International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach der Attacke mit Schusswaffen: Ein Polizist bewacht den Eingang des Dolmabahce-Palasts. Bild: MURAD SEZER/REUTERS

Nach Schüssen in Istanbul: Polizei führt Razzien bei Linksradikalen durch

20.08.15, 09:33


Einen Tag nach den Schüssen vor dem Büro des Ministerpräsidenten in Istanbul ist die türkische Polizei mit Razzien gegen Linksextremisten vorgegangen. Mehrere Verdächtige seien am Donnerstag im Morgengrauen in zwei Bezirken im europäischen Teil der Stadt festgenommen worden, meldete die Nachrichtenagentur Dogan.

Zu den Schüssen vor dem Dolmabahce-Palast im Zentrum der türkischen Metropole hatte sich die verbotene linksextremistische Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) bekannt. Bei den Schüssen vom Mittwoch wurde niemand verletzt. Zwei bewaffnete Männer wurden festgenommen.

Angriffswelle hält Türkei in Atem

Der ehemalige Sultanspalast Dolmabahce am Bosporus ist der Sterbeort des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk und heute ein Museum, das jedes Jahr hunderttausende Besucher anzieht. Neben dem Palast befindet sich das Istanbuler Amtsgebäude des türkischen Ministerpräsidenten.

Die Türkei wird seit Ende Juli von Gewalttaten und Gefechten zwischen der Armee und Kurdenrebellen erschüttert. Vergangene Woche hatten Mitglieder der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Istanbul eine Polizeiwache angegriffen; dabei starben vier Menschen.

Zeitgleich griffen Anhänger der DHKP-C das US-Konsulat in Istanbul an. Eine Angreiferin wurde verletzt und festgenommen. (tat/sda/afp)

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mindestens 12 Tote bei Anschlag auf Wahlkampfkundgebung in Pakistan

Bei einem Selbstmordanschlag während einer Wahlkampfkundgebung im Nordwesten Pakistans sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Der Attentäter sprengte sich während einer Veranstaltung der Awami-National-Partei in der Stadt Peshawar in die Luft, wie die Polizei mitteilte.

Unter den Todesopfern sei ein prominenter örtlicher Politiker. Die Awami-National-Partei, die sich entschieden gegen extremistische Gruppen wie die Taliban wendet, war bereits wiederholt Ziel islamistischer Extremisten …

Artikel lesen