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Amerikas Medien droht der Untergang – was Donald Trump damit zu tun hat

Was hat der Verkauf des «Time»-Magazins mit Trumps Attacken auf CNN zu tun? Es sind nur zwei von vielen Beispielen, wie bedroht die US-Pressefreiheit ist. Im Mittelpunkt der Umtriebe: der Präsident.

Marc Pitzke, New York



epa06353536 (FILE) - An attendee looks at a Time Magazine cover photo of US President-elect Donald J. Trump on display at the Millionaire Gallery at the 2017 International Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nevada, USA, 06 January 2017 (reissued 27 November 2017). According to reports, US media company Meredith Corp. is to buy Time Inc., the publisher of Time Magazine.  EPA/MIKE NELSON

Time wird verkauft und einen freuts. Bild: EPA/EPA

Ein Artikel von

Spiegel Online

Steve Lacy ist der Mogul, den keiner kennt. Der Chef des Meredith-Konzerns («Better Homes & Gardens», «Parents», «Martha Stewart Living») führt sein Medienimperium von Iowa aus, im Herzen der USA. Er war zweimal Verleger des Jahres und engagiert sich für gute Zwecke. Viel mehr wusste man nicht.

Bisher. Doch durch seine Übernahme des legendären US-Verlags Time Inc. («Time», «People», «Fortune») ist der eigentlich unpolitische Lacy plötzlich vielen ein Begriff - nicht zuletzt, weil der Deal erst dank einer kontroversen Geldspritze der konservativen Milliardärsbrüder Charles und David Koch zustande kam. Prompt gibt es Sorgen um die Unabhängigkeit der Magazine.

Die Sorgen sind berechtigt. Aber es geht hier um viel mehr als die Zukunft von «Time», einer amerikanischen Institution. Dass die demnächst zwei strammrechten Strippenziehern mitgehört, ist nur eines von immer mehr beunruhigenden Zeichen, wie sehr die US-Medien und die Medienfreiheit zurzeit unter Beschuss stehen - wirtschaftlich, gesellschaftlich wie politisch.

Die Geldgeber sind erzkonservative Grossspender der Republikaner

Im Mittelpunkt dieser Umtriebe steht US-Präsident Donald Trump. Der attackierte «Time» - kaum Zufall - zwei Tage vor Bekanntgabe des Verkaufs. Auch verschärft er gerade seine Breitseiten gegen CNN, dessen Mutterhaus eine lebenswichtige Fusion plant. Auch gegen andere kritische Mainstream-Medien geht Trump vor - zugunsten von Fox News und anderer Trump-freundlicher Organe.

FILE - In this April 19, 2017 file photo, a security guard looks out of the the News Corp. headquarters in Midtown Manhattan. Three new lawsuits Monday, May 22, allege racial discrimination or sexual harassment at Fox News, deepening the network's legal woes. The cases increase to 23 the number of past or present Fox employees represented by attorney Doug Wigdor, the majority centered on alleged racial hostility by a since-fired financial executive. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Bild: AP/AP

Das offenbart bestenfalls ein ignorantes Demokratieverständnis - und schlimmstenfalls üble Absichten. «Die täglichen Attacken Trumps auf die Presse sind ein Alarmsignal», warnt der Autokratie-Experte Brian Klaas. «Er ist ein Möchtegern-Despot und eine echte Bedrohung für die Demokratie.»

Was hat das mit Steve Lacy zu tun? Sein Konzern Meredith griff schon mal vergeblich nach «Time». Jetzt erfüllen die Kochs ihm diesen Traum, indem sie die 2.8-Milliarden-Dollar-Transaktion mitfinanzieren. Ihr Konzern ist das zweitgrösste US-Privatkonglomerat, die Brüder sind Grossspender der Republikaner. 2016 distanzierten sie sich von Trump, strecken die Fühler aber nun wieder aus.

«Der redaktionelle Betrieb und die kreativen Funktionen sind heilig», schwor Lacy am Montag in einer Schaltkonferenz mit Wall-Street-Analysten: Die Kochs seien nur «passive» Investoren und beanspruchten keinerlei Mitspracherecht.

