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Das Versagen einer Hydraulikpumpe könne zu einer Entzündung des Kraftstoff-Luftgemischs im Treibstofftank führen, erklärte die EASA am Donnerstag. Bild: EPA/EPA

Flugsicherheits-Behörde warnt vor Explosionsgefahr bei Airbus A350

24.08.17, 09:59 24.08.17, 10:11

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat eine dringende Sicherheitswarnung zum Langstreckenflugzeug Airbus A350-941 herausgegeben. Das Versagen einer Hydraulikpumpe könne zu einer Entzündung des Kraftstoff-Luftgemischs im Treibstofftank führen, erklärte die EASA am Donnerstag.

Der Hersteller Airbus erklärte, die Schwachstelle könne mit einem Software-Update behoben werden. Airbus prüfe, ob darüber hinaus noch weitere Änderungen notwendig sind, sagte ein Unternehmenssprecher.

Bei Swiss fliegen keine A350

Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa erklärte, die erforderlichen Massnahmen umzusetzen. Auswirkungen auf ihre A350-Flotte seien nicht zu erwarten, sagte ein Sprecher.

Die Fluggesellschaft Swiss hat keine Flugzeuge des Typs A350. Sie setzt auf den Langstrecken auf das Konkurrenzprodukt 777 des Herstellers Boeing. (whr/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • lio.rs 24.08.2017 19:42
    Highlight Das entsprechende Konkurrenzprodukt zum Airbus A350 bei Boeing wäre der Dreamliner (787) und nicht die 777.
    8 0 Melden
    • lio.rs 24.08.2017 19:53
      Highlight Ergänzung zu meinem Kommentar:

      Die Swiss setzt auf der Langstrecke durchaus auch Flugzeuge des Herstellers Airbus ein (A330 und A340).
      4 3 Melden
    • Juliet Bravo 24.08.2017 20:37
      Highlight Stimmt, aber der A350-1000 ist von der Grösse eher bei der B777-300ER, oder?
      1 0 Melden
    • lio.rs 24.08.2017 21:00
      Highlight Von der Grösse her schon, bis dato wurde jedoch noch kein A350-1000 ausgeliefert. Deshalb beschränkt sich der Vergleich momentan auf die 787-8/9.
      4 0 Melden

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