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Gewerkschaftsaktivistinnen und -aktivisten demonstrieren fuer Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, aus Anlass des Internationalen Frauentag (International Women's Day) vom 8. Maerz, am Donnerstag, 7. Maerz 2013 vor dem Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Demo für Lohngleichheit vor dem Bundeshaus, 2013. Seither hat sich nicht viel getan.  Bild: KEYSTONE

Wo verdienen Frauen mehr als Männer? In Süditalien und Ostpolen – aber nicht hier



Gender Pay Gap – diese drei kurzen englischen Wörter stehen für das, was in zwei langen deutschen Wörtern geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle heisst. In aller Regel bedeutet «Verdienstgefälle», dass Frauen für gleichwertige Arbeit weniger Lohn erhalten als Männer.

Gender Pay Gap

Das geschlechtsspezifische Verdienstgefälle drückt die Differenz zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenverdiensten der männlichen und der weiblichen Arbeitnehmer aus, angegeben in Prozent des «Männer-Lohns». 
Dieser Unterschied ist nicht bereinigt, das heisst, strukturelle Unterschiede wie Ausbildungsgrad, Teilzeitarbeit und dergleichen wurden nicht herausgerechnet. Der bereinigte Gender Pay Gap liegt meist bei etwa einem Drittel des unbereinigten. Diese bereinigte Differenz kann mit den verfügbaren Strukturdaten nicht erklärt werden. Es erscheint mithin plausibel, dass der bereinigte Gender Pay Gap auf Diskriminierung beruht. 

Quelle: Eurostat/Wikipedia

Weltweit verdienen Frauen, so weist es der Global Gender Gap Report 2016 des WEF aus, nur knapp mehr als die Hälfte der Männer – obwohl sie im Schnitt länger arbeiten. In der EU liegt der Gender Pay Gap derzeit gemäss Eurostat gemittelt bei gut 16 Prozent, in der Schweiz bei rund 19 Prozent (2013). Mit anderen Worten: EU-weit verdienen Männer rund 16 Prozent mehr als Frauen. 

Aber nicht überall: In Süditalien inklusive Sizilien und Sardinien sowie in Ostpolen verdienen Frauen mehr – bis zu 11 Prozent – als Männer, wie ein Blick auf die untenstehende Karte von Eurostat zeigt. Ausgerechnet in ausgesprochen strukturschwachen Regionen also. 

Geschlechtsspezifisches Verdienstgefälle / Gender Pay Gap EU / Europa, 2010

Am weitesten klafft der Gender Pay Gap in Süddeutschland und Südengland auseinander.  Karte: Eurostat/watson

Dagegen erscheinen Regionen wie Baden-Württemberg, Bayern oder London, die wahre Wirtschaftsmotoren sind, als rückständig. Wie kann das sein? 

Der niedrige Gender Pay Gap in Süditalien und Ostpolen erklärt sich vornehmlich dadurch, dass in diesen Gebieten bedeutend weniger Frauen erwerbstätig sind. In Süditalien ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern bei der Erwerbstätigkeit EU-weit am grössten. Während auf den finnischen Ålandsinseln fast neun von zehn Frauen eine Stelle haben, sind es im Mezzogiorno nicht ganz vier.

Zudem stehen in den strukturschwachen Regionen viele Frauen, die nur über einen einfachen Bildungsabschluss verfügen, gar nicht im Beruf – zumindest sind sie nicht statistisch erfasst. Jene Frauen, die eine Stelle haben, sind dagegen oft hochqualifiziert und beziehen ein entsprechend hohes Einkommen. 

Zugleich gibt es dort nur wenig Angebote für Teilzeitarbeit, zumal für Frauen. Teilzeitarbeit ist denn auch bei beiden Geschlechtern fast gleich häufig. Demgegenüber sind die wirtschaftlich leistungsfähigen Regionen im Norden und Westen Europas dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Teilzeitbeschäftigten hoch ist – und dass sie in der Mehrzahl Frauen sind. 

So gesehen wirkt der umgekehrte Gender Pay Gap in Süditalien und Ostpolen nicht mehr derart vorbildlich. 