Trump: Direkte Attacken gegen CNN und «Time»

Daran bestehen Zweifel. So etwas in der Art hatte auch Rupert Murdoch versichert, als er sich 2007 das «Wall Street Journal» einverleibte; das Gegenteil trat dann ein. «Es wäre naiv zu glauben, dass die Koch-Brüder keinen redaktionellen Einfluss hätten», sagte Richard Stengel, der Ex-Chef von «Time» und spätere Aussenstaatssekretär, dem Magazin «Politico».

Dazu müssten die Kochs nicht mal offen intervenieren. Nach Informationen der «Financial Times» planen sie mit Meredith bereits eine Zerschlagung des Time-Verlags. Einer der Interessenten: David Pecker, der Herausgeber des Supermarkt-Klatschblatts «National Enquirer» - ein guter Freund Trumps.

Trump nahm «Time» auch direkt aufs Korn: Auf Twitter tat er, als habe es ihn erneut zur «Person des Jahres» küren wollen, er habe aber abgelehnt. Die bizarre Episode zeigt, wie sehr «Time» ihn bewegt und wie wenig er sich um die Wahrheit schert - so kam ja auch heraus, dass er gefakte «Time»-Cover mit seinem Konterfei in seinen Golfklubs hängen hatte.

Mehr noch als «Time» beschäftigt ihn aber CNN. Obwohl er behauptet, er sehe den Nachrichtensender nie, tobt Trump seit Langem gegen ihn. In den letzten Tagen hat er diese gezielte Kampagne nun spürbar verschärft.

So blockiert er die Fusion der CNN-Mutter Time Warner - zu der früher auch Time Inc. gehörte - mit AT&T. Angeblich, um sie zu zwingen, CNN ebenfalls abzustossen - und so womöglich Murdoch zuzuschachern, der wiederum den Trump-Haussender Fox News besitzt. Nichts ist hier Willkür, alles passt zusammen.

«Ungeheure Angriffe»

Trumps Zorn galt dabei erstmals auch CNN International, der weltweiten Ausgabe des US-Networks: Das vertrete «unsere Nation» nur «mangelhaft» in der Welt, twitterte er am Wochenende.

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Mit seinem Krieg gegen CNN höhlt Trump die globale Pressefreiheit mutwillig aus: Statt sie vor Autokraten zu verteidigen, gefährdet er Journalisten in Ländern, wo sie bedroht ist. «Trumps Worte sind eine direkte Attacke auf die Sicherheit dieser Reporter», schreibt der konservative Autor David Frum. Zumal Trump seine jüngste CNN-Breitseite am selben Tag zündete, da Russland sein bisher restriktivstes Gesetz gegen ausländische Medien erliess.

«40 Jahre meines Lebens vergeudet», lamentiert der frühere CIA-Direktor Michael Hayden, der neuerdings vom Medienfeind zum Medienfreund mutiert ist. «Bisher hielt ich es für undenkbar, dass ein amerikanischer Präsident zu solch ungeheuren Angriffen auf die Wahrheit, eine freie Presse oder den ersten Verfassungszusatz in der Lage ist.»

Die Anteilseigner des Time-Verlags sehen das vielleicht etwas pragmatischer. Ihre Aktien schossen am Montag um fast zehn Prozent in die Höhe. Am Ende ist es dann doch nur eine Frage des Geldes.

