
    33 4 Melden
  • Snowy 13.03.2018 13:19
    Highlight Unter dem Strich: Ein verzogener Fils de papa, der es trotz besten Kontakten, extrem reicher Familie und in einem perfekten Marktumfeld (Wert für Immobilien stieg zwischen 20 und 50% zwischen den 1960 und den 2000er Jahren in New York) nicht schaffte auch nur ein einziges Business nachhaltig zum rentieren zu bringen.

    Wäre er nicht US Präsident könnte man über ihn und das US-System lachen.
    158 2 Melden
  • Pana 13.03.2018 13:09
    Highlight Und dann wundert man sich, wieso er sich weigert, seine Steuererklärung zu veröffentlichen.
    109 1 Melden
    • Graf Von Mai 13.03.2018 20:02
      Highlight Diese Vermutung hege ich auch. Der einzige Grund wieso er seine Steuererklärung nicht veröffentlich ist, dass er tatsächlich weniger Geld hat als er geerbt hat.
      10 0 Melden
  • Blitzmagnet 13.03.2018 13:03
    Highlight Und sowas ist POTUS
    36 1 Melden
  • Therealmonti 13.03.2018 13:00
    Highlight Es passt doch wunderbar zu den USA, dass einer wie Trump Präsident werden kann.
    Aääh! Nein. Ich halte gar nichts von den USA.
    38 2 Melden
    • bcZcity 13.03.2018 13:40
      Highlight Würde man in den USA endlich richtig demokratisch wählen, wäre Donald gar nie Präsident geworden. Er ist der Gewinner der Wahl, nicht des Wahlvolkes.

      Die USA leben eine Schein-Demokratie wenn es um die Politik geht. Das System ist höchst kapitalistisch und korrupt. Jeder Bundesstaat hat seine kleinen Könige und man sollte daher nicht das ganze Land über einen Kamm scheren.

      Es gibt nämlich dort auch Staaten die ganz ok sind, auch was seine Politiker angeht. Ganz ok in dem Sinne, es sind eben Politiker. Hier wie drüben vom selben Schlag. Mal besser, mal schlechter, mal wahnsinnig.
      33 4 Melden
  • Dafuq?! 13.03.2018 12:42
    Highlight Ja moll. Er schafft es sicher Amerika aus der Schuldenfalle zu holen und wieder "gross" zu machen. Erfahrung mit Schulden scheint er ja zu haben.
    *Kann Spuren von Ironie enthalten*
    53 2 Melden
  • Raphael Stein 13.03.2018 12:22
    Highlight ...vertraute er darauf, dass Banken oder der Bundesstaat New Jersey so tief involviert waren, dass sie ihn nicht mehr fallenlassen konnten.

    Trump personifiziert bloss das Casino in dem wir die Zuschauer sind.
    115 1 Melden
    • Zeyben 13.03.2018 12:45
      Highlight Immer wieder interessant wem die Banken riesige Gelder ungesichert zur Verfügung stellen. Würde auch gerne paar Hundert Millionen nehmen um daraus ein Mehrfaches zu krümeln.
      47 2 Melden

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