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Wie fühlt sich finanzielle Diskriminierung an? Video der Zürcher Frauenzentrale aus dem Jahr 2013 zum «Equal Pay Day».  Video: YouTube/Gender Gap

12'000 demonstrieren in Bern für Lohngleichheit

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    Alle Leser-Kommentare
  • piedone lo sbirro 15.02.2017 17:16
    • atomschlaf 15.02.2017 20:30
      Highlight Highlight @piedone: Im Beitrag vom 14.02.2017 19:38 erläutert R. Peter im Detail warum die in Deinen Links mehrfach als Quelle genannte Lohnstrukturerhebung des BfS nicht für solche Vergleiche taugt.
    • piedone lo sbirro 16.02.2017 09:42
      Highlight Highlight @r.peter

      lohndiskriminierung - gefördert von bürgerlichen politikern, der wirtschaft und economiesuisse, die sich gegen lohntransparenz wehren um ihre eigenen taschen zu füllen.
      sie wollen die arbeitgeber nicht auf schwarzarbeiter und lohndumping kontrollieren, sie wollen keine steuerkommissäre, die steuerhinterzieher entlarven. nein, sie geben diesen sogar eine steueramnestie!

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/mit-transparenz-gegen-lohndiskriminierung/story/30445641

      http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/bundesrat-will-lohndiskriminierung-mit-transparenz-bekaempfen-130672008
    • piedone lo sbirro 16.02.2017 14:52
      Highlight Highlight @r.peter

      unsachlichen, verleumnderischen und beleidigenden Anschuldigungen?

      fühlen sie sich gleich wieder persönlich angegriffen und beleidigt, wenn man von den bürgerlichen politikern und der economiesuisse spricht?

      in welcher parallelwelt leben sie denn? die zeitungen berichten doch täglich über lohndiskriminierung - oder lesen sie nur neoliberale postillen wie die nzz oder weltwoche, die zu diesem thema lieber schweigen um nicht ihre klientel zu verraten?
  • koks 15.02.2017 11:26
    Highlight Highlight Sind in der Statistik der Schweiz die Militärstrafsteuern für ausschliesslich die Männer schon eingerechnet?
  • reader187 15.02.2017 09:21
    Highlight Highlight Führen 2 Personen eine gleiche Tätigkeit aus, bei gleicher Berufserfahrung und Dienstjahren sollten natürlich beide gleich viel verdienen. Egal ob es Männer oder Frauen sind.
    Aber Unterschiedliche Berufe zu vergleichen und alle Frauen und Männer zusammenzuzählen und das zu verrechnen ist doch unsinnig. Alleine schon weil Frauen 1 Jahr früher in Rente können, erhalten sie weniger Lebensgehalt. Unterschiedliche Prioritäten machen auch viel aus. Den Initianten/Innen geht es nur darum fürs nichtstun noch mehr Geld zu erhalten.
    • Einstürzende_Altbauten * 15.02.2017 09:58
      Highlight Highlight "Fürs Nichtstun mehr Geld"? Entschuldigung, aber dieser Kommentar ist absolut respektlos, entwürdigend und lässt auf eine undefinierbare Wut bei Ihnen schliessen.
    • atomschlaf 15.02.2017 20:04
      Highlight Highlight @reader187: gleiche Berufserfahrung und gleiche Anzahl Dienstjahre heisst noch lange nicht, dass diese 2 Personen die gleiche Leistung erbringen.
  • vonMunzach 15.02.2017 08:55
    Highlight Highlight Hui Watson, das ist wieder ein Artikel....Was mich als Erstes erstaunt hat war, dass hochgelobtes Finnland so schlecht da steht. Begründung Watson: Alandinseln haben viele berufstätige Frauen, okay, aber die Alandinseln haben geschätzte 10'000 berufstätige Frauen. Das kann doch keine seriöse Statistik verändern.... Bitte lieber ein paar Schlagzeilen weniger, dafür gut recherchierte. Ansonsten merci für eure Berichterstattung.
  • gnp286 15.02.2017 07:23
    Highlight Highlight Ein Grund für die Lohnungleichheit ist schnell gefunden: Wenn ich in den Informatikvorlesungen so in die Runde schaue, sehe ich 1 bis 2 Frauen unter 50 Männern. Also bedeutet eine Ungleichheit doch keine Diskriminierung!

    Die Interpretation der Statistik im Artikel greift einfach zu kurz und ist somit schlicht falsch.