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  • Kramer 28.11.2017 19:22
    Highlight Highlight Dass sich reiche Konservative Medienhäuser schnappen um ihren Einfluss zu verstärken gibt schon zu denken. Es gibt aber auch reiche Liberale die in Medien investieren, zum Beispiel Jeff Bezos dem die Washington Post gehört, oder George Soros der zig Millionen einsetzt um freie Medien zu fördern.
    Das Internet bietet auch Platz für neue Medien, die immer bedeutender werden, und den alten das Wasser abgraben (wie Watson in der Schweiz)
  • Daniel Brunner (1) 28.11.2017 17:16
    Highlight Highlight Also wir sind mit der No-Billag Abstimmung nicht weit davon entfernt.
    Leute macht die Augen auf!
  • Zeyben 28.11.2017 12:52
    Highlight Highlight Naja CNN in den falschen Händen macht den Sender auch nicht besser.
  • simiimi 28.11.2017 12:29
    Highlight Highlight In den USA existiert bereits ein solch tiefe Kluft zwischen den Küstenregionen und dem Rest, dass diese Nachricht bei mir noch allerhöchstens ein Schulterzucken auslöst. Trumps Eähler haben bereits eine solche Aversion gegenüber den etablieren Medien, dass die Berichterstattung von Time Magazine, Washington Post, CNN etc. wohl einen Resonanzgrad gegen 0 in diesen Schichten hat.
  • rodolofo 28.11.2017 11:57
    Highlight Highlight Ich habe den Eindruck, dass in den USA Manipulations- und Fake News-Medien a la Breitbart, oder a la FOX mainstream geworden sind.
    Sind die Rechtsextremen Kritiker von mainstream-Medien unter diesen Vorzeichen weiterhin bereit, rechtsextreme mainstream-Medien zu kritisieren, oder ist ein solcher mainstream plötzlich wünschenswert?
    Was in den USA gerade passiert, blüht uns, wenn bei uns die No Billag - Initiative angenommen werden sollte:
    Ganz nach der Kapitalistischen Leitkultur:
    Wer bezahlt, bestimmt, über was berichtet wird und was als Wahrheit gelten darf.
    It's the money, stupid!
    • Sebastian Wendelspiess 28.11.2017 12:31
      Highlight Highlight Das war vor Trump schon so..
    • Zeyben 28.11.2017 15:07
      Highlight Highlight Ja das hat nichts mit Trump zu tun. Mit ihm gibt es nur eine Zweiteilung der US-Medienlandschaft.
    • Haiderfroh 28.11.2017 15:24
      Highlight Highlight Strastvuj Tawarisch!

      Ist es besser wenn die Partei sagt, was als Wahrheit gelten darf?
      Vielleicht in der einzigen Zeitung im Lande, der "Wahrheit", bzw. "Prawda"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haiderfroh 28.11.2017 11:54
    Highlight Highlight Der Artikel führt vor Augen, wenn auch nicht explizit, dass es nie eine freie Presse gab.
    Jede Redaktor und Journalist ist gebunden an die Interessen des Verlagsbesitzers. Bei Missachtung droht die Kündigung. Wir vernehmen von den Presseleuten nur das, was ihren Arbeitgebern genehm ist. Und das ist nicht zuletzt, was Auflagen und vorallem viele Werbeeinnahmen bringt. Womit die wichtigsten Beeinflusser einmal mehr die Grosskonzerne sind.
    Die Medien können so nicht unabhängig sein. Die Medien haben sich durch Werbeanzeigen selbst unterjocht und unglaubwürdig gemacht.
    • reconquista's creed 28.11.2017 13:57
      Highlight Highlight Ist das eine Kritik von jemandem der ein Newsportal GRATIS konsumiert?
    • Haiderfroh 28.11.2017 15:02
      Highlight Highlight @Domsh
      Das ist doch keine Kritik. Das ist eine nüchterne Zustandsbeschreibung. Ich bin nicht auf unabhängige Medien angewiesen, um dennoch eine unabhängige Meinung zu bilden.
      Ich denke nämlich lieber selber.
      Von daher habe ich mit der Finanzierung von Watson nicht das geringste Problem.
    • reconquista's creed 28.11.2017 17:45
      Highlight Highlight Jaja, der Klassiker: “Ich denke selber, nur die anderen sind die dumme Masse.“
      Ich habe noch NIE jemanden getroffen, der das nicht von sich behauptet hat. Aber lassen wir das.
      Du hast meinen Kommentar nicht kapiert.
      Ich wollte dir aufzeigen, dass der Konsument - also du - bestimmt in welche Richtung die Medienlandschaft sich verändert. Wenn derart stark gratis Angebote genutzt werden, braucht es anderweitige Einnahmen. Auch Journalisten brauchen Lohn.
      Du bist also ein Teil des Problems respektive dessen Ursache und somit Mitschuld am “Unterjochung und Unglaubwürdigkeit“!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 28.11.2017 11:51
    Highlight Highlight Also dürfen sich Politiker nicht gegen Medienattacken wehren? Komisches demokratieverständnis.
    • D(r)ummer 28.11.2017 12:46
      Highlight Highlight Doch schon. Aber es sollte zumindest beim US-Präsidenten ein wenig mehr Niveau haben.

