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epa05167298 A photo provided on 18 February 2016 by North Korea's Rodong Sinmun via Yonhap News Agency (YNA) shows Kim Jong-un (2-R), North Korea's top leader, and his wife Ri Sol-ju (2-L) paying tribute at the Kumsusan Palace of the Sun in Pyongyang, South Korea, 16 February 2016, where his late father and grandfather, both of whom were his predecessors, lie in state. 16 February was the birthday of his father, Kim Jong-il, one of the most celebrated days in the country.  EPA/YNA/RODONG SINMUN / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die primäre Einkommensquelle von Kim Jong-uns Elite-Wirtschaft ist die Rüstungsindustrie, dicht gefolgt von internationalen Versicherungsbetrügereien, Drogenhandel und Geldfälschung. Bild: EPA/YNA/RODONG SINMUN

Wie die Kim-Dynastie mit Versicherungsbetrug und Drogenhandel zu Reichtum gelangt

Nordkorea – ein Land, das als eines der korruptesten Länder auf der ganzen Welt gilt. Die Kim-Dynastie regiert mit eiserner Härte. Doch nicht nur das: Laut einem nordkoreanischen Ex-Banker erwirtschaftet die Gefolgschaft von Kim Jong-un einen Grossteil ihres Wohlstandes auf illegalen Wegen. 

01.03.17, 14:31 01.03.17, 15:50


Der ehemalige nordkoreanische Banker Kim Kwang-jin, der mittlerweilen in Südkorea lebt, berichtete im Gespräch mit der BILD-Zeitung über die undurchsichtige Geheimwirtschaft der Kim-Dynastie.

Laut  Kim Kwang-jin gäbe es in Nordkorea, wo in weiten Teilen des Landes schwere Armut herrscht, zwei Wirtschaftssysteme. Ein Öffentliches, das von der Regierung zum «Wohl des Volkes» geleitet wird und ein Geheimes, das – vorbei an der Bevölkerung – ausländische Währung in die Taschen der Kim-Elite spült. 

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Kim Kwang-jin nennt dieses geheime Wirtschaftssystem die «Königshof-Wirtschaft». Die primäre Einkommensquelle dieser Elite-Wirtschaft ist dabei die Rüstungsindustrie, dicht gefolgt von internationalen Versicherungsbetrügereien, Drogenhandel und Geldfälschung. Im Feld der Versicherungsbetrügereien war der Ex-Banker Kim Kwang-jin tätig. Er habe für die Kim-Dynastie absurde Brände, Unfälle und Helikopter-Unglücke fälschen müssen, um so Millionenbeträge bei ausländischen Versicherern und Banken abzuholen, berichtet er der «BILD»-Zeitung. 

Die Schattenwirtschaft der Elite soll rund 200 Mal mehr Geld generieren als die offizielle Volkswirtschaft. Sie sorgt dafür, dass die Taschen von Kim Jong Un immer prall gefüllt sind, während ein Grossteil der nordkoreanischen Bevölkerung in Armut lebt. (ohe)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 02.03.2017 14:23
    Highlight Das "Schöne" An Nordkorea-Berichten ist: Da wir null Zugriff auf Medien aus diesem Land haben, müssen wir die Ausführungen von "ohe" einfach glauben. Zudem ist die BILD als Quelle ja zuverlässig.

    Ja, ich bin ein Schelm und denke Böses ... ;-)
    4 2 Melden
  • rodolofo 02.03.2017 10:00
    Highlight Leider entwickelt sich die Karriére von Kommunistischen Revolutionären meistens in Richtung "Organisiertes Verbrechen" weiter.
    Die Kommunistische Gleichschaltung und Militarisierung der Gesellschaft ist ja bereits ein gewaltiges Verbrechen an der Menschlichen Natur!
    Dieses wird konsequenterweise gefolgt von einem Krieg gegen die Natur, mit Pestiziden und Agro-Industriellen Monokulturen, Überwachung und Bespitzelung, sowie Technokratischem Denken, das alles Lebendige zu einer berechenbaren und steuerbaren Maschine umfunktionieren will.
    Glaubst Du immer noch, ich spreche hier nur von Nordkorea?
    5 3 Melden
  • Grecko 01.03.2017 23:22
    Highlight Echt krass was dort alles abgeht! Wenn diese dämliche Kim Dynastie doch wenigstens einen Teil dieses enormen ergaunerten Vermögens für die Versorgung der Bevölkerung einsetzen würde....
    7 0 Melden
    • Mr. Hankey 02.03.2017 10:35
      Highlight Ja genau, immer dieses rückständige Nordkorea. Zum Glück leben wir in der westlichen Welt, die auf viel Liebe und harter Arbeit aufgebaut ist.
      7 1 Melden
  • Pasch 01.03.2017 22:14
    Highlight Uiuiui, der wird in der nächsten Zeit paranoid vor LoL-Pullis wegrennen...
    2 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 01.03.2017 19:01
    Highlight Nicht zu vergessen die illegalen Nordkoreanischen Arbeitskräfte (Zwangsarbeiter) in Europa (beispielsweise Polen)und Asien. Sie leben Isoliert und Arbeiten 2 jahre um einen Monat nach Hause gehen zu dürfen. Wens interessiert den Bericht auf den ich mich beziehe ist von Vice.
    21 2 Melden
  • Roterriese 01.03.2017 15:25
    Highlight Real gelebter Sozialismus ❤️
    60 95 Melden
    • Electric Elephant 01.03.2017 15:49
      Highlight Das hat so ziemlich nix mit Sozialismus zu tun! NK ist eine totalitäre Diktatur, die proforma noch ein bisschen Hammer&Sichel-Rhetorik benutzen!
      91 16 Melden
    • Hallo22 01.03.2017 16:58
      Highlight So ist nun halt mal der Kommunismus...
      34 67 Melden
    • pamayer 01.03.2017 17:34
      Highlight Eigentlich ist hinter dem Kommunismus eine andere Idee. Eigentlich.
      Aber die Realität sieht/sah definitiv anders aus.
      Schade.
      49 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 01.03.2017 15:05
    Highlight Eigentlich müsstet ihr Kim Kwang-jins Namen immer ausschreiben oder Herr Kim schreiben, da Kwang-jin sein Vorname ist und es ein wenig unhöflich ist ihn beim Vornamen zu nennen.

    Aber eben, Westler und asiatische Namen, a never ending story...
    53 14 Melden
    • Olaf! 01.03.2017 15:48
      Highlight Bei diesem speziellen Fall, möchte man vielleicht ganz bewusst auf Höflichkeit verzichten.
      36 10 Melden
  • Donald J Trump 01.03.2017 14:54
    Highlight Smart guy. Great leader. Just like me!
    178 18 Melden
    • thepusher 01.03.2017 15:23
      Highlight Great hair. The best hair in the world. Everybody says so.
      113 5 Melden
    • Floyd84 01.03.2017 15:52
      Highlight It's true! No fake!!!
      51 5 Melden
    • Raembe 01.03.2017 16:54
      Highlight Build a wall!!
      42 3 Melden
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