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epa06123612 Martin Shkreli, former chief executive of Turing Pharmaceuticals leaves the United States Federal courthouse in Brooklyn, New York, USA,03 August 2017. Shkreli is in court for his trial in a scheme allegedly to defraud potential investors of his former drug company Retrophin Inc.  EPA/ANDREW GOMBERT

Sorgte auch an der Verhandlung für einen Eklat: Martin Shkreli am 3. August 2017 vor dem Gerichtsgebäude. Bild: EPA/EPA

Jury verurteilt «Amerikas meistgehassten Mann»: Pharma-Bad-Boy Shkreli sorgte für Eklat

05.08.17, 08:58 05.08.17, 16:57


Dem wegen drastischer Preiserhöhungen bei einem lebensrettenden Medikament umstrittenen Pharmaunternehmer Martin Shkreli droht eine Gefängnisstrafe. Nach fünfwöchigem Prozess und fünftägigen Beratungen sprach die Jury des zuständigen Gerichts in Brooklyn Shkreli am Freitag des Wertpapierbetrugs schuldig.

Beim Rechtsstreit ging es nicht um Raffgier im Pharma-Business, sondern um Anlegergelder, die Shkreli veruntreut haben soll. Die US-Behörden hatten dem 34-Jährigen vorgeworfen, Investoren an der Nase herumgeführt und ihre Mittel zweckentfremdet zu haben.

Shkreli hatte 2015 Berühmtheit erlangt, als seine Firma Turing Pharmaceuticals den Preis für das Entzündungs-Medikament Daraprim – das unter anderem Aids-Patienten helfen soll – schlagartig von 13.5 auf 750 Dollar pro Pille anhob. Die Empörung war riesig, die BBC bezeichnete ihn als «meistgehassten Mann Amerikas», die «Washington Post» als «Staatsfeind Nummer 1».

Auch der Prozess in Brooklyn wurde durch Shkrelis schlechtes Image erschwert. So dauerte es Tage, die Jury zu besetzen, weil etliche Kandidaten keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen den Angeklagten machten.

Auch Shkreli selbst sorgte für einen Eklat: Er äusserte sich so lange abfällig über die Staatsanwaltschaft, bis die Richterin ihm einen Maulkorb verpasste.

Ein Datum für das Urteil wurde noch nicht festgelegt. Shkreli droht schlimmstenfalls eine Haftstrafe von 20 Jahren, er dürfte aber glimpflicher davonkommen. (sda/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stachanowist 05.08.2017 12:11
    Highlight Sieht aus wie ein junger, leicht aufgedunsener Köppel 😄
    48 26 Melden
    • Scott 05.08.2017 12:15
      Highlight Schon mal mit einer Brille versucht?
      23 8 Melden
    • dmax 05.08.2017 12:25
      Highlight habe das selbe gedacht! 😂
      beide haben sogar das selbe sternzeichen! widder...
      9 20 Melden
    • Stachanowist 05.08.2017 14:18
      Highlight Danke für den Tipp, Scott - a friend in need is a friend indeed ;)
      6 8 Melden
    • Randy Orton 05.08.2017 16:34
      Highlight Wegen dem gleichen süffisanten Grinsen.
      4 6 Melden
  • Henzo 05.08.2017 11:35
    Highlight Still a better president than Trump.
    6 49 Melden
  • dommen 05.08.2017 10:34
    Highlight Der Typ ist ein lupenreiner Soziopath. Einer, der seine Persönlichkeitsstörung gewinmbringend einsetzen kann. Kommt in solchen Positionen leider häufiger vor.
    94 3 Melden
  • Waedliman 05.08.2017 10:22
    Highlight Dass dieser Mensch ein Soziopath ist, liegt wohl auf der Hand. Aber ich glaube nicht, dass ihm 20 Jahre Gefängnis helfen werden.
    57 3 Melden
    • Nosgar 05.08.2017 11:01
      Highlight Immerhin könnte er dort kaum Schaden anrichten.
      60 2 Melden
  • Firefly 05.08.2017 10:01
    Highlight Im Land der Unflätigkeiten... oder Im Westen nichts neues.
    30 3 Melden

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