      Siehe Bild von giandalf the grey.
      Trump mag vielleicht ein Stückchen recht haben, aber ob seine Art zu argumentieren zu einer sachlichen Debatte führen wird, wage ich zu bezweifeln.
    • Amadeus 28.11.2017 12:58
      Highlight Highlight @o.o
      Trump wehrt sich nicht gegen Medienattacken. Er ist es, der die Medien attackiert und alles was ihm nicht in den Kram passt als Fake News betitelt.
    • reconquista's creed 28.11.2017 13:58
      Highlight Highlight Natürlich, aber mit Anstand und Fakten statt Lügen, Einschüchterung und Repression.
      Da sind leider Leute wie Erdogan, Sisi und Trump sehr schlechte Beispiele.
  • Linus Luchs 28.11.2017 11:32
    Highlight Highlight Alle Autokraten knebeln die Medien, soweit es ihnen möglich ist. Letzte Woche liess Erdogan ein Dutzend Journalisten der Oppositionszeitung "Cumhuriyet" verhaften. Putin lässt auf kritische Journalisten Druck ausüben oder sie werden entlassen. Orbán tut in Ungarn dasselbe. Der nächste in der Reihe ist Trump.
    • Markus Kappeler 28.11.2017 11:48
      Highlight Highlight Und bei uns werden Oppositionell erst gar nicht bei den Medienunternehmen angestellt, darum arbeiten bei SRF 70% Linke bis Linksextreme.
    • P. Meier 28.11.2017 13:11
      Highlight Highlight @Markus Kappeler
      Bitte die betreffende Erhebung zuerst studieren und eventuell auch noch die Stellungnahme des Erstellers berücksichtigen, bevor pauschale Behauptungen aufgestellt werden.
    • reconquista's creed 28.11.2017 13:59
      Highlight Highlight Dieses Gerücht wär doch mal was für eine Folge der Mythbusters...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus Kappeler 28.11.2017 11:21
    Highlight Highlight Ja und? Bis jetzt hatten Strammlinke die Strippen in den Mainstraemmedien gezogen. Endlich werden die Medien wenigstens in den USA etwas ausgeglichener. Das ist gut für die Demokratie. Und wenn No-Billag angenommen wird, könnte auch in der Schweiz die Medien ausgeglichener werden.
    • D(r)ummer 28.11.2017 11:35
      Highlight Highlight Bin auf der ganzen Ebene vom absoluten Gegenteil überzeugt...
    • Tomjumper 28.11.2017 11:54
      Highlight Highlight In welchen Ländern werden Medien direkt von Staatsoberhäuptern angegangen? Ach ja, Russland, Türkei, Ungarn und jetzt die USA. Die stramm linken Medien in der Schweiz? Blick NZZ? Ich glaube deine Ansicht ist ein wenig durch die Weltwoche beeinflusst.
    • Haiderfroh 28.11.2017 11:56
      Highlight Highlight @Markus: Stimmt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 28.11.2017 11:20
    Highlight Highlight Sobald die SRG aus dem weg geräumt ist wird das informationsvakuum mit Medien der Superreichen (Bsp. Chrigi B.) gefüllt werden können. Freuen wir us da drauf :)
    • rodolofo 28.11.2017 12:12
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob sich die "Privaten" da nicht allzu grosse Illusionen machen.
      Mit ihrem Ramsch können sie doch keine Qualitätslücken füllen!
      Da bleibt dann einfach nichts mehr in diesen Lücken. Lücken von Nichts, zwischen denen Schrott und Ramsch aus Gullis hervorquillt...
    • FrancoL 28.11.2017 12:33
      Highlight Highlight Wenn die Privaten in gute Informationspolitik investieren wollen, dann sind sie für den Investor völlig uninteressant, denn dann werfen sie nichts mehr ab und wenn die INFO denen die Werbung machen wollen NICHT genehm ist, geht das Unternehmen ein.
      Es braucht weitgehend unabhängige und teilweise staatlich finanzierte Medien um eine gewisse Neutralität der Information zu ermöglichen.
    • Slavoj Žižek 28.11.2017 12:33
      Highlight Highlight Aluhut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rudi66 28.11.2017 11:19
    Highlight Highlight Blocher der alles aufkauft, no Billag.....wird super werden hier in der Schweiz mit der Medienvielfalt.
    • Markus Kappeler 28.11.2017 13:21
      Highlight Highlight Ah ja, Monopolmedien sorgen für Medienvielfalt. Neusprech vom aller feinsten.....
    • Zarzis 28.11.2017 16:55
      Highlight Highlight Herr Kappeler
      Wissen Sie wie man Linke Medien Definiert?

