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Interview

«Um 13 Uhr ist Feierabend» – Dieser Chef hat den 5-Stunden-Tag eingeführt

Bild: zvg

Unternehmer Stephan Aarstol schickt seine Mitarbeiter schon um 13 Uhr nach Hause, nach nur fünf Stunden Arbeit. Ein Gespräch mit einem Pionier. 



Überstunden, Telefonate nach Feierabend, E-Mails am Wochenende: Viele überschreiten heute den klassischen Acht-Stunden-Tag. Ganz anders beim US-Unternehmen Tower, das unter anderem Paddleboards herstellt. Dort hat der Chef Stephan Aarstol den Fünf-Stunden-Tag eingeführt, die Löhne aber gleich belassen. Seine Firma floriert.

Herr Aarstol, Sie und Ihre Angestellten arbeiten nur fünf Stunden pro Tag. Sind Sie etwas faul?
Stephan Aarstol: Das kann sein, ich denke aber nicht, dass das schlecht sein muss.

Wie sind Sie auf diese Idee gekommen? 
Ich bin ein Fan von Productivity-Hacks und arbeitete selbst schon jahrelang fünf Stunden pro Tag. Irgendwann dachte ich, warum könnte ich das nicht auf meine Mitarbeiter ausweiten? Ausserdem passt dieser Lifestyle zu unserer Marke. Wir verkaufen Strand- und Freizeitprodukte – da macht es Sinn, wenn wir diese Kultur auch intern leben. 

Ihre Angestellten müssen heute in fünf Stunden also die gleiche Anzahl Aufgaben erledigen, wie früher in acht. Ist das nicht eher ein Stressfaktor?
Am Anfang vielleicht schon, aber das legt sich mit der Zeit. Man muss einfach lernen und sich selbst zwingen, intelligenter und produktiver zu arbeiten als zuvor. Ich habe ein Handbuch mit 38 Productivity-Tools und Hacks erstellt, das meine Mitarbeitenden rege konsultieren. Darin hat es in erster Linie viele Apps, die zu einer effektiveren Kommunikation und Organisation führen – wie zum Beispiel Slack, Dropbox oder TurboScan. Aber wichtig ist es in erster Linie, tägliche Handlungen ständig aktiv zu hinterfragen und so zu versuchen, Zeit zu sparen.

«Work hard, play hard.»

Was sind sonst noch wichtige Aspekte?
Es ist eigentlich relativ einfach: Wenn du im Büro bist, häng nicht einfach rum sondern strenge dich an – dann wirst du mit mehr Freizeit belohnt. Der Typ «Ich komme als Erster ins Büro und gehe als Letzter raus» bringt hier nichts. Was zählt, ist, was du während deiner Zeit hier leistest. Das heisst dann wohl auch kein Facebook und Online-Shopping. Ganz nach dem Credo: «Work hard, play hard.» Die Angestellten sehen ihre Arbeit damit ganz anders an, denn der Lifestyle, der dadurch möglich wird, motiviert sie, schnell und effizient zu arbeiten. 

Wie haben Sie die neue Regelung eingeführt?
Ich habe sie vorgelebt. Im Juni 2015 kündigte ich eine dreimonatige Testzeit für den Fünf-Stunden-Tag an und verliess ab dann das Büro systematisch um 13 Uhr. Gut möglich, dass es meinen Mitarbeitenden unangenehm gewesen wäre, schon so früh nach Hause zu gehen. Deshalb wollte ich ein Zeichen setzen und zeigen, dass es wirklich in Ordnung ist, nach fünf Stunden Arbeit den Feierabend zu geniessen. Nach den drei Monaten lief es so gut, dass wir dabei blieben.

«Ich denke, dass Menschen sowieso nur zwei oder drei Stunden pro Tag effektiv arbeiten.»

Gab es unter Ihren Mitarbeitern auch Skeptiker?
Ja. Viele waren überzeugt, dass eine halbierte Arbeitszeit auch halb so viel erledigte Arbeit bedeutet. Da habe ich ihnen erklärt, dass ich denke, dass wir Menschen sowieso nur zwei oder drei Stunden pro Tag effektiv arbeiten können. Um diese Zeit voll auszunutzen, brauchen wir einfach die richtigen Strategien. Unsere Regel ist klar: Wenn jemand damit nicht klarkommt, muss er gehen. Ich habe deswegen zwar noch niemanden gefeuert, aber nach Diskussionen mit gewissen Leuten haben diese selbst eingesehen, dass die Arbeitsweise nichts für sie ist und sind gegangen.