    Gleiche Qualifikation / Ausbildung / Pensum / Alter / Fähigkeiten führen zu gleichem Lohn. Wenn ihr jedoch Einkommen von MINT-Fachkräften mit Geisteswissenschaften vergleicht könnt ihrs gleich lassen. Und jetzt ratet mal wo welches Geschlecht überproportional vertreten ist.
    • Charlie Brown 15.02.2017 07:33
      Highlight Highlight @gnp286: Wir reden ja auch erst von Lohnungleichheit, wenn deine 1-2 Kommilitoninnen in 5 Jahren weniger verdienen als ihre 50 Kommilitonen, obwohl sie den gleichen Job mit gleicher Erfahrung und gleicher Leistung vollbringen. Und dafür gute Argumente zu finden, wird schwieriger (wenn dem denn auch so ist), oder nicht?
    • pali2 15.02.2017 07:58
      Highlight Highlight Stimmt genau. Ich finde es nervig, dass in solchen Artikeln immer kaum erwähnt wird, dass ein grosser Teil der Lohnungleichheit erklärbar ist (unterschiedliche Bildung, unterschiedliche Berufserfahrung...). Hab mal gelesen, wenn man alle erklärbaren Faktoren abzieht wäre man noch bei 2% Lohnungleichheit.
  • Olaf44512 15.02.2017 00:59
    Highlight Highlight Der Artikel macht keinen Sinn. Wenn der Lohnunterschied tatsächlich nach Ausbildung etc. bereinigt wurde, dann spielt es überhaupt keine Rolle wie viele Frauen erwerbstätig sind, wie hoch der Ausbildungsstandard oder wie viel Teilzeitarbeit es gibt.
    Entweder die Daten sind nicht bereingt und sagen deshalb nichts aus, oder Frauen verdienen in Süiditalien und Polen tatsächlich mehr. Aber so ist einfach falsch.
  • LeChef 15.02.2017 00:28
    Highlight Highlight Würden Frauen tatsächlich für die gleiche Leistung weniger verdienen, wäre jede Firma, welche Männer beschäftigt, schlicht blöd. Warum sollte sich ein Arbeitgeber die Möglichkeit entgehen lassen, Lohnkosten zu sparen? Einfach die Belegschaft möglichst nur aus Frauen zusammenstellen und - schwupp di wupp - 20% weniger Löhne zahlen müssen ;) Offensichtlich passiert das nicht. Der einzige Schluss, den man daraus ziehen kann ist, dass die Leistung anscheinend eben doch nicht die gleiche ist.
  • Wolfsblut 14.02.2017 23:33
    Highlight Highlight Hey Watson, wo ist Eure weltoffene und intelligente Leserschaft geblieben? Kann kaum glauben, wie hier mehrheitlich kommentiert wird. 🙄
    • Charlie Brown 15.02.2017 06:00
      Highlight Highlight @Wolfsblut: Ich hoffe, deine Kritik differenziert zwischen henen, die nur Allgemeinplätze poltern und jenen, die berechtigte Kritik am Artikel anbringen.

      Ich kämpfe für Fairness bei der Entlöhnung. Als Arbeitgeber und in jeder Diskussion. Aber bitte immer mit korrekten Daten und stimmigen Argumenten. Meine Kritik gilt einzig dem Artikel, welcher dem Anliegen einen Bärendienst erweist.

      Dass sich darauf eine solche Diskussion (Militärpflicht, Frauen sind selber Schuld wenn sie Kinder kriegen) in der Kommentarspalte entwickelt, ist schade aber halt auch als Folge zum Teil absehbar.
    • Wolfsblut 15.02.2017 09:09
      Highlight Highlight @Charlie Brown: Ja, Kritik ist gut. Mir fällt einfach auf, dass sich das Diskussionsniveau hier bedenklich senkt, wenn es um frauenspezifische Themen geht.
    • Charlie Brown 15.02.2017 09:49
      Highlight Highlight @Wolfsblut: Ja, das fällt auf. Wobei es immer die selben 5 -10 User sind, die sich im Niveau vergreifen. Davon auf die Grundgesamtheit zu schliessen, wäre zum Glück auch falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 14.02.2017 23:21
    Highlight Highlight Null Argumente und so tun als ob die Löhne gleich wären. Geht mal in die Personalabteilung und sprecht mit den Leuten dort. Die werden euch sagen können warum das so ist.
    Oder sitzt ihr selber dort? Das würde einiges erklären.
  • Fischra 14.02.2017 23:10
    Highlight Highlight Ich finde den Beitrag eigentlich nicht schlecht. Er hat einfach zwei hacken für mich. Das eine ist die Tatsache dass es wirklich branchen gibt bei welcher Frauen weniger verdienen als Männer. Das sind vor allem Frauenlastige Branchen. Detailhandel, Lebensmittelproduktion etc. Hängt aber auch vom Bildungsniveau ab. 2tens: Thema Ostpolen. Fakt ist dass Frauen welche arbeiten u d einen Hohen Bildungsstand haben, meist mehr verdienen wie einfache Männer. Männer mit hohem Bildungsniveau verdienen aber immer noch viel mehr.
  • Menel 14.02.2017 23:08
    Highlight Highlight Gleicher Job, gleiche Leistung = gleicher Lohn

