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IKRK-Mitarbeiter in Mali stirbt bei Beschuss – Genfer Hauptsitz drückt «tiefes Bedauern» aus

Beim Beschuss eines Rotkreuz-Lastwagens im Norden von Mali ist ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) getötet worden. Das IKRK in Genf drückte am Montagabend sein «tiefstes Bedauern» über den Tod eines seiner Mitarbeiter in Mali aus.

Der getötete IKRK-Mitarbeiter hatte den Angaben zufolge den Lastwagen von Gao nach Niamey fahren sollen. Er sollte in der Hauptstadt des Niger «viel benötigte medizinische Ausrüstung für das Spital von Gao» abzuholen, wie die Leiterin der IKRK-Abteilung für Nord- und Westafrika, Yasmine Praz Dessimoz, erklärte.

Fighters from the Tuareg separatist rebel group MNLA take shade under a tree in the desert near Tabankort, February 13, 2015.  Mali's government and Tuareg-led rebels resumed U.N.-sponsored peace talks in Algeria on Monday in pursuit of an accord to end uprisings by separatists seeking more self-rule for the northern region they call Azawad. Picture taken February 13, 2015.  REUTERS/Souleymane Ag Anara (MALI - Tags: MILITARY CONFLICT POLITICS)

Konfliktherd Nordmali: Diverse bewaffnete Gruppen kämpfen um ihre Pfründe – darunter auch diese Touareg-Aufständischen. Bild: STRINGER/REUTERS

Lastwagen war mit IKRK-Zeichen gekennzeichnet

Der Tod des verheirateten vierfachen Vaters sei «nicht nur eine Tragödie für seine Familie und das IKRK, sondern auch für das Wohlergeben zehntausender Menschen».

Die genauen Ereignisse waren laut IKRK zunächst unklar. Der Lastwagen sei deutlich mit dem roten Kreuz der Organisation gekennzeichnet gewesen.

Der Norden Malis kommt nicht zur Ruhe. Rivalisierende bewaffnete Gruppen, Drogenhändler und Dschihadistengruppen sind in der Wüstengegend aktiv. Im Januar 2013 hatte die französische Armee Dschihadisten zurückgedrängt, die den Norden Malis unter ihre Kontrolle gebracht hatten. (tat/sda/afp)



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