      Linke Medien sind alle die nicht von Blocher Kontrolliert werden.
      Der Inhalt ist absolut Bedeutungslose!
    • rodolofo 28.11.2017 18:36
      Highlight Highlight Die SVP-Polemik ist voll mit solchen Pauschalbeschuldigungen, die im Grunde völlig inhaltsleer sind:
      Ausländer im allgemeinen sind mehr, oder weniger kriminell.
      Kostbaren im speziellen schlitzen brave Schweizer mit dem Stellmesser auf.
      Islamische Burka-Trägerinnen tragen ihren Sprengstoffgürtel verdeckt mit sich herum.
      Linke kontrollieren die Medien.
      Usw.
      Was soll ich da noch darauf antworten?
      Dass SVP'ler nach Gülle riechen vielleicht?
      Genauso doof, aber manchmal muss eine solche Spiegelung-Reaktion auch sein!
      Macht es dann beim Wutbürger "Klick!"?
      Erfahrungsgemäss nicht.

  • Sebastian Wendelspiess 28.11.2017 11:14
    Highlight Highlight Richtig, die grossen Zeitungen gehören irgendwelche Multimillardären, was die Koch Brüder oder Murdoch auf der Republikaner Seite sind, sind Jeff Bezos oder Carlos Slim dene die Washington Post oder die NY Times gehören, auf der demokratischen Seite. Das dass nicht objektiv ist, sollte jedem klar sein und das war schon vor Trump der Fall.
    • Wald Gänger 28.11.2017 17:05
      Highlight Highlight Und Vielfältig ist es nur, wenn es mehrheitlich links ist, gell...
  • D(r)ummer 28.11.2017 11:14
    Highlight Highlight Mal angenommen in einem Paralleluniversum sagt jemand in diesem Moment: "Trump ist gut, zum Glück, denn es könnte schlechter laufen. Zum Beispiel in einem Paralleluniversum"

    Wenn die wüssten...


