International

Hotelier verlost idyllisches Resort im Pazifik – für 49 Dollar

Einfach verkaufen? Laaangweilig! Fand ein Hotelier, der ein Resort auf der Pazifikinsel Kosrae betreibt. Jetzt verlost er Haus, Fuhrpark und Restaurant – für 49 Dollar pro Los.

25.07.16, 15:10 25.07.16, 15:22

Ein Artikel von

Blumenbekränzte junge Frauen und ein weisser Strand unter Palmen – damit wirbt das Kosrae Nautilus Resort auf seiner Website. Das kleine Hotel auf der zu Mikronesien gehörenden Insel Kosrae ist zu gewinnen: als Hauptpreis bei einer Tombola, die die Besitzer der Unterkunft ausgeschrieben haben.

Er hoffe, dass der Gewinner der Herberge Hitze möge, sagte Hotelbesitzer Doug Beitz. «Das ist ein Abenteuer» und eine «grosse Veränderung im Leben», prophezeite der frühere Feuerwehrmann aus Australien.

Strand einer Pazifikinsel (Symbolbild).
Bild: STAFF/REUTERS

Zusammen mit seiner Frau Sally war Beitz in den Neunzigerjahren auf die Pazifikinsel gekommen, wo das Paar das Kosrae Nautilus Resort mit seinen 16 Zimmern aufbaute. Doch nun wollen die beiden zurück in die Heimat, um ihre Enkelkinder häufiger zu sehen.

Du weisst natürlich, wo die Insel Kosrae liegt. Für alle anderen hier nochmal der Ort auf der Karte.

Am Dienstag soll der glückliche Gewinner des bei Anglern und Tauchern beliebten Hotels ausgelost werden. Dazu gehören auch eine Wohnung für den Geschäftsführer, fünf Mietwagen, zwei Kleinlastwagen, ein Pick-up und ein Restaurant.

Die 40 schönsten Strände der Welt

Laut der Website für die ungewöhnliche Tombola ist das Resort schuldenfrei und in der Gewinnzone. Zudem warten 10'000 US-Dollar (rund 9900 Franken) Bargeld im Tresor. All das winkt dem Gewinner – bei einem Lospreis von 49 Dollar. Die Website, auf der die Verlosung läuft, ist zurzeit wegen Überlastung nicht zu erreichen.

Für die Beitz-Familie dürfte eine ordentliche Summe herausspringen: Nachdem sie zuerst erklärt hatte, dass mindestens 50'000 Lose verkauft werden müssten, damit die Tombola wirklich stattfinden könne, wurde dieser Hinweis inzwischen gelöscht. Sollte diese Marke geknackt sein, haben die Hoteliers mindestens 2,45 Millionen Dollar (2,4 Millionen Franken) Einnahmen aus den Losen sicher.

Die Idee für die Verlosung stammt vom Sohn des Paares. Ein traditioneller Verkauf sei wirklich langweilig, sagte Adam Beitz dem Fernsehsender Channel 7. «Jeder hat verrückte Ideen und diese hat mich nicht mehr losgelassen.»

abl/AP

Das könnte dich auch interessieren:

Nicht alle Männer sind sexistische Eichhörnchen!

«Ron isst Hermines Familie» – Das passiert, wenn ein Computer Harry Potter schreibt

Trump beerdigt Netzneutralität – wem das nutzt und wem das schadet

Gamer, aufgepasst: Super Mario erhöht die geistige Gesundheit und beugt Demenz vor 

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

Mehr 2017 geht nicht: Die unfassbare Geschichte des weinenden Keatons – in 4 Schritten

Ein Nigerianer stirbt nach seiner Ausschaffung – was die Schweiz damit zu tun hat

Amis lynchen Hai mit Speedboot und grinsen – jetzt tobt das Netz wegen dem Video

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Angst vor der Brexit-Übergangsphase: Jetzt beginnt die wirkliche Arbeit

Rechtzeitig zum EU-Gipfel will das Europäische Parlament eine Erklärung zum Brexit verabschieden. Die Abgeordneten machen erstmals klar, wie sie sich die künftigen Beziehungen zu den Briten vorstellen.

Eines ist für die Abgeordneten im Europaparlament schon mal klar: Ewig soll die Übergangsphase nicht dauern, in der Grossbritannien nach dem Brexit zwar nicht mehr Mitglied der Gemeinschaft ist – aber weiterhin von allen Regeln, zum Beispiel vom gemeinsamen Binnenmarkt, profitiert. Man werde einem solchen Abkommen nur zustimmen, wenn es zeitlich eng befristet sei und «drei Jahre nicht übersteigt», heisst es in einer Resolution, die die EU-Parlamentarier kommenden Mittwoch in Strassburg …

Artikel lesen