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Panama Papers: Die Offshore-Deals reicher Putin-Freunde

In den geleakten Panama-Papers-Dokumenten tauchen auch mehrere Freunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf. Diese sollen Millionen an Deals verdient haben, die ohne die Gunst Putins wohl nicht möglich gewesen wären.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Name Wladimir Putin wird in den Panama Papers kein einziges Mal erwähnt. Doch laut «Süddeutscher Zeitung» und dem britischen «Guardian», die den gewaltigen Datensatz ausgewertet haben, soll ein Netzwerk aus Briefkastenfirmen in den engsten Zirkel um den russischen Präsidenten führen.

>>> Die Panama Papers: Das grösste Datenleck aller Zeiten

Dieses Netzwerk der Putin-Freunde soll dem «Guardian» zufolge in wenigen Jahren Offshore-Deals in Höhe von zwei Milliarden Dollar gemacht haben. Die Freunde hätten Millionen an Deals verdient, die ohne die Gunst Putins wohl nicht möglich gewesen wären.

Die geleakten Dokumente stammen aus der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama, dem viertgrössten Anbieter für Offshore-Firmen weltweit. Darunter versteht man Briefkastenfirmen, die ihren Sitz in Steueroasen haben und deren Besitzer unbekannt sind.

Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow hatte laut «SZ» bereits am vergangenen Montag einige Journalisten in den Kreml bestellt, um sie vor einer bevorstehenden «Informationsattacke» auf Putin zu warnen.

(asc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 03.04.2016 23:39
    Highlight Highlight Wenn ich richtig gelesen habe sind 11,5 Mio Akten verarbeitet worden und Watson bringt bereits 2 Artikel in denen nur 2-3 Namen angedeutet werden darunter PUTIN und keine anderen Politikernamen?
    Das scheint mir aber mehr als nur eine tendenziöse Meldung, Ist das wirklich noch Watson???
    Schade und ich bin nicht ein Putin-Fan aber ein Fan von fairem Journalismus.

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