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Zwei Frauen beim Nacktbaden. (Symbolbild) quelle: bildarchiv preussischer Kulturbesitz

Warum Frauen in der DDR doppelt so häufig zum Höhepunkt kamen 

Die Menschen in kommunistischen Staaten litten unter Mangelwirtschaft und wurden politisch unterdrückt. Doch einen Vorteil soll der Kommunismus für die Frauen  gebracht haben: Sexuelle Befreiung.

22.08.17, 12:05 27.08.17, 21:06

Eine soziologische Studie kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands brachte Erstaunliches zutage. Demnach erlebten Frauen in der DDR doppelt so häufig einen Orgasmus wie Frauen aus Westdeutschland. 

Auf der Grundlage dieser vergleichenden Studie stellte die US-amerikanische Professorin Kristen Ghodsee nun folgende These auf: Frauen in kommunistischen Staaten hatten das befriedigendere Sexualleben.

Warum dies so sein soll, begründete Ghodsee in einem Essay in der New York Times, das der Tages-Anzeiger aufgenommen hat. 

Ghodsee führt das grössere sexuelle Vergnügen der ostdeutschen Frauen auf ökonomische Faktoren zurück. Sprich: DDR-Frauen hatten schlicht weniger Stress. Denn anders als in der BRD mussten sie nicht fürchten, wegen einer Schwangerschaft den Job zu verlieren. 

Im Gegenteil: Viele sozialistische Länder stellten alleinerziehenden Müttern, Geschiedenen und Witwen zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Die US-Professorin schreibt: «Das reduzierte die sozialen Kosten einer ungewollten Schwangerschaft und hat die Opportunitätskosten gesenkt, wenn man Mutter wurde.» 

Eine stärkere Gleichberechtigung war Teil des sozialistischen Programms. Dazu gehörte das Recht sich scheiden zu lassen oder auch die Möglichkeit abtreiben zu können.

«Wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommt, ist sie zu müde, um noch viel mit ihrem Mann zu machen. Sie sitzen wie Zombies vor dem Fernseher.»

Eine bulgarische Zeitzeugin vergleicht ihr Sexualleben mit dem ihrer Tochter.

Damit konnten sich die Frauen im Osten ein freieres Sexualleben leisten als die Frauen im Westen.

«Nach meiner Scheidung hatte ich noch immer einen Job und meinen Lohn und ich habe keinen Mann gebraucht, der mich unterstützte. Ich konnte tun, was mir gefiel», zitiert Ghodsee eine bulgarische Zeitzeugin. 

Diese zieht den Vergleich zu ihrer Tochter heute – und deren Sexualleben. «Wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommt, ist sie zu müde, um noch viel mit ihrem Mann zu machen. Sie sitzen wie Zombies vor dem Fernseher. Als ich in ihrem Alter war, hatte ich viel mehr Spass.» (fvo)

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Video: watson

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • reputationscoach 04.09.2017 11:28
    Highlight Weiss gar nicht wieso ihr euch alle so aufregt...

    (Troll LOL)

    Dem Artikel und seiner Analyse zur Folge hatten auch die Männer viel mehr Auswahl... dem Feminismus sei Dank:-) Ein ansehliches Beispiel sind da etwa Honegger und seine Margot. (der Drache der Nation;-)

    Und natürlich auch ein Hoch auf die stressfreie DDR...
    1 0 Melden
  • Schnurri 23.08.2017 12:22
    Highlight Ist das nicht ein Tagi-Artikel?
    2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 21:48
    Highlight Hach, sooo romantisch der Kommunismus!!

    Die geschätzten 100 Millionen Todesopfer sind da nur Nebensache und stören die Romantik gell.
    21 80 Melden
    • Fabio74 22.08.2017 23:14
      Highlight Was für ein doofer Kommentar eines SVPlers
      23 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 08:45
      Highlight @Fabio74: Findest die Erwähung doof? Ich finde, die gehört zumindest als Fussnote zum Wort "Kommunismus".

      Ich finde deine Verachtung gegenüber den Opfer ebenso problematisch, wie das Einbringen der SVP - steht in keinem Verhältnis.
      5 15 Melden
    • SemperFi 23.08.2017 12:31
      Highlight @renrenren: Ich finde die Erwähnung doof, weil sie keinen Bezug zum Artikel hat. Die meisten Leuten mit einer gewissen Allgemeinbildung kennen die Geschichte und die Auswirkungen des Kommunismus durchaus. Sie brauchen deshalb nicht bei jedem Artikel gebetsmühlenartig vorgebracht werden.