    Was spricht dagegen?

    • Miikee 15.02.2017 06:50
      Highlight Highlight Absolut nichts aber dann bitte auch die gleichen Abgaben.

      Stichwort: Wehrpflichtersatz
    • Roterriese 15.02.2017 08:55
      Highlight Highlight Gleicher Job, gleicher Lohn, gleiche Pflichten.
  • mister_michael 14.02.2017 22:49
    Highlight Highlight Warum nicht einfach ausgleichen. Frauen und Männer erhalten gleichen Lohn, alle werden gleichzeitig pensioniert und alle haben Militärpflicht. Männer sollten auch Vaterschaftsurlaub erhalten.
    • Roterriese 15.02.2017 06:19
      Highlight Highlight Feminismus funktioniert nicht so.
  • Daniel Martinelli 14.02.2017 21:41
    Highlight Highlight Lohngleichheit ist Blödsinn. Wenn Frauen meinen, sie hätten mehr verdient, sollen sie halt einen anderen Job suchen. Bessere Leistung wird in der Wirtschaft halt auch honoriert. Ausserdem gibt es auch Frauen die mehr verdienen (bekommen) als ihre männlichen Kollegen.
  • El Burro 14.02.2017 21:09
    Highlight Highlight Mimimi Wehrdienst... Mimimi Mutterschaftsurlaub... Mimimi Pensionierung...
    Frauen sollen gleich viel bekommen bei gleichem Arbeitspensum! Alles andere ist diskriminierung!
    • El Burro 14.02.2017 22:15
      Highlight Highlight @Aron777
      Kindergarten ist es auch mit dem Wehrdienstargument zu kommen wenn es um Lohngleichheit geht. Dabei ist dieses Argument total ausgelutscht und langsam sollte jeder Mann begriffen haben das Frauen andere Leistungen für die Gesellschaft erbringen die wichtiger sind als der Wehrdienst.
      @MalinB
      Das ist eines der allerschlechtesten Argumente die ich jemals gelesen habe. Was hat Bürojob mit Lohnungleichheit zu tun? Auf dem Bau gibt es genauso Lohnungleichheit. Ein herziges Baby zu erziehen ist auch kein Schoggijob. Würde gerne sehen wie überfordert du wärst mit dem herzigen Baby.
    • LaPaillade #BringBackHansi 15.02.2017 00:07
      Highlight Highlight @Malin: Textverständnis ist nicht so deine Stärke oder?
      Hier geht es nicht darum in welchen Berufen man wie viel verdient. Es geht darum, dass Frauen für die gleiche Arbeit mit der gleichen Leistung den gleichen Lohn bekommen sollten.
    • El Burro 15.02.2017 06:17
      Highlight Highlight @Malin.B
      Lohnungleichheit bedeutet das die Frauen im gleiche Beruf bei gleichem Pensum weniger Gehalt kriegen als die Männer. Dies sollte nicht so sein. Selbst nach der Babypause. Auch wenn Mütter 40% arbeiten gehen sollen sie soviel Verdienen wie ein Mann im gleichen Job bekommt wenn dieser 40% Arbeitet. Ich hoffe jetzt hast du es Verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 14.02.2017 20:39
    Highlight Highlight Dafür müssen männer wehrdienstersatz bezahlen und werden 1 jahr später pensioniert. der gegenwert geht auch in die zehntausende. Zudem werden wohl frauen bei gleicher leistung nicht weniger verdienen. Sonst wäre ja jeder arbeitgeber doof noch männer einzustellen.
    • Enzasa 14.02.2017 22:33
      Highlight Highlight Andrew 1 haben Sie noch nicht mitbekommen, dass es ganze Branchen sind, im Niedriglohnbereich, wo fast nur Frauen arbeiten
    • atomschlaf 15.02.2017 20:23
      Highlight Highlight @Enzasa: Es zwingt niemand die Frauen, diese Arbeit zu machen. Wir haben freie Berufswahl.