«2015 konnte Tower seinen Umsatz um 50 Prozent steigern.»

Wie geht es Ihrer Firma heute? Haben Sie Verluste gemacht? 
Nein, im Gegenteil. Wir konnten unseren Umsatz im letzten Jahr im Vergleich zu 2015, also vor der Einführung des Fünf-Stunden-Tags, um 50 Prozent steigern. 

«Wenn man pro Tag nur fünf Stunden im Büro ist und dabei auch noch sehr produktiv arbeitet, freundet man sich weniger mit seinen Arbeitskollegen an.»

Das hört sich alles sehr positiv an. Gab es wirklich gar keine Probleme? 
Doch, es gab ein unerwartetes Problem. Im Februar hatten wir eine Kündigungswelle, drei Leute sind auf einmal gegangen, aus den verschiedensten Gründen: Einer zog nach Mexico, eine mit ihrem Freund zusammen. Aber ich habe mich trotzdem gefragt, wie es dazu kam, besonders mit der guten Work-Life-Balance die wir bieten. Mein Fazit: Wenn man pro Tag nur fünf Stunden im Büro ist und dabei auch noch sehr produktiv arbeitet, freundet man sich weniger mit seinen Arbeitskollegen an und hängt damit auch weniger an der Firma. 

Warum ausgerechnet fünf und nicht sechs oder vier Stunden pro Tag? 
Damit wir keine Mittagspause machen müssen. Die Mittagspause selbst nimmt viel Zeit in Anspruch oder man isst etwas an seinem Pult, was nicht unbedingt gesund ist. Ausserdem fällt man nach dem Lunch oft in eine Art «Foodkoma» – das ist alles andere als produktiv. 

«Viele Menschen haben das Gefühl, um gut zu arbeiten, müsse man lange arbeiten. Das ist falsch.»

Wie reagieren die Leute, wenn Sie von ihrer Arbeitsweise erfahren?
Viele Menschen haben das Gefühl, um gut zu arbeiten, müsse man lange arbeiten. Das ist falsch. Diese Leute lehnen unsere Arbeitskultur klar ab. Viele halten uns dadurch aber auch für eine sympathische und innovative Firma. 

Empfehlen Sie den 5-Stunden-Tag auch anderen Unternehmen? 
Ja sicher. Natürlich kommt es auf das Unternehmen drauf an, ein Lebensmittelshop kann seine Türen logischerweise nicht nach fünf Stunden schliessen. Aber ich denke, die meisten Firmen und ihre Angestellten könnten davon profitieren.

Drei Gründe, warum die Schweizer fauler geworden sind

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bolly 25.10.2017 04:44
    Highlight Highlight Dann muss er aber überall hinschreiben dass das Büro nur bis dann offen hat, sprich jemand das Telefon abnimmt.Auch die Präsenzzeit für das www wären dann kürzer,sprich müsste länger warten bis man vielleicht ne Antwort bekommt. 🤔 haben ja nicht alle Firma gleich offen.Die die ihr Geschäft erst am Nachmittag oder nur am Morgen offen haben.Da gehts ja auch.Sicher niemand dagegen weniger Zeit bei der Arbeit zu verbringen.
    Stellt sich mir die Frage,wenn Kunden da sind? Die nur am Nachmittag können? Oder man Überzeit doch machen muss? Wie sieht es bei der Produktion aus?
    • SpeeDog 25.10.2017 07:19
      Highlight Highlight Deine Ansätze klingen sehr logisch und sind bestimmt eine Herausforderung..
      Ich könnte mir vorstellen, dass es -
      um dieses Problem zu umgehen - verschiedene Schichten/Teams geben könnte oder man lässt den Mitarbeitern die Wahl offen, wann sie ihre 5 Stunden "abarbeiten"..

