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epa06405957 Liberian presidential candidate for the Coalition for Democratic Change (CDC), George Weah (C) leaves a polling station after casting his ballot in presidential elections run-off in Monrovia, Liberia, 26 December 2017. Some 2.1 million registered Liberian voters are eligible to vote in the presidential run-off between George Weah, of the Coalition for Democratic Change (CDC), and Joseph Nyuma Boakai of the governing Unity Party (UP).  EPA/AHMED JALLANZO

Der ehemalige Fussballstar George Weah ging als klarer Sieger in der Präsidentschaftswahl in Liberia hervor.  Bild: EPA/EPA

Ex-Fussballstar Weah gewinnt Präsidentschaftsstichwahl in Liberia



Aus der Präsidentschaftsstichwahl im westafrikanischen Liberia ist der ehemalige Fussballstar George Weah als klarer Sieger hervorgegangen. Wie die Wahlkommission am Donnerstag nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte, kam Weah auf 61.5 Prozent.

Auf Weahs Kontrahenten, den Vizepräsidenten Joseph Boakai von der regierenden Einheitspartei (UP) entfielen 38.5 Prozent.

Zu der Stichwahl waren am Dienstag rund 2.1 Millionen Menschen aufgerufen gewesen. Schon in der ersten Wahlrunde am 10. Oktober hatte der frühere Weltfussballer Weah, der in den 1990er Jahren mit Paris Saint-Germain und dem AC Mailand Erfolge feierte, mit rund 38 Prozent der Stimmen vorn gelegen. Boakai kam auf knapp 29 Prozent.

Wegen «massiver Unregelmässigkeiten» legte Boakais UP Widerspruch gegen den Wahlgang ein. Die Klagen wurden aber abgewiesen. Wegen der juristischen Auseinandersetzungen wurde die ursprünglich für den 7. November geplante Stichwahl auf den 26. Dezember verschoben.

Der 51-jährige Weah hatte sich 2005 erfolglos um das Präsidentenamt beworben und 2011 vergeblich um das Amt des Vizepräsidenten. Seit 2014 ist der einstige Stürmer Senator. Insbesondere bei jungen Wählern geniesst er grosse Sympathien. Der 73-jährige Vizepräsident Boakai galt als Kandidat der Kontinuität.

Der für sechs Jahre gewählte Präsident wird am 22. Januar die Nachfolge der langjährigen Staatschefin und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf antreten, die nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren durfte.

Das kriegszerstörte Land im Westen Afrikas zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die schwere Ebola-Epidemie zwischen 2014 und 2016 hat die Wirtschaft zusätzlich belastet. (sda/afp)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 29.12.2017 00:37
    Highlight Highlight Und schon wieder ein solcher nichts sagender Artikel!
    Ist es denn wirklich nicht möglich, dass man 2-3 Zeilen "verschwendet" um das politische Credo von Weah kurz zu beleuchten? Oder denkt man dass mit der Namensnennung und der Nennung der beiden Fussballclubs alles klar ist?
    Ist das der moderne Journalismus?
    Fussballspieler von AC Milan wird Präsident in Liberia, einem der ärmsten Länder der Welt!
    Kann man da nicht etwas mehr erwarten?
    • Luca Brasi 29.12.2017 10:19
      Highlight Highlight Ich wünschte mir auch mehr Inhalte zum Wahlkampf, etc., aber wahrscheinlich denken die Nachrichtenagenturen:
      "Ach, die Leser sollen überhaupt froh sein, dass wir über Afrika berichten."
      Ich frage mich gerade, ob es überhaupt einen Bericht gegeben hätte, wenn Weah nicht Profi-Fussballer in Europa gewesen wäre...
    • FrancoL 29.12.2017 10:35
      Highlight Highlight Vermutlich hast Du recht, ist aber irgendwie jämmerlich. Ich verlange ja nicht x Seiten, aber einige Zeilen zu den Ideen von Weah wären doch das Mindeste das man erwarten kann.
    • Luca Brasi 29.12.2017 13:57
      Highlight Highlight Ich stimme vollkommen mit Ihnen überein. Ich finde allgemein, dass der afrikanische Kontinent nicht die journalistische Tiefe erhält, die er eigentlich bekommen sollte. Aber ist ja auch leider so in grossen Teilen Asiens oder Lateinamerikas, während Senatsersatzwahlen in den USA "full coverage" erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr.Bean 28.12.2017 23:22
    Highlight Highlight Jemanden an die Spitze eines Landes zu wählen, der mit der Frau eines Massenmörders als Vizepräsidentin kandidiert ist für mich unbegreiflich auch wenn er ein berühmter Fussballstar war. Mrs. Taylor steht mit ihrem Mann nach wie vor in Kontakt.
  • Nelson Muntz 28.12.2017 23:16
    Highlight Highlight Man stelle sich einen Bundeskanzler Lothar Matthäus in Deutschland vor. Oder Rudi Völler, falls Frank Rijkaard Premier der Niederlanden wird 😄.
  • AJACIED 28.12.2017 22:43
    Highlight Highlight Naja er wäre lieber Presidenten von der AC Milan geworden 😂😉,
    Nein nein Liberia braucht dich George
    • droelfmalbumst 29.12.2017 08:10
      Highlight Highlight sind beide etwa gleichermassen im Sumpf :)
    • AJACIED 29.12.2017 17:40
      Highlight Highlight 😉🤷‍♂️

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