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viktoria weber abfall

So viel Abfall an nur einem Tag – das Verbesserungspotenzial ist riesig. Bild: watson

Ein Leben ohne Müll?

Ein Tag ohne Abfall: Was eine junge New Yorkerin seit zwei Jahren macht, kann ich auch. Nicht.

Dass wir alle zu viel Müll produzieren, ist nichts Neues. Wer wirklich etwas ändern möchte, merkt jedoch schnell, dass das gar nicht so einfach ist. So lange man am «normalen» Leben teilhaben möchte, produziert man praktisch ständig Abfall.



Die 23-jährige Lauren Singer ist mit einem gut gemeinten Projekt zu Berühmtheit gelangt: Nachdem sie sich vor Augen geführt hatte, wie viel Abfall jeder von uns Tag für Tag produziert, hat sie sich entschieden, ihr Leben vollständig umzukrempeln – und ihre Müllproduktion auf null zu reduzieren.

In einem Interview erzählt sie, wie sie Zahnpasta und Deo selbst anrührt und wie sie ihre Einkäufe minutiös plant, damit sie keinen Müll produziert. Seit inzwischen zwei Jahren sei sie damit absolut erfolgreich. Um auch beim Kleiderkauf ein gutes Vorbild zu sein, geht sie hauptsächlich in Second-Hand-Läden shoppen.

Der Gedanke gefällt uns wirklich gut und ihr Einsatz muss sicher gelobt werden. So ganz glaubwürdig erscheint uns die Geschichte aber dennoch nicht. Nur schon die Tatsache, dass die junge New Yorkerin im Video geschminkt ist, wirft Fragen auf. Denn die Produkte, die sie verwendet hat, waren sicher mal in einer Verpackung, die sie am Ende – wohl oder übel – wegwerfen musste. Es sei denn, sie würde diese Dinge auch alle selbst anrühren.

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Wir wollen an dieser Stelle nicht päpstlicher wirken als der Papst. Spinnt man diesen Gedanken jedoch weiter, kommen einem so viele Dinge in den Sinn, die schlicht und einfach jeder von uns verwendet und die nun mal in Verpackungen geliefert werden, die dann früher oder später im Kübel landen. Ein Leben ganz ohne Abfall erscheint im heutigen Zeitalter schlicht unmöglich.

Ich mache den Selbsttest

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Achtest du darauf, wie viel Müll du Tag für Tag produzierst?

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882 Votes zu: Achtest du darauf, wie viel Müll du Tag für Tag produzierst?

  • 52%Ja, und ich gebe mir Mühe, dass es nicht so viel ist.
  • 22%Ja, aber wirklich ändern kann ich daran eh nichts.
  • 22%Nein, über so etwas mache ich mir keine Gedanken.
  • 5%Nein, das ist mir völlig Wurst.

Um ihr Anliegen publik zu machen, hat sich Singer sowohl einen Instagram- als auch einen Twitter-Account zugelegt. In beiden Fällen postet sie unter dem Pseudonym @Trashis4Tossers – was so viel heissen soll wie «Müll ist was für Wichser».

Als ein solcher möchte ich nun wirklich nicht gelten, also versuche ich, mir die Müllproblematik etwas stärker bewusst zu machen. Um herauszufinden, wo ein jeder von uns etwas ändern könnte, mache ich den folgenden Test: Einen Tag lang lebe ich so, wie es die meisten von uns tun. Sprich: Ich mache mir keine Gedanken über die Müllproduktion und verhalte mich ganz «normal». Mit einem kleinen Unterschied: Statt meinen Abfall wegzuwerfen, hebe ich ihn auf – und mache am Ende des Tages Fotos von den gesammelten Werken.

Was dabei herausgekommen ist, siehst du hier:

So viel Müll produziere ich an einem ganz normalen Tag

Und das waren nur die Verpackungen, die ich an diesem einen Tag tatsächlich weggeworfen habe. Selbstverständlich habe ich noch einige weitere Produkte verwendet, deren Verpackungen ich erst dann wegschmeissen werde, wenn sie leer sind: zum Beispiel Duschgel, Shampoo und Schminke am Morgen, Olivenöl, Essig und Co. für das Salatdressing am Abend. 