      Und falls es dann plötzlich zu wenig Frauen gibt, die diese Niedriglohnarbeit machen wollen, dann werden die Löhne steigen.
  • Oberlehrer 14.02.2017 19:47
    Highlight Highlight Man könnte auch fragen: Wo arbeiten viele Männer im informellen Sektor, weshalb ein beträchtlicher Lohnanteil nicht in den offiziellen Statistiken erscheint?
  • Charlie Brown 14.02.2017 19:39
    Highlight Highlight @Daniel Huber: "Wo verdienen Frauen mehr als Männer? In Süditalien und Ostpolen – aber nicht hier": Der Titel ist wie weiter unten schon ausgeführt ungenau (mann könnte auch sagen reisserisch, schlicht falsch). Gedenkt ihr, da etwas nachzubessern?
    • Daniel Huber 14.02.2017 20:55
      Highlight Highlight Der Titel ist nicht falsch. Tatsächlich verdienen die erwerbstätigen Frauen in den genannten Regionen mehr als die erwerbstätigen Männer. Diese Tatsache wird im Artikel zwar durchaus relativiert, aber nicht widerlegt.
    • Wehrli 14.02.2017 21:05
      Highlight Highlight Der Titel ist trotzdem irreführend, da zwei Themen unzulässigerweise statistisch zusammengeführt werden.
      Bringt doch lieber Büsistories, das ist ehrlicher ...
    • Charlie Brown 14.02.2017 21:44
      Highlight Highlight @Daniel Huber: Nochmal ein wenig genauer: Verdienen Akademikerinnen in Süditalien und Ostpolen mehr als Akademiker? Oder ist es der Durchschnittslohn aller Frauen, der höher ist?