  • Snowy 28.11.2017 10:54
    Highlight Highlight Diese Entwicklung war bis vor einem Jahr absolut unvorstellbar und bereitet mir grosse Sorgen.
    • Snowy 28.11.2017 12:23
      Highlight Highlight Ausser natürlich Bob das Fahrrad - Du hast die Wahl von Trump schon lange vorausgesagt.
    • Snowy 28.11.2017 22:43
      Highlight Highlight Sorry Bob. Sollte nicht persönlich werden.
      Sollte korrekterweise „vor 1,5 Jahren“ heissen.
  • walsi 28.11.2017 10:52
    Highlight Highlight Medienunternehmen sind Firmen die profitabel sein müssen, sonst gehen sie pleite. Den Profit erzielen sie mit Abonnenten, aber vor allem mit Werbeeinahmen. Folglich zu glauben, dass Medienunternehmen unabhängig sind ist naiv. Wie sagt man so schön: Wer zahlt schafft an.
  • giandalf the grey 28.11.2017 10:50
    Highlight Highlight Die Reaktion von CNN auf den Tweet von Trump hat aber auch ziemlich gesessen...
    User Image
    • EvilBetty 28.11.2017 10:55
      Highlight Highlight Hahaaa
      User Image
    • Snowy 28.11.2017 11:01
      Highlight Highlight Ganz grosses Kino CNN!
    • N. Y. P. D. 28.11.2017 11:32
      Highlight Highlight Donald,
      dann schau Dir endlich den Funktionsbeschrieb Deiner Stelle an. Dort sind Deine Aufgaben aufgelistet. Deine Funktion heisst übrigens :
      President of the United States
  • Billy the Kid 28.11.2017 10:46
    Highlight Highlight Solche Medien wie CNN haben Trumps Präsidentschaft überhaupt erst ermöglicht, indem sie rund um die Uhr über ihn berichteten - ob nun "negativ" oder "positiv" spielte offensichtlich kaum eine Rolle. Hauptsache die Einnschaltquoten stimmten!
    Ich weine solchen Medien keine Träne nach - immer auf der Seite der Mächtigen und Wallstreet. Kann mich noch gut daran erinnern wie über den Irakkrieg berichtet wurde - man fungierte quasi als inoffizielles Propagandadepartement des Pentagons, besprach Krieg und Zerstörung wie ein fähnchensteckender Gymnasiast und difamierte alle "Nichtpatrioten".
    • Haiderfroh 28.11.2017 12:12
      Highlight Highlight Stimmt nicht.
      Die Medien in den USA und auch in Europa haben durch's Band Trump und seine Kandidatur in einem nie da gewesenen Mass lächerlich gemacht. So sehr, dass eine Wahl Trumps bis zuletzt unmöglich erschien, und zwar hüben, wie drüben.
      Die Wahl Trumps war eine Riesenüberraschung.
      Dies ist ein Indiz dafür, dass die Wähler der USA schon vor und auch während der Wahlen immun waren gegen die Meinungsmache der grossen Medienhäuser.
      Jetzt streitet man sich darüber, ob es an den Wählern liegt ("tumbe Hinterwäldler"), oder an den Medienhäusern ("Fake-News-Schleudern").
    • Billy the Kid 28.11.2017 12:45
      Highlight Highlight Es ist ein völlig falscher Schluss zu glauben, dass Trump TROTZ der negativen Medienberichterstattung gewählt wurde. Es gibt eine klare Korelation zwischen Medienaufmerksamkeit und Popularität eines Kandidaten bei den Wählern. Wäre über Sanders genau so oft berichtet worden wie über Trump - egal ob negativ oder positiv - hätte der Donald und Hillary keine Chance gehabt.

    • Zarzis 28.11.2017 12:49
      Highlight Highlight Haider Froh!
      Leider komplett falsch. Alle Medien die Trumps Wahlniederlage Prognosziert haben. hatten Recht!
      Trump hat mit ca 8 - 9 Mio. Wähler Unterschied Verloren! Es war ein Erdrutschsieg für Clinton. Nur!!
      Das ist das wichtige, die Reps haben ein Wahlbetrug Programm flächendeckend einbgesetzt. Crosscheck. Damit wurde 5 - 6 Mio Stimmende aussortiert. Fast nur Latinos Afro und Asiaten.
      Diese Dreistigkeit hat kein Sender in diesem mass auf dem Radar gehabt.
      Die Medien sind Seriös, nur trauen sich die wenigsten haute den Betrug offen auszusprechen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 28.11.2017 10:39
    Highlight Highlight Wenn es so weiter geht wird uns Trump UND die Reps eine unwirkliche und gefährliche Welt hinterlassen. Es wird lange brauchen um alles wieder ein wenig einzumitten. Das Geld wird zusätzlich an Macht gewinnen, eine mehr als gefährliche Entwicklung.
    • walsi 28.11.2017 10:58
      Highlight Highlight Das war die Welt schon vor Trump, erinnerst du dich noch an den Irakkrieg den Bush führte. Trump ist nur die Eiterblase die nun geplatzt ist und die ganze Sauerei kommt zum Vorschein.
    • Haiderfroh 28.11.2017 12:16
      Highlight Highlight Trumps Präsidentschaft ist ein Symptom der laufenden Prozesses der "Einmittung".