      Und wo Sie aus Fabios Kommentar Verachtung für die Opfer herauslesen ist mir wirklich schleierhaft. Wie könnte er auch - das war ja gar nicht Thmea des Artikels.
      11 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 12:58
      Highlight @SemperFi: Selektive Geschichtsklitterung ist niemals und nirgends hilfreich.
      0 6 Melden
  • Thommy Erlemann 22.08.2017 19:36
    Highlight Lang lebe der Sozialorgasmus!
    85 0 Melden
  • Hayek1902 22.08.2017 18:43
    Highlight Ein Überläufer und Doppelagent hat in seiner Autobiographie geschrieben, dass alle Affairen hatten (auch er und seine damalige Fraue), weil es das einzige war, dass man tun konnte.
    38 4 Melden
    • aglio e olio 22.08.2017 20:37
      Highlight Nun ja, einem Doppelagenten würde ich nicht allzu Glauben schenken.
      32 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2017 21:47
      Highlight @aglio: lol@thaat
      3 8 Melden
    • Hayek1902 22.08.2017 22:07
      Highlight weil er die ddr im gegensatz zu dir erlebt hat aus dem inneren des sicherheitsministeriums?
      10 5 Melden
    • aglio e olio 22.08.2017 22:41
      Highlight Nö, weil Doppelagenten meist opportunistische Lügner sind ;)
      6 1 Melden
    • Hayek1902 23.08.2017 08:54
      Highlight Ja, ich bin mir sicher, objektiv betrachtet war die DDR ein Paradies und nur Opportunisten wollten von da weg...
      2 1 Melden
  • Karl33 22.08.2017 17:57
    Highlight Es gibt ja auch Studien, die untersuchten, welche Gesellschaftsschichten am meisten Sex hätten. Scheinbar haben die am unteren Ende der Gesellschaftsleiter (sozial tiefer Stand) und jene ganz oben deutlich mehr Sex als der Mittelständler.

    Damit kann ich jetzt kein Genderargument konstruieren, wie das hier wohl das Ziel der Forscherin war, aber es würde bestens auch auf den ehemaligen Ostblock passen: Kein Mittelstand, mehrheitlich Proletariat.
    32 7 Melden
  • lilie 22.08.2017 16:35
    Highlight Es fehlen sehr viele Angaben, um sich ein Bild zu machen:
    - Ging es um Anzahl Orgasmen, wenn ja: Selbstbefriedigung eingeschlossen?, oder um Anzahl Sex?
    - Wurden die Frauen retrospektiv befragt oder mussten sie Tagebuch führen?
    - Welcher Zeotraum wurde erhoben?
    - Wenn sie retrospektiv befragt wurden, können Unterschiede viele Begründungen haben, da es zu subjektiven Verzerrungen kommt (unterschiedliche Schamgrenzen, unterschiedliche Gewichtung sexueller Erlebnisse etc.)

    Kurz: Man kann aus der Studie nicht automatisch ablesen, dass DDR-Frauen ein besseres Sexualleben hatten.
    55 13 Melden
    • trio 23.08.2017 05:38
      Highlight Ist aber anzunehmen 😉
      5 0 Melden
    • Laut_bis_10 23.08.2017 09:11
      Highlight @lilie: Für so repräsentative Studien hatten sie keine Zeit, die waren mit anderem beschäftigt ... ;)
      8 0 Melden
    • lilie 23.08.2017 09:48
      Highlight @Laut: Haha, die Studie stammt ja auch von einer Amerikanerin und wurde erst in den 90ern durchgeführt. ;)

