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Women mourn during the funeral ceremony of Dinka Chala, a primary school teacher who family members said was shot dead by military forces during a recent demonstration, in Holonkomi town, in Oromiya region of Ethiopia December 17, 2015. Ethiopia's government said on Monday at least five people had been killed in protests against its plan to incorporate areas of farmland near the capital into a new zone to attract business, while an opposition figure said 30 had died. REUTERS/Tiksa Negeri

Ein Trauermarsch als Folge der zahlreichen Toten.
Bild: TIKSA NEGERI/REUTERS

75 Menschen sterben bei Protesten in Äthiopien

19.12.15, 13:22 19.12.15, 14:18


Bei Protesten in Äthiopien haben Sicherheitskräfte einer Menschenrechtsorganisation zufolge seit Monatsbeginn mindestens 75 Menschen getötet. Die Proteste in der Region Oromo rund um Addis Abeba richten sich primär gegen die Erweiterungspläne der Hauptstadt und deshalb drohende Enteignungen.

Die seit drei Wochen andauernden Proteste, die keinen klaren Anführer haben, haben sich auf mehr als hundert Orte ausgebreitet. Die Regierung des ostafrikanischen Landes spricht von Terrorismus und greift mit harter Hand durch.

People are seen at the burial of Dinka Chala, a primary school teacher who family members said was shot dead by military forces during a recent demonstration, in Holonkomi town, in Oromiya region of Ethiopia December 17, 2015. Ethiopia's government said on Monday at least five people had been killed in protests against its plan to incorporate areas of farmland near the capital into a new zone to attract business, while an opposition figure said 30 had died. REUTERS/Tiksa Negeri

Angehörige beerdigen die Opfer der Demonstration. 
Bild: TIKSA NEGERI/REUTERS

«Die Bezeichnung von hauptsächlich friedlichen Demonstranten als Terroristen und der Einsatz des Militärs ist eine gefährliche Eskalation dieser volatilen Lage», erklärte Leslie Lefkow, die stellvertretende Afrika-Direktorin von Human Rights Watch, am Samstagmorgen.

Die Regierung spricht bislang von nur fünf Toten. Eine Oppositionsgruppe, der Oromo-Volkskongress, sprach jedoch bereits am Freitag von mindestens 70 Toten.

Der Oromo-Anführer Bekele Gerba sagte, die Frustration der Menschen habe sich angesichts des repressiven Systems und der Armut über die Jahre aufgebaut. Meinungsfreiheit und Opposition werden in Äthiopien unterdrückt. Die Regierungsparteien halten alle Parlamentssitze. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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