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Brexit: S&P entzieht Grossbritannien die Top-Bonität

27.06.16, 20:24 28.06.16, 09:05


In Reaktion auf das Brexit-Votum hat die US-Ratingagentur Standard & Poor's Grossbritannien die Top-Kreditwürdigkeit aberkannt. Die Bonität des Landes sei von der besten Stufe «AAA» auf «AA» herabgestuft worden, teilte die Agentur am Montag mit. Zudem sei der Ausblick negativ.

Die Abstufung sei darauf zurückzuführen, dass das Brexit-Votum «die Vorhersehbarkeit, die Stabilität und die Effektivität der politischen Prozesse in Grossbritannien» schwächen werde, so die Ratingagentur. Zudem seien Auswirkungen auf die britische Wirtschaft und die Staatsfinanzen zu erwarten.

Ein schlechteres Rating kann letzten Endes dazu führen, dass ein Land höhere Zinsen am Kapitalmarkt zahlen muss oder allgemein schlechter an frisches Geld gelangt. Grossbritannien gehörte zu den wenigen Ländern mit der Top-Note «AAA». (sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gaspadin 28.06.2016 08:12
    Highlight Eigentlich hilft das der Wirtschaft Grossbritannuens. Der Brexit hat das britische Pfund bereits geschwächt. Das begünstigt die brit. Exportwirschaft.
    Diese Degeadierung erhöht nun die Zinsen für brit. Staatsanleihen. Wenn die Währung nicht weiter, oder nur langsam fällt, dann profitiet die brit. Wirtschaft, weil höhere Zinsen, machen britische Staatsanleihen und Unternehmensanleihen attraktiver. Es könnte deswegen durchaus mehr in Grossbritannien investiert werden. Zumal eine AA-Klassierung immer noch erstklassug ist. Das dürfte dem Wirschaftswachstum Grossbritanniens zuträglich sein.
    2 0 Melden
  • Spooky 27.06.2016 22:44
    Highlight Das war zu erwarten. Aber Brexit war ein Entscheid für Demokratie, nicht für AAA.
    3 2 Melden

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