International

5 Millionen Diesel-Autos sollen mit neuer Software sauberer werden

02.08.17, 15:32 02.08.17, 15:45

VW und der Diesel: Das Problem soll mit Software behoben werden. Bild: EPA/DPA

Mehr als fünf Millionen Dieselautos in Deutschland sollen mit einer neuen Software weniger Schadstoffe ausstossen. Darin enthalten sind 2.5 Millionen Fahrzeuge von Volkswagen, für die schon Abgas-Nachbesserungen angeordnet wurden.

Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) als ein Ergebnis des Dieselgipfels mit Bund und Ländern am Mittwoch mit. Es handele sich um Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5 und teilweise Euro 6.

Ziel sei eine durchschnittliche Stickoxid-Reduzierung von 25 bis 30 Prozent der nachgerüsteten Fahrzeuge. Studien zeigten, dass damit die Schadstoffbelastung mindestens genauso stark reduziert werden könne wie durch Fahrverbote, hiess es beim VDA.

Angeboten werden die Nachrüstrungen von BMW, Daimler, Opel und Volkswagen. Für die Halter würden keine Kosten entstehen. Die Aktion soll auch keinen Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer haben. (sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Freigeist 07.08.2017 14:30
    Highlight Der Konzern verkaufte immer schon Müll
    0 0 Melden
  • stamm 06.08.2017 00:00
    Highlight Die Aktion soll....die Aktion muss! Sollte es heissen! Danach laufen teils Autos so beschissen, dass sie kaum mehr verkauft werden können. Und das weiss VW und auch der schweizer Importeur! Eine Riesensauerei!
    0 0 Melden
  • Lünchen 03.08.2017 10:45
    Highlight Ist den heute schon wieder der 1. April?
    1 0 Melden
  • psychologe 02.08.2017 23:41
    Highlight Macht die Augen auf!!
    Kenne zwar persönlich nur die VAG-Marken sehr gut doch es wird seit Jahren bei jedem Hersteller beschissen.
    Obwohl, ist das noch Beschiss, wen es alle wissen??


    http://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.html
    1 0 Melden
  • EvilBetty 02.08.2017 20:44
    Highlight Was ja zu erwarten war... 😴

    Das kostet jetzt nämlich nur die Werkstätten Zeit und nicht den Konzern Geld. Ich nehme einfach mal an dass die nicht bezahlt werden. 😂
    4 3 Melden
  • bendr 02.08.2017 19:47
    Highlight https://media.ccc.de/v/32c3-7331-the_exhaust_emissions_scandal_dieselgate#video

    Ein überaus empfehlenswertes Video zum Dieselmotor Abgas Gate.
    2 0 Melden
  • axantas 02.08.2017 19:21
    Highlight Und was geschieht in der Schweiz?

    Umprogrammierung oder Umrüstung selber bezahlen?
    9 0 Melden
  • 7immi 02.08.2017 18:33
    Highlight mich würde es interessieren, was diese software genau macht, ohne den verbrauch, die leistung oder die lebensdauer zu verschlechtern. stickoxide entstehen durch hohe kompression und hohe verbrennungstemparatur (-> dafür thermodynamisch effizienter). die kompression kann man nicht ändern, aber mehr einspritzen (-> tiefere verbrennungstemperatur da nicht optimal verbrannt), was aber die leistung vermindert und den verbrauch erhöht. man umging so mal das ad-blue system. anders könnte ich mir das ganze nicht vorstellen, ausser man betrügt mal wieder (mit einverständnis der regierung)...
    16 0 Melden
    • Fabio Kunger 02.08.2017 19:59
      Highlight https://www.google.ch/amp/s/www.srf.ch/news/amp/article/13094066
      4 0 Melden
  • Ruedi Frei 02.08.2017 18:32
    Highlight Im Juli hat ein deutsches Institut 75 Neuwagen getestet. Nachwievor übersteigen bei der Mehrheit der Modelle die Abgaswerte, am Schlechtesten ein Volvo SUV und ein grosser Audi mit je dem 13-17fachen Wert.
    Wieso macht die CH keine solche Stichproben an Neuwagen. Wenn einzelne Modelle unsere Grenzwerte so massiv überschreiten, sollte ab sofort ein Zulassungsverbot erfolgen, solange bis der Hersteller die Einhaltung der Grenzwerte belegt. Bei erneuten Verstossen: Importstopp und Bussen.
    21 3 Melden
    • pistolpete 03.08.2017 09:42
      Highlight In der Schweiz passiert deshalb nichts, weil wir v.a. mit SVP/FDP eine extreme Autolobby haben, die die Autoimporteure soweit schützt, dass alle Behörden, inkl. Kartellkommission, wegschauen. Deshalb bezahlen wir für Illegale Dreckschleudern auch noch viel zu hohe Preise.
      3 0 Melden
  • C-Cello 02.08.2017 18:27
    Highlight Deutsche Politiker und die Autolobby,
    Säuhäfeli Säudeckeli!
    Verlogener geht es nicht mehr. Macht weiter mit Trump-Bashing um den den eigenen Dreck unter den Teppich zu kehren.
    21 0 Melden
  • Spi 02.08.2017 18:03
    Highlight 25% weniger Stickoxid-Ausstoss. Schön und gut, aber zulasten welcher anderen Parameter geht das denn? Ansonsten hätten die Ingenieure zuvor ja einen extrem schlechten Job gemacht.
    34 0 Melden
  • h0nd 02.08.2017 17:51
    Highlight Glaubt das irgendjemand?
    24 0 Melden
  • bendr 02.08.2017 17:13
    Highlight "Die Aktion soll auch keinen Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer haben."
    Wenn das stimmen würde, hätten die Hersteller bestimmt nicht von so viele Parameter in der Software zum schummeln programmiert.
    36 0 Melden
  • Schnuderbueb 02.08.2017 16:12
    Highlight Die würden gescheiter in neue Technologien als in solch unsinnige Studien und Alibiübungen investieren.
    27 1 Melden

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