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Al-Kaida befreit 300 Häftlinge im Jemen – darunter soll ein Anführer der Organisation sein



Gemäss der französischen Nachrichtenagentur AFP stürmten Kämpfer der Islamistengruppe al-Kaida ein Gefängnis im Südosten der arabischen Halbinsel und befreiten 300 Häftlinge. 

Unter den Geflohenen sei auch einer der Anführer der Organisation, Khaled Batarfi, berichtet focus-online aus Sicherheitskreisen in Saana. Zwei Gefängnisaufseher und fünf Häftlinge wurden gemäss den Angaben getötet. Der Jemen steht wegen des Vormarsches der schiitischen Huthi-Miliz am Rande eines Bürgerkriegs.

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Die Verhältnisse im ärmsten Land auf der Arabischen Halbinsel sind kompliziert. Es finden gleichzeitig mehrere Machtkämpfe statt: Zwischen Schiiten und Sunniten, zwischen dem ehemaligen und dem aktuellen Präsidenten, zwischen Iran und Saudi-Arabien. Im Süden hat sich der gefährlichste Ableger des Terrornetzwerks al-Kaida eingenistet, und auch die Dschihadisten des Islamischen Staats scheinen im Jemen aktiv zu sein. (rar)

Machtkampf im Jemen

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