      Da will mir doch keiner weismachen, man wisse noch, wieviele Orgasmen man pro Woche hatte vor 10 Jahren. ;)
      3 0 Melden
  • ZH27 22.08.2017 16:12
    Highlight Das Leben in sozialistischen Systemen sollte man nicht romantisieren. Es gab einen Grund warum es in Berlin eine Mauer gab, um Leute an der Ausreise zu hindern.
    55 23 Melden
    • dracului 23.08.2017 18:21
      Highlight Eine Mauer ist ein eine Grenze, aber die Interpretation ist subjektiv: Eine Mauer schützt und verhindert zugleich, je nach Sichtweise, wo man steht und wie man denkt. Grenzüberschreitende Erlebnisse sind bekanntlich horizonterweiternd. In diesem Sinne müssen wir auch hinter einengende Denkmauern des Kapitalismusgefängnis schauen! Wollten die DDR-Bürger damals wirklich den Kapitalismus oder hatten sie nicht einfach genug vom den altersstarrsinnigen Honecker/Mielke-Genossen? DDR-Bürger erlebten jenseits der Mauer im romantisierten Kapitalismus oft ein hartes Erwachen - ohne erlösenden Orgasmus.
      2 1 Melden
    • ZH27 25.08.2017 11:42
      Highlight Personen wie Honecker sind die direkte Konsequenz von sozialistischen Systemen. Es geht ja fast in jedem sozialen System darum, wie die Ressourcen der Gesellschaft verteilt werden. In sozialistischen Systemen kommt man nur durch soziale Kontakte, Bildung von starken sozialen Gruppen und die damit verbundene Unterdrückung aller anderen zu Ressourcen. Dies ist im der heutigen sozialen Marktwirtschaft (wir leben bei weitem nicht in einer rein kapitalistischen Gesellschaft) anders. Zudem ist das heutige System verantwortlich für den nie dargewesenen Wohlstand und eine hohe Innovationsrate.
      0 1 Melden
  • o.o 22.08.2017 15:10
    Highlight Der höchste Berg im Osten ist ja auch nur knapp 1200 m hoch.
    27 15 Melden
    • pamayer 22.08.2017 17:32
      Highlight Im Baselbiet ebenso.





      🙋
      22 1 Melden
  • Gummibär 22.08.2017 13:54
    Highlight Ich kann dem Artikel nicht entnehmen ob die DDR-Frauen öfters zu einem Orgasmus kamen, weil sie mehr oder weil sie besseren Sex hatten.
    Das 'mehr' wäre durch das mangelnde Freizeitangebot zu erklären, das 'besser' durch weniger Stress.
    Dann gibt es noch das "Früherwarallesbesser"-Syndrom mit einzurechnen.
    Sind wir hier unter der mint- oder der Spass-Rubrik?
    55 14 Melden
    • E. Edward Grey 22.08.2017 22:02
      Highlight Es war im Osten tatsächlich so dass man sich um die reine physische Existenz keine Gedanken machen musste (solange man politisch die Klappe gehalten hat). Es gab eine Arbeitsplatz-Garantie und dadurch ein gesichertes Einkommen. Auch war der Gleichberechtigungs-Gedanke sehr präsent.

      Sich existenziell unbedroht zu fühlen macht frei.