      Das System ist vermutlich um einiges komplizierter als es der Erste Blick zulässt..aber eine Überlegung wert.. ;)
  • Shin Kami 24.10.2017 19:35
    Highlight Highlight 5 Stunden sind durchaus realistisch. Wie der Chef der Firma sagt, arbeiten die meisten nicht 8 Stunden gleich effektiv. Bei guter Arbeitsplanung kann man mit 5 Stunden bei denen man wirklich arbeitet wahrscheinlich wirklich gleichviel erreichen. Ausserdem motivieren die Freizeit und der praktisch höhere Stundenlohn enorm. In der Schweiz hat das aber kaum Chancen, da nicht zu arbeiten bei uns gleich Faul sein bedeutet.
  • Lester McAllister 24.10.2017 19:07
    Highlight Highlight In den schwachen Wirtschaftszweigen gibts leider kein Homeoffice, 5,5 Sunden-Tag oder Bonus.
    Die Produktivität wurde schon lange auf das Maximum gesteigert. Fällt ein Kollege aus, wird er nicht ersetzt und der Output muss trotzdem gleich hoch bleiben.
    Habe lange in der Gastronomie gearbeitet und glaubt mir, ich gönne es den Angestellten aus diesem Artikel, wenn sie mehr Freizeit haben.
    Aber so wie der Wind im Moment weht, steuern wir auf ein 2 Klassen-System hin.
  • Ganjaflash 24.10.2017 18:33
    Highlight Highlight Und was ist mit dem Lohn? Bekommen sie immer noch den gleichen Lohn wie vorher als sie 8h arbeiteten?
    • Chääschueche 24.10.2017 18:52
      Highlight Highlight Artikel lesen...
    • Sensenmaa 24.10.2017 18:59
      Highlight Highlight Man arbeitet nie 8 Stunden.
    • Gohts? 24.10.2017 19:03
      Highlight Highlight Was steht am Schwabentor?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 24.10.2017 18:31
    Highlight Highlight So schön es auch klingt und ich schätze es sehr, dass es scheint aufzugehen. Trotzdem glaube ich, dass dies in der Schweiz keine Chance hat. Denn der Schweizer lebt fürs Arbeiten und arbeitet nicht fürs Leben, wie es im Ausland eher der Fall ist.
    • Chääschueche 24.10.2017 18:53
      Highlight Highlight @Troxi
      Naja...Wir sind ja nicht umsonst da wo wir sind.
    • EvilBetty 24.10.2017 19:40
      Highlight Highlight Jedenfalls denken die Chefs dass die Mitarbeiter nur fürs Arbeiten leben...
  • Illuminati 24.10.2017 18:27
    Highlight Highlight Dass durch die kurze aber Produktive Arbeitszeit vielleicht weniger freundschaften entstehen leuchtet ein aber wieso er bei der Frage wieso genau 5 Stunden antwortet damit keine Mittagpause gemacht werden muss finde ich schräg. Gerade in der Mittagspause würden diese Freundschaften doch unter anderem entstehen oder? Ansonsten spannendes Interview. Meine Angst wenn man die Arbeitszeit allgemein verkürzen würde, ist dass nicht alle Firmen den gleichen Lohn weiterhin zahlen würde und bei Tieflohn Jobs kann das ja dann nicht die Lösung sein aber schauen wir mal wie sich das entwickelt
  • Gohts? 24.10.2017 17:36
    Highlight Highlight Top! Im Büro mag das gut funktionieren.

    Nur. Wie geht das beispielsweise bei einem Chauffeur? Die Fahrzeit kann nicht einfach so verkürzt werden. Verkäufer/innen können auch nicht den Laden dicht machen nach bereits 5 Stunden. In der Produktion oder in Spitälern selbe Leier. Gibt unzählige Beispiele.

    Da braucht es schon einiges mehr an Personal. Nicht?
    • Chääschueche 24.10.2017 18:57
      Highlight Highlight Und genau da ist das Problem: Wer will dann noch Berufe lernen bzw. ausüben bei denen diese 4/5 Stunden im Job nicht machbar sind?

      Das ist das grösste Problem.

      In vielen Branchen (Bau, Detailhandel, Medizin, Transport, IT Support, und weiteren) wäre das nicht möglich. Personaltechnisch gesehen vielleicht schon... Finanziell aber definitiv nicht.
    • Sa Tiin 24.10.2017 19:20
      Highlight Highlight Habt ihr auch schon überlegt dass das ein system ist wo man auch einfach mehr leute einstellen kann? Z. B gerade im verkauf oder in spitälern wäre das sehr sinnvoll! Wenn ich motivierte verkäufer etc. habe wiekt sich das bestimmt auch einen teil auf meinen umsatz aus. Win-Win
    • Gohts? 24.10.2017 20:28
      Highlight Highlight @Rendel: Ja schon. Wollte damit eigentlich nur sagen, dass ich kaum einen Betrieb kenne, in welchem jeder einzelne Mitarbeiter zu diesem Privileg kommen könnte. Zumindest nicht, ohne weitere Arbeitskräfte einzustellen.

