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Harriet Tubman, Sklavin und Fluchthelferin, ziert schon bald den 20-Dollarschein.
Bild: AP/Library of Congress

Das ist die erste schwarze Frau auf einer US-Dollarnote 

20.04.16, 21:39 21.04.16, 09:09

Erstmals wird das Porträt einer schwarzen Frau auf einer US-Dollarnote erscheinen. Für den 20-Dollar-Schein wurde Harriet Tubman ausgewählt, eine berühmte Fluchthelferin, die im 19. Jahrhundert zahlreichen Sklaven zur Freiheit verhalf, wie ein Sprecher des Finanzministeriums am Mittwoch in Washington mitteilte.

Derzeit wird der 20-Dollar-Schein vom Konterfei des siebenten US-Präsidenten Andrew Jackson (1829-37) geziert. Wann der neue Schein gedruckt werden soll, ist noch unklar. Eigentlich steht dies erst im Jahr 2030 an. Allerdings gibt es erheblichen Druck von Frauenorganisationen, Jackson schon früher zu ersetzen.

Andrew Jackson, der 7. US-Präsident wird ersetzt.
Bild: AP/U.S. Treasury

Für die Entscheidung über die Neugestaltung der Banknote hatte das Finanzministeriums die Bürger befragen lassen, welche Frau erstmals seit mehr als hundert Jahr auf einem Dollarschein gezeigt werden sollte. Millionen von Bürgern beteiligten sich, wie Ressortchef Jack Lew sagte. Vorgeschlagen wurden etwa auch die frühere First Lady Eleanor Roosevelt oder die schwarze Bürgerrechtlerin Rosa Parks.

Harriet Tubman (1822-1913) war selber eine frühere Sklavin. Nach ihrer Flucht setzte sie sich für die Abschaffung der Sklaverei ein. Als Aktivistin der Organisation Underground Railroad gelang es ihr, zahlreiche Afroamerikaner aus den Sklavenhalterstaaten des Südens in den Norden der USA und damit in die Freiheit zu schleusen. (jas/sda/apa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • leed 21.04.2016 09:37
    Highlight Auf den ersten Blick dachte ich sie sei Sweet Brown vom Youtube hit.... würde ich begrüssen

    0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2016 09:20
    Highlight Ich freue mich schon auf den durch die Medien befeuerten Shitstorm, wenn irgend ein Ladenbesitzer in den Südstaaten keine 20er Scheine mehr annehmen will...
    4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2016 11:14
      Highlight Ja, ja Vorurteile sind schon was Schönes, sie sparen unheimlich Zeit.....

      Hier wird doch suggeriert, dass der Süden der USA rückständig ist .... In welcher Welt leben Sie eigentlich? Mehr als bedenklich.... aber sich vermutlich als weltoffen usw. bezeichnen aber von Vorurteilen und vorgefassten Meinungen nur so strotzen...
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2016 12:10
      Highlight @Trugh Ich wollte keinesfalls implizieren, dass alle Menschen im Süden der USA rückständig sind oder noch die selben gesellschaftlichen Vorstellungen pflegen wie vor 100 Jahren. Ich denke sogar dass sich solche Szenarien im ganzen Land abspielen werden.

      Vielmehr sollte es eine Vorhersage sein, wie sich die Medien wahrscheinlich genau einen solchen Fall aus denn Südstaaten herauspicken werden, da dieser aufgrund der von Ihnen erwähnten Vorurteilen mehr Empörung auslösen wird.

      (und leider ist mir wieder einmal entgangen dass Sarkasmus in Textform sehr gefährlich sein kann, sorry dafür)
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2016 12:33
      Highlight @insert nickname here: Da gebe ich Dir recht. Sarkasmus wird halt manchmal als solcher nicht erkannt, auch wenn man es so meint...
      0 0 Melden
  • AL:BM 21.04.2016 09:17
    Highlight Ich finde es gut, wird eine schwarze Frau auf der Note abgebildet.
    Beim Satz 'Allerdings gibt es erheblichen Druck von Frauenorganisationen, Jackson schon früher zu ersetzen.', hörts jedoch auf. Ich hasse es, dass irgendwelche 'Gruppen' ständig auf irgendwas pochen. Besonders, da dies überhaupt nicht wichtig ist und ein Vermögen kostet.
    5 4 Melden
  • pamayer 21.04.2016 06:42
    Highlight Stelk dir vor, du bist in den südstaaten unterwegs, musst tanken und hast nur 20er dabei... ....
    16 3 Melden
    • Human 21.04.2016 07:48
      Highlight Und weiter?
      8 1 Melden
    • ursusx 21.04.2016 08:43
      Highlight Wohl in Geschichte nicht aufgepasst Human ;)
      4 2 Melden
    • Human 21.04.2016 09:22
      Highlight Mein Notendurchschnitt lag bei 5.5 in Geschichte. Aber die Geschichte der Südstaaten wird bei uns im Geschichtsunterricht nicht behandelt Herr Klugscheisser ;) Falls ihr darauf hinauswollt das dort einige Leute die Sklaverei heute noch für berechtigt halten und einen Schein mit einer Dame die sich gegen die Sklaverei eingesetzt hat doof finden könnten - ich glaub auch die Südstaaten gilt Geld stinkt nicht
      5 2 Melden
  • Sanchez 21.04.2016 00:12
    Highlight Hat es jetzt die Frauenquote auch auf die Dollars geschafft? Das Ganze wird doch ad absurdum geführt.. Standen überhaupt Männer zur Debatte? Am besten einfach gar keine Köpfe mehr abbilden, sondern nur noch Tiere oder Wahrzeichen..
    11 82 Melden
    • Human 21.04.2016 06:28
      Highlight Wenn es darum ging das nun mal eine Frau drauf soll wohl nicht - was ist falsch daran?
      19 0 Melden
    • Fabio74 21.04.2016 07:04
      Highlight man kann sich auch über alles aufregen...
      23 0 Melden
    • SJ_California 21.04.2016 08:19
      Highlight Ich find's gut! Hübscher als Jackson ist sie allemal!
      9 1 Melden
    • droelfmalbumst 21.04.2016 11:32
      Highlight falsch daran ist das jetzt schon zu wollen obwohl es eigentlich im 2030 so weit sein müsste... typisch frau. wenn sie was wollen dann gestern! :D
      1 3 Melden
    • Fumo 21.04.2016 13:20
      Highlight oder eine Pusteblume... jeder mag Pusteblumen :D
      1 0 Melden
  • indubioproreto 21.04.2016 00:06
    Highlight Glück für unseren xenophoben Trump - solch kleine Dollar-Noten muss er nicht in seinen Händen halten.
    46 3 Melden
  • Nameless Hero 20.04.2016 22:09
    Highlight Stellt euch bitte den Skandal vor, wenn man ihre Hautfarbe auf dem Dollar-Schein abkratzen könnte :D
    53 9 Melden
    • ramonke 21.04.2016 00:22
      Highlight stell dir vor es wär michael jackson drauf und man könnte es abkratzen😂
      32 3 Melden

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