      In diesem Sinne könnte die BGE Initiative mal etwas Argumente aufstocken....
      40 4 Melden
  • Bob Klenk 22.08.2017 13:45
    Highlight Na also, da hatte der Tagi nun wirklich das besser Bild... #abluegis ;)
    25 3 Melden
  • chrisdea 22.08.2017 13:14
    Highlight Und dennoch, es ist meines Wissens kein Wessi "nach Drüben" gegangen, weil die Frauen dort so toll waren...
    16 35 Melden
    • SemperFi 22.08.2017 15:11
      Highlight Viel Sex heisst ja auch nicht guter Sex.
      23 21 Melden
    • Dä Brändon 22.08.2017 15:29
      Highlight Weil es dem Wessi (Menschen allgemein) immer ums Geld geht. Menschen denken nicht rational, man möchte immer mehr habe als der andere und dafür geht man über Leichen. 90% kümmern sich nicht darum ob ihre Hosen ein kleines Mädchen gefärbt hat oder ob gute Bedingungen in der Fabrik herrschen. Ich bin viel auf dem Balkan und praktisch alle sagten das Leben war angenehmer zu der Zeit als der Sozialismus herrschte. Und trotzdem würde niemand zurück zu dem System weil jeder Angst davor hat das man ihnen Berlin Tag und Nacht wegnimmt.
      35 17 Melden
    • chrisdea 22.08.2017 16:29
      Highlight Richtig, im Sozialismus ging es allen gut... Es gab keine Gulags, die Stasi war eigentlich auch ganz nett, und es hatten auch alle genug zu essen (ok, es gab mal so die eine oder andere Hungersnot, aber dss passiert halt. Und ab und zu ist mal einer verschwunden, ups...).
      28 23 Melden
    • Posersalami 22.08.2017 18:15
      Highlight Was hat eine Diktatur mit ihrem Repressionsapparat mit Soluialismus zu tun? Ja genau, nichts.
      19 8 Melden
    • chrisdea 22.08.2017 22:16
      Highlight @posersalami: wir reden hier vomnreal gelebten Sozialismus, nicht vom utopischen Theoriekonstrukt... Und leider sind alle real gelebten sozialistischen Staatsformen repressiver Natur gewesen...
      7 6 Melden
    • Dä Brändon 23.08.2017 00:48
      Highlight Hungersnot in Jugoslawien? Stasi? Ja du chunnsch druus.
      8 2 Melden
    • chrisdea 23.08.2017 09:07
      Highlight Was willst Du mir damit sagen? Dafür ging's den Nachbarn in Albanien beschissen... Klar kann man überall Rosinen rauspicken, und sagen "schaut her, es war ja gar nicht soooo schlimm". Genau darum geht es ja!
      1 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 22.08.2017 12:33
    Highlight Sex war doch einfach das einzige, wofür man in der DDR nicht Stundenlang anstehen musste...
    204 13 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 22.08.2017 12:57
      Highlight Wenig Ahnung hast Du aber viel muss ich sagen. Rede mal mit Menschen die nicht politisch geprägt waren und in der DDR gelebt haben. Die werden Dir Sachen erzählen, die in keinen Medien zu lesen sind.
      43 16 Melden
    • SemperFi 22.08.2017 15:12
      Highlight @Dynamischer-Muzzi: Zum Beispiel?
      31 2 Melden
    • aglio e olio 22.08.2017 20:46
      Highlight Das der soziale Zusammenhalt, das menschliche Miteinander allgemein, viel ausgeprägter war. Wer arbeiten wollte bekam die Möglichkeit dazu,
      unfreiwillige Obdachlosigkeit war nicht vorhanden, sehr viel tiefere Kriminalität, zum Beispiel.
      Das soll nicht heissen dass ich einen totalitären Staat befürworte.
      In der DDR war nicht alles so schlecht, wie uns immer wieder erzählt wird.
      30 1 Melden
    • Dynamischer-Muzzi 23.08.2017 11:04
      Highlight @SemperFi
      Das soziale System zum Beispiel. Kindergrippen- oder Kindergartenplätze waren überhaupt kein Problem und absolut finanzierbar. So war es auch den Frauen möglich schnell wieder in den Arbeitsalltag zurück zu kehren, ohne abartige Beträge für die Betreuung zu bezahlen. Arbeitslos war nur derjenige, der keinen Bock auf Arbeit hatte. Ferienplätze für jeden erschwinglich da von vielen Firmen Camping oder Bungalowplätze angeboten wurden. Die eingeschränkte Reisefreiheit, die Machenschaften der Stasi usw sind eben auch die Nachteile, die aber bekannt sind.
      6 1 Melden
  • meine senf 22.08.2017 12:23
    Highlight Weiterere Unterschiede:
    - Es gab keine oder kaum "sexualisierte" Werbung, die einen Gegenreflex auslöst
    - Zudem hatte die Kirche weniger zu melden
    116 10 Melden
  • The Origin Gra 22.08.2017 12:16
    Highlight Soweit ich weiss waren Frauen in der DDR auch wesentlich selbstständiger, sagt zumindest eine Frau die von dort kam
    116 6 Melden
    • o.o 22.08.2017 15:16
      Highlight Ach, du implizierst also das die Frauen heute alle unselbständig sind? Tolles Frauenbild.
      2 59 Melden
    • Dä Brändon 22.08.2017 15:30
      Highlight Frauen waren auch gleichberechtigt. In Kroatien gab es damals Frauen in der Chefetagen, kannste alles knicken Heute.
      49 5 Melden
    • trio 22.08.2017 19:42
      Highlight @o.o
      Eher wie es früher war. Und da glaube ich schon, das die Frauen in der DDR selbstständiger waren, sie wurden auch gebraucht. Hier waren sie eher Hausfrauen.
      Damit möchte ich nicht implizieren, das Hausfrauen nicht gebraucht werden. Im Gegensatz zur unseren damaligen und leider auch heutigen Meinung. Da herrscht ja eher die Einsicht, eine Frau muss arbeiten, damit sie jemand ist.
      17 0 Melden
    • Lichtblau 22.08.2017 20:27
      Highlight Eindrückliche Einblicke in die Selbstbestimmtheit der DDR-Frauen geben auch die Texte von Ostrock-Songs. So richtig gute hat Werner Karma geschrieben. Anspieltipps: "Alles rot" und "Wo bist du?" von Silly. Beknackter Bandname, aber guter Sound und eben extrem gute Texte.
      9 0 Melden
    • maljian 23.08.2017 00:20
      Highlight Tamara Danz war eine Göttin.
      Anna Loos passt aber auch gut zu der Band.

      Empfehlen kann ich noch die Lieder Mont Klamott, Bataillon d’Amour und Verlorne Kinder.
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