International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Norwegischer Star-Polizist half beim Drogen-Schmuggel: 21 Jahre Haft



epa06212126 Defendant Eirik Jensen arrives at his trial in Oslo District Court in Oslo, Norway, 18 September 2017. Retired police officer Eirik Jensen was sentenced by the court to 21 years in prison for being involved in the import of 13.9 tonnes of hashish, gross corruption and multiple violations of the weapons law.  EPA/Heiko Junge NORWAY OUT

Muss ins Gefängnis: Norwegischer Polizist stolpert über Drogen-Importe. Bild: EPA/NTB SCANPIX

In einem aufsehenerregenden Drogen- und Korruptionsprozess ist ein norwegischer Star-Ermittler zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Der Polizist habe neun Jahre lang vorsätzlich und systematisch den Import von Haschisch unterstützt - insgesamt 13.9 Tonnen, urteilte das Gericht am Montag.

Sein Handeln sei ein «schwerer Anschlag auf das Vertrauen, von dem Polizei und Rechtsstaat abhängig sind», sagte der Richter dem Fernsehsender NRK zufolge.

Der 60-Jährige habe gewusst, dass einer seiner Informanten grosse Mengen an Drogen schmuggelte, aber nichts dagegen getan. Das legte das Gericht als Mitwirken aus.

Auch der schweren Korruption habe sich der Mann schuldig gemacht, weil er seine leitende Stellung ausnutzte. Ein Drogenhändler hatte gegen den Polizisten ausgesagt und wurde am Montag zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Bis zu seiner Verhaftung vor drei Jahren galt der Polizist als unkonventioneller Ermittler mit hervorragenden Kontakten. Unter anderem klärte er einen Einbruch in ein Schloss der norwegischen Königsfamilie auf, bei dem seltene Antiquitäten gestohlen wurden. Die Königsfamilie bedankte sich dafür mit einem Brief. (sda/dpa)

Polizist in der Berner Reitschule eingesperrt

Play Icon

Drogen

Halt dich fern von «Netflix und Chill» – das sind die 6 Teufels-Pillen an der Street Parade

Link to Article

Die Aargauer Polizei entdeckt das Darknet – und jagt Cannabis-Verkäufer 🙈

Link to Article

Einmal Gras-Schmuggel von Zürich nach Belgrad

Link to Article

«Ja, ich habe gekifft»: Cassis will Cannabis legalisieren – diese Bürgerlichen ziehen mit

Link to Article

«Gute Erfahrungen gemacht»: Gesetz in den USA soll Cannabis landesweit legalisieren

Link to Article

Die Schweiz ist ein Kokain-Paradies – 17 Fakten zum globalen Drogenkonsum

Link to Article

Zauberpilze im Toggenburg – auf der Suche nach Magic Mushrooms

Link to Article

Ein wegweisendes Urteil für alle Kiffer: Jus-Student führt Zürcher Polizei vor 

Link to Article

Die halbe Welt ist «Legal High», nur die Schweizer kiffen weiter Gras. Weshalb, Herr Berg?

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 18.09.2017 22:48
    Highlight Highlight Das Muster ist bekannt: Ein erfolgreicher Ermittler wird von der Politik aus dem Verkehr gezogen, weil er gewissen gutbürgerlichen Kreisen, die selber am Drogenhandel verdienen, zu gefährlich wurde.

    Dieses Muster gibt es überall, auch in der Schweiz. Zum Beispiel der erfolgreiche Ermittler Fausto Cattaneo.
    • Spooky 19.09.2017 19:55
      Highlight Highlight @ Soulrider
      Okay. Geschenkt. Ich bin ja bereits überrascht, dass hier überhaupt jemand auf den Namen Fausto Cattaneo reagiert. Soweit ich mich erinnere, wurde der Fall von den Schweizer Medien praktisch totgeschwiegen. Kein Wunder, bei den Namen und Institutionen, die Cattaneo in seinem Buch erwähnt. Da wagt es kein Journalist, näher hinzuschauen.
  • Ökonometriker 18.09.2017 20:57
    Highlight Highlight Er hält Kontakte zu Grashändlern um echte Kriminelle dingfest zu machen und darf als Dank seine Pension hinter norwegischen Gardinen verbringen? Zum Vergleich:
    Breivik, der 80 Menschen ermordet hat, erhielt ebenfalls 21 Jahre Haft.

Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet – China protestiert

Die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei ist in Kanada verhaftet worden. Sie müsse mit einer Auslieferung in die USA rechnen. Für Freitag sei eine Anhörung angesetzt, ob Meng Wanzhou gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt werden könne.

Dies teilte das kanadische Justizministerium am Mittwoch mit. Meng Wanzhou sei am 1. Dezember in Vancouver festgenommen worden, hiess es weiter. Einem Bericht der Zeitung «The Globe and Mail» zufolge wird ihr zur Last gelegt, gegen …

Artikel lesen
Link to Article