Es muss sich etwas ändern

Am nächsten Tag mache ich mir Gedanken darüber, welchen Abfall ich wie hätte vermeiden können. Das Ergebnis ist durchwachsen: Einen gewissen Teil könnte ich sicher mit ganz geringem Aufwand einsparen, bei anderen Abfallprodukten wird es schon etwas schwieriger – und bei wieder anderen Teilen fällt mir spontan keine Lösung ein.

Teil 1: Abfall sparen leicht gemacht

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Einen beachtlichen Teil meines Abfalls könnte ich mit einfachen Mitteln vermeiden. Bild: watson

All die Papiertücher, die ich zum Nasenputzen, zum Händetrocknen, zum Abschminken und zum Brilleputzen benutzt habe, könnte ich wohl ziemlich einfach durch entsprechende Pendants aus Stoff ersetzen. Ob man sich mit einem Waschlappen genauso gut abschminken kann wie mit einem speziellen Pflegetuch, sei jetzt mal dahingestellt. Aber irgendwie würde das schon gehen.

Andererseits stellt sich die Frage nach dem Wasserverbrauch. Denn in dem Moment, in dem ich Brillenputztücher, Taschentücher, Handtücher und Waschlappen aus Stoff verwende, müssen diese regelmässig gewaschen werden. 

Um auch in diesem Bereich etwas Gutes für die Umwelt zu tun, hat Singer angefangen, chemiefreie Waschmittel und Haushaltsreiniger zu produzieren. Via Crowdfunding hat die New Yorkerin so viel Geld gesammelt, dass sie ihr eigenes Start-up gegründet hat und diese Produkte nun verkauft.

Teil 2: Abfall sparen auf höherem Niveau

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Mit etwas Mühe könnte ich auch diese Abfallprodukte vermeiden. Bild: watson

Bei den ganzen To-go-Produkten wäre der Aufwand schon etwas grösser als bei den Papiertüchern – aber immer noch durchaus machbar. Beim Bäcker könnte ich zum Beispiel einen eigenen Becher abgeben, damit die Verkäuferin den Kaffee dort hinein füllt, statt in einen Pappbecher. Und das Zmorge könnte sie mir direkt in die Hand geben, statt es in eine Tüte zu packen. Ich könnte es dann in eine von mir mitgebrachte Brotdose tun.

Als Singer ihr Müll-Projekt begonnen hat, konzentrierte sie sich vor allem auf den Plastikabfall. Denn dieser bereitete ihr am meisten Sorgen. Auch in meiner Tagessammlung lässt sich eine ganze Menge davon finden. Mal sehen, was sich tun liesse.

Das Restaurant, in dem ich mein Zmittag geholt habe, hat uns eine Zeit lang die hauseigenen Teller mitgegeben. Ich weiss nicht, ob wir zu langsam mit dem Zurückbringen waren, jedenfalls verkaufen sie uns seit einiger Zeit die Pasta nur noch in der Plastikpackung. Eine Möglichkeit wäre es natürlich, auch hier einen eigenen Teller oder eine Tupper-Dose abzugeben und den Koch darum zu bitten, die Pasta dort hinein zu füllen.

Da die meisten Lebensmittel im Supermarkt abgepackt sind, müsste ich mein Kaufverhalten ändern. Würde ich auf dem Markt oder direkt beim Metzger einkaufen, liessen sich die Verpackungen für Fleisch, Salat und Kartoffeln einsparen.

Teil 3: Abfall sparen nur durch Verzicht möglich

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Tschüss ihr lieben Süssigkeiten, es war schön mit euch. Bild: watson

Bei allen restlichen Abfallprodukten stosse ich wirklich an meine Grenzen: Der Schleckstengel, die Schokolade und die Kaugummis werden nun mal in ihren Verpackungen geliefert. Wollte ich meine Müllproduktion also tatsächlich auf null reduzieren, müsste ich auf diese Produkte verzichten.