      Wenn tatsächlich Äpfel mit Birnen verglichen werden, dann ist das imho falsch. Mann kann es aber auch als alternative Wahrheit bezeichnen, wenn man will.
  • fabsli 14.02.2017 19:33
    Highlight Highlight Bei uns in der Firma herrscht offiziell Lohngleichheit. Wenn man die Löhne anschaut, dann hat man aber bis zu 20% Unterschied bei gleicher Erfahrung und Bildung.
    • ThomasHiller 14.02.2017 21:56
      Highlight Highlight Könnt ihr auch sagen, warum das so ist?
      Ehrlich, das interessiert mich wirklich. Warum wird einer Frau bei gleicher Leistung (Arbeit+Qualifikation) weniger gut bezahlt?
      Das wird in vielen dieser Statistiken wenig beleuchtet, hier immerhin etwas erklärt.
      Das erscheint mir aber der wichtigste Punkt, um das Problem zu beseitigen.
    • hänes 14.02.2017 22:08
      Highlight Highlight Gleiche Erfahrung und Bildung heisst noch lange nicht gleiche Leistung.
      Und wenn Frauen wirklich 20% weniger verdienen würden, wäre ja jeder Chef dumm wenn er noch Männer einstellt.
      Bereinigt sind es 2-3% Lohnunterschied
    • ThomasHiller 14.02.2017 22:34
      Highlight Highlight "gleiche Arbeit" beinhaltet für mich auch "gleiche Leistung", deshalb ja mein ergänzender Zusatz.
      Wir sprechen ja nicht von Steineklopfern im Tagebau, bei denen Männern halt rein auf Grund körperlicher Merkmale mehr schaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flying Zebra 14.02.2017 19:29
    Highlight Highlight Männer und Frauen müssen einfach gleich viel verdienen *Punkt*
    Verstehe nicht, was es daran zu diskutieren gibt😑
    • fabsli 14.02.2017 20:14
      Highlight Highlight Es gibt offensichtlich genügend Proleten, die sehen das anders. Hauptsache ein Blitz wenn die Argumente ausgehen 👍
    • ThomasHiller 14.02.2017 21:58
      Highlight Highlight @neewa: Ja, ich stimme dir zu 100% zu. Aber wichtig ist doch die Frage, warum das bei gleicher Leistung (Arbeitsmenge+Qualifikation) in vielen Ländern nicht so ist.
      Kennt man das "warum", dann kann man es beseitigen.
      Daher ist die Diskussion schon wichtig.
  • freddy.k 14.02.2017 18:39
    Highlight Highlight Wenn wir über lohngleichheit sprechen, was genau ist besser/fortschrittlicher daran wenn frauen mehr als männer verdienen?
    • You will not be able to use your remote control. 14.02.2017 19:11
      Highlight Highlight Nochmals lesen, dann merkst du, dass es noch schlimmer ist, wenn in dieser Statistik Frauen mehr als männer verdienen.
    • fabsli 14.02.2017 19:35
      Highlight Highlight Würds dich stören, wenn du 20% weniger verdienen würdest als Frauen?
    • Wehrli 14.02.2017 21:07
      Highlight Highlight Solange ich 100% mehr verdiene, darf die Frau ruhig nochmals 20
      Obendrauf haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anidrox 14.02.2017 18:32
    Highlight Highlight Mich würde wunder nehmen ob dies absolute oder relative Zahlen sind und ob ein Mann mit einer Frau verglichen, welche die gleiche Ausbildung und Berufserfahrung hat oder das gleiche Alter? Hier vielleicht ein Beispiel dazu. Meine Mutter war während meiner Kindheit 15 Jahre nicht arbeitstägig und ist nun wieder zurück in ihrem Beruf. Würde sie nun mit einem Mann gleicher Altersklasse, welcher vermutlich nicht weg vom Job war, verglichen werden, wäre es hierbei doch nur fair, wenn sie weniger verdient, da sie 15 Jahre weniger Berufserfahrung hat, was die Statistik aber massiv verzerren würde.
    • andrew1 14.02.2017 20:43
      Highlight Highlight Dann ist die statistik wohl für die tonne. Eine "krankenschwester" fh verdient wohl nicht gleichviel wie ein ceo(gerechtfertigterweise). Bei den ceo überwiegen männer; bei den krankenschwestern die frauen.
    • ThomasHiller 14.02.2017 22:08
      Highlight Highlight @andrew1: Die Frage scheint aber berechtigt, warum es so viele männliche CEOs gibt und so wenige weibliche.
    • ThomasHiller 15.02.2017 00:37
      Highlight Highlight Ja, gerade dein letzter Punkt interessiert mich nämlich auch sehr,da mir das ähnlich geht.
      Also fehlen dazu offensichtlich ja Untersuchungen, den bisher scheinen die meisten ja pauschalierend hochzurechnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tepesch 14.02.2017 18:16
    Highlight Highlight Sind es wirklich 19%? Ich dachte der Wert liegt irgendwo bei 8% die nicht auf Faktoren wie Erfahrung, Ausbildung, et. zurückzuführen sind.
    • Charlie Brown 14.02.2017 18:23
      Highlight Highlight 19% ist der Brutto-Wert. Im Text ist es missverständlich, in der Box wirds ein wenig klarer.
    • Kronrod 14.02.2017 18:26
      Highlight Highlight Das sagt auch der Artikel, nämlich dass etwa ein Drittel davon, also 6%, nicht erklärbar ist und deshalb auf Diskriminierung zurückzuführen sein *könnte*.
    • smarties 14.02.2017 18:39
      Highlight Highlight Der unbereinigte Wert ist 19%. Aber auch 7-8% ist 7-8% zu viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 14.02.2017 18:15
    Highlight Highlight Jetzt mal langsam... Heisst das, dass in Süditalien und Ostpolen die Frauen für die gleiche Arbeit mehr verdienen oder nur im Schnitt aller Löhne? Die Erklärung über die Struktur der Arbeitnehmenden ("fast nur Akademiker bei den Frauen") würde zweiteres plausibilisieren, gäbe aber keine Antwort auf ersteres.
  • TanookiStormtrooper 14.02.2017 18:11
    Highlight Highlight Schon interessant, dass es im Katholisch-Konservativen Italien besser ist als bei uns. Hätte ich nicht erwartet...
    • Charlie Brown 14.02.2017 18:20
      Highlight Highlight Was ist besser? Dass weniger gebildete Frauen keiner bezahlten Beschäftigung nachgehen? 🤔
    • Charlie Brown 14.02.2017 18:26
      Highlight Highlight *einer
    • Charlie Brown 14.02.2017 20:05
      Highlight Highlight Hmmmm... verschlimmbessert.

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