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Autobomben in Jemen's Hauptstadt Sanaa – Tote und Verletzte



Eine Anschlagserie in Jemens Hauptstadt Sanaa hat Dutzende Todesopfer und Verletzte gefordert. Mindestens drei Autobomben seien am Mittwoch in der von den schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierten Stadt explodiert, berichteten Anwohner.

Die Angriffe galten Büros der Aufständischen sowie zwei Moscheen im Zentrum Sanaas. Dort beteten Unterstützer der Huthis zu diesem Zeitpunkt, die Sprengladungen explodierten den Informationen zufolge aber ausserhalb der Gotteshäuser. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

In Genf laufen derzeit Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien im blutigen jemenitischen Bürgerkrieg. Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflüchtet ist. Seit Ende März bombardiert ein saudisch geführtes Bündnis Stellungen der Aufständischen in dem Land.

Im März waren bei Anschlägen auf Moscheen der Huthis in Sanaa 137 Menschen getötet worden. Damals hatte sich die radikalsunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat bekannt. (sda/dpa)

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