Die Coop-Quittung lässt sich auch nicht vermeiden. Bei der Self-Check-Out-Kasse werde ich nicht gefragt, ob ich sie haben möchte oder nicht. Und an der «normalen» Kasse würde mich der Kassierer oder die Kassiererin zwar danach fragen– ausgedruckt wird die Quittung von der Kasse aber so oder so.

Mein Fazit

Beim Müllsparen ist es wohl so wie mit vielen Dingen: Ein gewisses Mass an Bemühungen kann sicher nicht schaden – aber es darf nicht ins Extrem rutschen. Denn der völlige Verzicht auf jegliche Leckereien wäre nichts für mich. Und auch sonst erscheint mir der Aufwand etwas zu gross, um tatsächlich jedes einzelne Abfallprodukt einzusparen.

Dennoch hat mir der Test die Stellen aufgezeigt, an denen ich ohne grosse Mühe etwas ändern kann. Falls ihr noch mehr Tipps habt, wie ich meine Müllproduktion reduzieren kann oder wie ihr dabei vorgeht, könnt ihr diese ins Kommentarfeld schreiben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ReziprokparasitischerSymbiont 21.01.2017 00:12
    Highlight Highlight Mit konsequentem Recycling und guter Planung beim Einkaufen kann man seinen Müll drastisch reduzieren, ohne dass man die Lebensqualität dafür stark einschränken müsste. Meistens brauche ich mehr als einen Monat, um einen 17-Liter-Sack zu füllen.
    Und als Coop-Kind verzichte ich schon seit langem auf die Papierversion des Kassenzettels. Eigentlich schade, dass diese Option kaum bekannt ist, wenn man sieht wieviele Leute den Kassenzettel gar nicht mitnehmen oder in den nächsten Mülleimer werfen.
  • zettie94 19.01.2017 16:53
    Highlight Highlight Bei Coop lässt sich übrigens seit einiger Zeit einstellen, dass keine Quittung gedruckt werden soll, bzw. nur noch auf Verlangen (man erhält diese dann im PDF-Format per E-Mail zugestellt). Einstellen lässt sich dies auf der Supercard-Website.
  • trio 18.01.2017 11:42
    Highlight Highlight Man kann den Abfall auch direkt im Laden entsorgen. So verhindert man zwar nichts direkt, aber wenigstens zahlt der Laden selber seinen Abfall. Wenn das immer mehr machen, hören sie hoffentlich von selber auf, alles so irrwitzig zu verpacken.
  • Midnight 18.01.2017 09:14
    Highlight Highlight Also eigentlich finde ich es ziemlich krass, dass so viele Plastikabfälle nicht recyclebar sind. Der Kunststoffteller vom Italiener besteht aus dem gleichen Material wie Milchflaschen, Shampooflaschen etc. Weshalb kann man diesen "Abfall" nicht einfach wie eine PET-Flasche recyclen? Klar, den Müll würde man trotzdem produzieren, aber man würde keine Ressourcen mehr verschwenden. Bei Metallen geht das ja auch!
  • one0one 28.02.2015 08:44
    Highlight Highlight so einfach ist es eben doch nicht. Die meisten Fleischtheken in de Grossverteilern erlauben es zum Beispiel nicht das Fleisch in ein mitgebrachtes Gefaess zu packen... traurig!
    • trio 18.01.2017 11:58
      Highlight Highlight Einfach selber ins mitgebrachte Gefäss packen. Den Abfall direkt im Geschäft entsorgen. Verhindert zwar keinen Abfall, aber wenigstens muss es das Geschäft selber entsorgen. Wenn das immer mehr machen, ändert sich die Praxis bestimmt.
  • Miicha 27.02.2015 23:12
    Highlight Highlight Puuu... So viele Möglichkeiten. Stofftaschentücher, Stoffwindeln, Stoffbinden benutzen. Menstruationstassen statt Tampons. In Siggflaschen sein Wasser selbst mitnehmen. Epilierer statt Rasierklingen benützen. Beim Gemüse kaufen auf die Plastiksäcke verzichten. Beim einkaufen immer selbst die Einkaufstasche mitnehmen. Essen von zu Hause mitnehmen und wärmen statt auswärts kaufen.
  • veravera7 27.02.2015 22:23
    Highlight Highlight Make-Up:
    Ich habe diesen Waschlappen (Make Up Eraser) letzten Sommer entdeckt und er wirkt Wunder. Vor allem auf Reisen (man muss keine Abschminkmittel mitschleppen, die eh nur zum Auslaufen verdammt sind) und wenn man zu faul ist, um sich abzuschminken (dann nehme ich den einfach mit ins Bett) und man verursacht dabei keinen Abfall, braucht fast kein Wasser und kann ihn einfach mit der sonstigen Wäsche in die Waschmaschine werfen.