      Und dass die Arbeitszeiten Firmenintern dermassen variieren würden, wäre aus meiner Sicht auch nicht angebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • remostussy 24.10.2017 16:06
    Highlight Highlight Finde die Idee grundsätzlich gut. Jedoch stört mich folgendes:
    "Wie geht es Ihrer Firma heute? Haben Sie Verluste gemacht?
    Nein, im Gegenteil. Wir konnten unseren Umsatz im letzten Jahr im Vergleich zu 2015, also vor der Einführung des Fünf-Stunden-Tags, um 50 Prozent steigern."

    Eine Umsatzsteigerung muss nicht unbedingt mit einer Gewinnsteigerung einher gehen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass z.b. in der Produktion die 5h vielleicht nicht mehr ausreichen um die selbe Produktivität zu erreichen, müssen zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden, was den Gewinn mindern kann.
  • Amarama 24.10.2017 15:30
    Highlight Highlight ich arbeite 8.5h pro Tag
    Und da ich gerade damit beschäftigt bin hier Kommentare zu schreiben könnte ich die Arbeit wohl auch in 5h produktiv erledigen und hätte danach Zeit in Ruhe Zeitung zu lesen....
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 24.10.2017 20:59
      Highlight Highlight Ich arbeite beim orangen Riesen. Von 8-20uhr mit 1h40min Pause. Muss doch auch anders gehen. 😂
    • Pana 25.10.2017 00:46
      Highlight Highlight Ich will doch meine Freizeit nicht mit Watson Lesen verschwenden. Dafür hab ich meine Arbeitszeit :)
    • Bolly 25.10.2017 04:35
      Highlight Highlight Meine Tochter auch, aber der Riese ist ein M nicht ein C. 🙂 da ist am Abend nicht mehr viel los. 😐.
  • Charlie Brown 24.10.2017 15:27
    Highlight Highlight ...und auf der anderen Seite erwarten wir same day delivery, 24/7 Konsum etc.

    Wer von den Verfechtern des 5-h-Tages ist dann auch mit den Folgen happy? Halbierte Ladenöffnungszeiten oder doppelte Lohnkosten (die in die Preise eingehen)? Weil nein; der Verkäufer im Laden kann nicht sein Pensum in 5 statt 8 Stunden leisten... Und so geht es ganz vielen anderen Berufsgruppen auch.
    • Wilhelm Dingo 24.10.2017 16:26
      Highlight Highlight @Charlie Brown: Produktivitätserhöhung heisst das Zauberwort. Gleicher Output bei 5h wie bei 8h, damit steigen keine Lohnkosten. Wenn das Gestell in der halben Zeit eingeräumt ist, darf die Dame im Coop nach Hause!
    • Jazzdaughter 24.10.2017 16:34
      Highlight Highlight Da steht doch explizit: "Natürlich kommt es auf das Unternehmen drauf an, ein Lebensmittelshop kann seine Türen logischerweise nicht nach fünf Stunden schliessen."
      Zuerst ganz durchlesen, dann Kritik üben.
    • esmereldat 24.10.2017 16:52
      Highlight Highlight Also auf same day delivery und 24/7 kann ich grad noch so verzichten. Dass 5 Stunden nicht für alle Berufsgruppen einfach so geht, ist klar. Bei uns im Büro könnte ich mir das gut vorstellen. Mein Mitarbeiter ist der Morgentyp und könnte von 7-12 arbeiten, ich dann von 12-17 Uhr. Unsere Kunden hätten immer noch während der Bürozeiten immer eine Ansprechsperson und wenn die Aufträge innerhalb der gleichen Zeit erledigt würden, umso besser. Und eine gemeinsame Stunde für Besprechungnoder gemeinsames Mittagessen wär auch noch vorhanden :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 24.10.2017 14:57
    Highlight Highlight 5 h zu arbeiten bedeutet natürlich auch mehr effektive Arbeit. Denn in 8 h wird man auch mehr Zeit haben zum trödeln dafür ist es angenehmer. Aber man hat weniger Freizeit als mit 5 h instensiverer Arbeit. Bei letzterem kann man mehr in die Freizeit investieren und deutlich länger abschalten als bei 8 h. Daher wäre 5h oder zumindest 6 h zu bevorzugen mMn. Wir verkommen immer mehr zu Arbeitsmaschinen die einen zu grossen Teil damit verbringen zu Arbeiten anstatt freier zu sein.
    • Charlie Brown 24.10.2017 15:29
      Highlight Highlight Wenn du heute in 5h erledigen könntest was du zur Zeit in 8h leistest, dann verstehe ich nicht ganz, warum du dich als Arbeitsmaschine wahrnimmst. Dein Chef würde das wahrscheinlich anders einschätzen. 😉
    • Wilhelm Dingo 24.10.2017 16:27
      Highlight Highlight @Charlie Brown: die Einschätzung des Chefs ist reiner Bullshit! Die allermeisten haben keine Ahnung!
    • Charlie Brown 24.10.2017 17:42
      Highlight Highlight @Dingo: Wow. Du musst recht frustriert sein im Job.
  • fifiquatro 24.10.2017 14:42
    Highlight Highlight Warum nicht, wenn es funktioniert, fair enough!
  • Madison Pierce 24.10.2017 14:38
    Highlight Highlight Das wäre wohl nichts für mich. Wenn das Umfeld stimmt, ist es mir nicht so wichtig, wie lange ich im Büro bin. Lieber hie und da mit einem Kollegen oder Kunden einen Schwatz halten und mindestens eine Stunde Mittagspause, als die gesamte Arbeit des Tages in fünf Stunden durchzudrücken.