      Der durchschnittliche US-Wähler ist weit mehr nach rechts gerückt, als der durchschn. Republikaner, bzw. Demokrat derzeit stehen. Demzufolge bedeutet für die USA "sich einzumitten" einen deutlichen Rechtsrutsch, deutlicher sogar als in Europa.
    • rodolofo 28.11.2017 12:22
      Highlight Highlight Ich habe gerade kürzlich einen Film über "Bananen-Republiken" gesehen.
      Da war die Rede über das Zusammenspiel des Bananen-Monopolisten "United Fruit -Compagnie" und einer korrupten Guatemaltekischen Regierung, die dem damaligen Agro-Multi riesige Ländereien überliess, während United Fruit Eisenbahnen baute für den Abtransport.
      Die lokale Bevölkerung wurde vertrieben, oder versklavt auf den Bananen-Monokulturen, die mit viel Gift besprüht wurden.
      Als eine demokratisch gewählte Guatemaltekische Regierung versuchte, United Fruit zu zähmen, wurden in den USA Fake News gestreut.
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 28.11.2017 10:33
    Highlight Highlight Zum Glück werden ja bei uns keine Medien von politischen Akteuren aufgekauft (oder Chefredakteure gemäss politischen Ansichten ausgetauscht) und auch nicht die öffentlich-rechtlichen Medien täglich mit Boulevard-Argumenten bekämpft. Bei uns läuft's viel besser, jawohl.
    • FrancoL 28.11.2017 10:37
      Highlight Highlight Nein es läuft nicht besser, genau darum muss immer besser hingeschaut werden.
    • Asmodeus 28.11.2017 10:58
      Highlight Highlight @FrancoL
      Wie konntest Du auf diesem offensichtlichen Sarkasmus ausrutschen? :)
    • Watcher 28.11.2017 11:02
      Highlight Highlight Die sind schon lange ausgetauscht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 28.11.2017 10:29
    Highlight Highlight Trump und seine Anhänger greifen in ihrem Kampf gegen liberale Medien tief in die Trickkiste: Sie haben eine Frau bei der Washington Post erzählen lassen, Roy Moore habe sie als Jugendliche geschwängert. Der Vorwurf stimmt nicht, das Ziel war es, dass die Faktenprüfung versagt und man hinterher "Fake News" schreien kann.

    Quelle: https://www.washingtonpost.com/investigations/x/2017/11/27/0c2e335a-cfb6-11e7-9d3a-bcbe2af58c3a_story.html

    Tump hat die Organisation finanziell unterstützt: http://www.newsweek.com/trump-donated-project-veritas-organization-tried-trick-washington-post-723888
  • Dä Brändon 28.11.2017 10:22
    Highlight Highlight Ein Blatt ist immer nur solange unabhängig, solange es klein und unbedeutend ist. Wächst die Leserschaft, wächst auch die Abhängigkeit. Ein Unternehmen hat immer Wachstum als Ziel vor den Augen so auch bei Medienunternehmen.
    • α Virginis 28.11.2017 11:29
      Highlight Highlight @Brändon, das stimmt nur teilweise. Tatsächlich gab es immer wieder grosse Formate, wie die "Time", "Der Spiegel" in Deutschland oder "National Geographic" (sic!) in England und einigen Andere, die mit grossem, auch finanziellem Aufwand versuchten, eine einigermassen objektive Wahrheit zu Tage zu bringen. Natürlich sind die Verkaufszahlen immens wichtig, aber eben bei einigen nicht die oberste Direktive. Da geht solchen Verlagen manchmal die Wahrheit vor Gewinn. Sollten die eindeutig parteiischen Reps bei Time das Sagen haben, ist es vorbei mit einer weiteren Quelle unparteiischer Information.
    • Sebastian Wendelspiess 28.11.2017 12:19
      Highlight Highlight Beim Spiegel geht Wahrheit vor Gewinn? Der war gut ;)
    • α Virginis 28.11.2017 17:04
      Highlight Highlight @Sebastian: Sie verwechseln wohl den Stern mit dem Spiegel??
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