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  • léonie punkt 27.02.2015 17:05
    Highlight Highlight ich hab vor ein paar monaten angefangen, immer meinen eigenen kaffeebecher und ein tupperware mitzunehmen - man gewöhnt sich schnell dran, so viel platz braucht es auch nicht und damit kann man echt viel abfall sparen.
  • jebbie 27.02.2015 14:02
    Highlight Highlight "für die redaktionshunde"... woa wie cool.. sucht ihr noch leute in der IT? ^^
  • liavivica 27.02.2015 13:53
    Highlight Highlight Süsses kann man wunderbar selbst herstellen - schmeckt ja meistens eh besser als das gekaufte Zeugs. Selbstgemachte Niidletäfeli, Pralinés, triefende Schoggikuchen... Ich glaube ich kenne mein Wochenend-Programm schon. ;-)
    • Middleway 27.02.2015 14:03
      Highlight Highlight Und natürlich kannst du alle Zutaten ohne Verpackung einkaufen.. Mit dem "Milchchübeli" zum Bauern.
    • liavivica 27.02.2015 22:29
      Highlight Highlight @middleway: Spielverderber... ;-)
      Ich werde mir eine Kuh zulegen, einen Hühnerstall bauen und Zuckerrüben anpflanzen. :-P
  • Dominique Bugmann (Bluumi) 27.02.2015 13:47
    Highlight Highlight @viki, selbst *Papier* Taschentücher verbrauchen Wasser, bei der Herstellung, für jedes tüchli.
  • The Writer Formerly Known as Peter 27.02.2015 13:46
    Highlight Highlight Einen wichtigen Unterschied gibt es zwischen dem Müll hier und in den USA (z.B. New York). In New York landet 100% des Müll auf der Deponie. Kein Recycling, keine weitere Bewirtschaftung. Bei uns wird der Müll verbrannt und aus der Energie Strom und Wärme zum heizen gewonnen. Der meiste Müll sind heute sowieso Kunststoffe, also Erdöl. Die Rauchgase werden gereinigt, die Asche von nicht verbrannten Stoffen wie Metalle und Glas getrennt. Alles in allem eine saubere Sache. Natürlich ist es besser, keinen Müll zu produzieren. Wegen eines Taschentuch mache ich mir aber keine Gedanken.
    • trio 18.01.2017 12:03
      Highlight Highlight Stimmt! Ich finde es immer wieder unglaublich, das Abfall auf Deponien landet. Auch in Europa noch eine gängige Praxis.
  • Mark84 27.02.2015 13:32
    Highlight Highlight @Viktoria. Etwas ökologischer wäre z.b. auch wenn du den Salat selber waschen würdest.... Immerhin war das Fleisch aus der Schweiz :-)!
    • Viktoria 27.02.2015 13:51
      Highlight Highlight Absolut. Mein Freund kauft eben immer den Salat in der Packung. Wenn er das das nächste Mal machen will, schimpfe ich mit ihm ;)
    • Mark84 27.02.2015 14:09
      Highlight Highlight Sehr gut - und wenn's nicht besser wird gibt es nur noch eine logische Konsequenz - Freund austauschen :-)
    • Laurent 27.02.2015 14:22
      Highlight Highlight o oooh. bahnt sich da eine beziehungskrise an? #salatgate
    Weitere Antworten anzeigen
  • chandler 27.02.2015 13:05