    Viel wichtiger ist für mich, dass ich flexibel bin. Also auch mal um 16 Uhr gehen, wenn schönes Wetter ist, dafür vielleicht abends von zuhause aus noch etwas erledigen.

    Aber es wäre schön, wenn sich die Ansicht durchsetzt, dass Fleiss nicht in "Stunden im Büro" oder "möglichst früh im Büro" gemessen wird.
    • moedesty 24.10.2017 15:01
      Highlight Highlight Du kannst ja ab 13:00 Uhr mit deinen Arbeitskollegen machen was du willst. Ich verstehe ihre Logik nicht.
    • Charlie Brown 24.10.2017 15:21
      Highlight Highlight Mich würde interessieren, was an den Aussagen von Madison Pierce blitzenswürdig ist. Anyone?
  • Tropfnase 24.10.2017 14:34
    Highlight Highlight Gibt wohl auch nur für 5 Stunden Lohn, aber die Produktivität schein wohl top zu sein 😉 Und wass passiert mit denen die nicht alles in der vorgegeben Zeit schaffen? Die Guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen
    • Matti_St 24.10.2017 14:43
      Highlight Highlight Eine Untersuchung hat gezeigt, mehr als 60% Pensum macht keinen Sinn, da die Menschen bei den restlichen % alles andere als produktiv sind.
      Anwesenheit ist nicht immer gut.
    • Dr. Zoidberg 24.10.2017 14:49
      Highlight Highlight wer lesen kann, hat wie so oft klare vorteile:

      "Dort hat der Chef Stephan Aarstol den Fünf-Stunden-Tag eingeführt, die Löhne aber gleich belassen."

      steht direkt im 1. absatz.

    • Picker 24.10.2017 14:51
      Highlight Highlight Im ersten Absatz des Artikels:
      "Dort hat der Chef Stephan Aarstol den Fünf-Stunden-Tag eingeführt, DIE LÖHNE ABER GLEICH BELASSEN. Seine Firma floriert."

      Wie wärs mit Artikel ganz lesen, bevor man kommentiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enes Sözeri (1) 24.10.2017 14:29
    Highlight Highlight Für mich als Frisör ist das wahrscheinlich nicht möglich =(
    • Z&Z 24.10.2017 15:05
      Highlight Highlight Zwei Hände, zwei Kunden gleichzeitig bedienen. Ich biete mich an, bin pflegeleicht, einfach mit dem Rasierer drüber und gut ist ;)
    • Pinhead 24.10.2017 15:46
      Highlight Highlight @Enes: Warum nicht? Wenn meine Coiffeuse nicht ständig quatschen würde, könnte sie in der Zeit bestimmt zwei, drei Kunden mehr bedienen.

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