International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Autobomben in Jemen's Hauptstadt Sanaa – Tote und Verletzte

17.06.15, 20:55


Eine Anschlagserie in Jemens Hauptstadt Sanaa hat Dutzende Todesopfer und Verletzte gefordert. Mindestens drei Autobomben seien am Mittwoch in der von den schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierten Stadt explodiert, berichteten Anwohner.

Die Angriffe galten Büros der Aufständischen sowie zwei Moscheen im Zentrum Sanaas. Dort beteten Unterstützer der Huthis zu diesem Zeitpunkt, die Sprengladungen explodierten den Informationen zufolge aber ausserhalb der Gotteshäuser. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

In Genf laufen derzeit Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien im blutigen jemenitischen Bürgerkrieg. Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflüchtet ist. Seit Ende März bombardiert ein saudisch geführtes Bündnis Stellungen der Aufständischen in dem Land.

Im März waren bei Anschlägen auf Moscheen der Huthis in Sanaa 137 Menschen getötet worden. Damals hatte sich die radikalsunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat bekannt. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Royal Bank of Scotland muss bluten: US-Behörden verhängen Rekordstrafe

Die Royal Bank of Scotland (RBS) zahlt mit knapp fünf Milliarden Dollar die höchste Strafe, die je ein Geldhaus für Fehlverhalten während der jüngsten Finanzkrise leisten musste. Das gab das US-Justizministerium am Dienstag bekannt.

Das Ministerium und die Bank einigten sich den Angaben vom Dienstag zufolge auf Vergleichszahlungen von insgesamt 4.9 Milliarden Dollar. Damit soll der Streit um US-Hypothekengeschäfte beigelegt werde.

Bereits im Mai hatte die RBS mitgeteilt, sich im Grundsatz auf den …

Artikel lesen