    Highlight Highlight Ich denke die Trennung von Abfall, also Plastik (mittlerweile kann man ja mehr als nur PET zurück bringen), Papier, Alu, Kapseln, Elektro, etc., ist doch schon mal ein Anfang. Ich denke da könnte schon einiges an "Hausmüll" gespart werden.
    • Qui-Gon 18.01.2017 12:51
      Highlight Highlight Genau. In Ontario z.B. gibt es eine Tonne für Plastik, eine für Papier, eine für Dosen und noch eine für den Restmüll. Alles wird regelmässig abgeholt. Und auf jedem Scheissbierfläschchen ist ein Pfand.
  • Blubberbuuh 27.02.2015 12:37
    Highlight Highlight Die Variante ohne Kassazettel wird immer mal wieder diskutiert. Soviel ich mich erinnern mag, hat einer der beiden Grossverteiler davon gesprochen, die Kassabon nur auf Nachfrage zu drucken.
    Notabene druckt man nun noch Zusatzzettel für x-fache Kundensystempunkte die man immer mitschleppen sollte, statt dieses Goodie auf die jeweilige Kundenkarte zu buchen und dann auch wirklich nutzbar zu machen. Ich verweigere die Annahme dieser Zettel denn ich trage sie sicher nicht mit mir rum! Das Cumulus System erlaubt via Internet alle gekauften Produkte online gelistet zu bekommen.
  • zeromg 27.02.2015 12:37
    Highlight Highlight wo ist das Problem?
    Ich trage mein geschnetzeltes Rindfleisch + die rohen Eier jede Woche im Hosensack nach Hause. Die Milch zapfe ich direkt von der Kuh ab.
    • kebabverkaufer 27.02.2015 13:18
      Highlight Highlight immerhin weisst du, dass die milch von der kuh kommt..
    • Anded 27.02.2015 13:46
      Highlight Highlight Es geht nicht darum keine Verpackung zu benutzen. Rindfleisch kann dir der Metzger direkt in dein mitgebrachtes Gefäss (e.g. Tupperware) abfüllen. Bei den Eiern nimmst du einen Karton den du immer wieder verwendest. z.B. auf dem Markt, aber auch in der Migros hat es offene Eier mit Karton nebendran zum selber abfüllen. Einfach eigenen Karton mitnehmen. Verkaufsstellen für offene Milch zu finden ist am schwierigsten, aber auch da kannst eine eigenen wiederverwendbaren Glasflaschen verwenden.
  • Statler 27.02.2015 12:12
    Highlight Highlight Das mit den Kassenzetteln hab' ich mir schon länger überlegt. Mich würde mal interessieren, wie viele Tonnen von diesem (chemisch behandelten) Papier täglich im Abfall landet.
    Hatte bei Migipedia mal eine Anregung geschickt, leider aber nie eine Antwort erhalten.
    Ich bin sicher, es würde erstens Abfall sparen und zweitens die Einzelhändler jede Menge Geld, wenn man die Zettel nur noch auf Verlangen ausdrucken würde.
    • Blubberbuuh 27.02.2015 12:36
      Highlight Highlight In den USA gab es eine Erhebung welche zum Schluss kam, dass Millionen! von Bäumen nur zur Herstellung von Kassabons benötigt werden - jedes Jahr.
    • Maya Eldorado 28.02.2015 02:21
      Highlight Highlight Bei uns hat's einen Bioladen, wo der Kassenzettel nur auf Verlangen ausgedruckt wird. Sollte also kein Problem sein.

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